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Beruf Kriminalbiologin: Im Zwiegespräch mit dem Tod

Fritz HabekußWenn Maden und Fliegen sich zum Leichenschmaus treffen, schaut Kristina Baumjohann genau hin. Die einzige selbstständige Kriminalbiologin Deutschlands untersucht Insekten auf verwesenden Kadavern. Gestandenen Polizisten graut es davor, sie hat keine Probleme: "Die Leute sind ja tot."

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...843402,00.html
  1. #1

    optional

    Interessant, die praktische Arbeit einer Doktorandin in einem Artikel präsentiert zu bekommen, der die Leute "schockieren" soll. Ich wünsche der Doktorandin viel Erfolg und den Lesern mehr Erfahrung, was Wissenschaft bedeutet.
  2. #2

    Maden?

    Klingt stark nach Mark Benecke. Kann ich nur empfehlen, sich mal einen Vortrag von ihm anzuhören.
  3. #3

    Atomistische betrachtet,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn Maden und Fliegen sich zum Leichenschmaus treffen, schaut Kristina Baumjohann genau hin. Die einzige selbstständige Kriminalbiologin Deutschlands untersucht Insekten auf verwesenden Kadavern. Gestandenen Polizisten graut es davor, sie hat keine Probleme: "Die Leute sind ja tot."

    Kriminalbiologin: Im Zwiegespräch mit dem Tod - SPIEGEL ONLINE
    besteht unsere Natur aus Atomen, Molekülen, Neutronen, Elektronen und anderen noch exotischeren Elementarteilchen, und die sind für sich betrachtet nicht eklig, auch wenn manche Moleküle recht eklig stinken, ja und manche können Krankheiten erzeugen und sind sogar tödlich giftig, keine Frage. :-(((
  4. #4

    Klischee

    In der Regel sind es zuerst Polizeibeamte, die Fundorte solcher Leichen recht intensiv erleben. Denn üblicherweise sind gerade bei stark verwesten Leichen die den Tod bescheinigenden Aerzte nicht in der Lage, zwischen natürlicher oder unnatürlicher Todesart zu unterscheiden. Das ruft zwingend die Kripo auf den Plan. Dazu kommt häufig die Identifizierungsarbeit, vor allem bei Fundorten im Freien. Das ist alles Routinearbeit der Polizei. Angenehm ist sie nicht, das sagt aber auch die Kriminalbiologin nicht. Das schliesst aber nicht aus, dass die Arbeit faszinierend ist. Ab einen Tenor zu wählen, der quasi aussagt: Hoppla, jetzt komme ich. Fragwürdig. Mich würde interessieren, mit wie vielen der hart gesottenen Polizeibeamten der Jungautor wohl gesprochen hat.
  5. #5

    Maden in Germany

    Zitat von DieButter Beitrag anzeigen
    Interessant, die praktische Arbeit einer Doktorandin in einem Artikel präsentiert zu bekommen, der die Leute "schockieren" soll. Ich wünsche der Doktorandin viel Erfolg und den Lesern mehr Erfahrung, was Wissenschaft bedeutet.
    Auf welchen Artikel bezieht sich Ihr Beitrag?
    Bei "Beruf Kriminalbiologin: Im Zwiegespräch mit dem Tod" kommt keine Doktorandin vor!

    "Wenn sie nicht gerade Ferkel seziert, kümmert sich die selbständige Kriminalbiologin um menschliche Leichen.
    .... Baumjohann arbeitet selbständig, eine Ausnahme unter Kriminalbiologen. ..."
  6. #6

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    Auf welchen Artikel bezieht sich Ihr Beitrag?
    Bei "Beruf Kriminalbiologin: Im Zwiegespräch mit dem Tod" kommt keine Doktorandin vor!
    Nochmal lesen!
    Im Artikel heißt es: "Daher sind sie ein gutes Modell für die Biologin, die über die Verwesung von Ferkeln im ländlichen Gebiet und in der Stadt promoviert."

    Wer gerade promoviert, ist Doktorand. Die Ausübung einer Berufstätigkeit ist in der Regel kein Hinderungsgrund für eine Promotion.


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