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Bertelsmann-Studie: Euro-Aus in Südeuropa könnte 17 Billionen kosten
APEin Austritt von Griechenland und Portugal wäre verkraftbar. Doch wehe, wenn auch Spanien oder Italien die Euro-Zone verlassen. Eine neue Studie, die SPIEGEL ONLINE vorab vorliegt, sagt für diesen Fall massive Verluste vorher. Der mit Abstand größte Verlierer wäre Frankreich.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-861642.html
- #1 17.10.2012 07:12 von
Haben
diese Experten auch berechnet, was die Folgen eines Austritts Deutschlands aus der Währungsunion wären?
- #2 17.10.2012 07:12 von
- #3 17.10.2012 07:20 von
Wenn man sich diese Zahlen vor Augen führt, bleibt doch nur ein Schluß: Es war ein unverantwortliches Vabanquespiel, es war ein leichtfertiges Eingehen völlig unverantwortbarer Risiken die Euro-Einführung so verfrüht durchzudrücken. Dennoch werden die verantwortlichen Politiker, die seinerzeit so eine Hypothek auf die Zukunft ganz Europas aufnahmen heute noch für ihr Tun gelobt.
- #4 17.10.2012 07:21 von
Ich kann diese Eurofritzen nicht mehr ernst nehmen !
17 Billionen Euro, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Was müssen diese wirtschaftsnahen Kreise ein Geld gescheffelt haben mit dieser Multinationalwährung, alles auf Kosten der Normalbürger, damit sie solche Horrorzahlen in die Welt setzen. Man möge mir mit Berechnungen beweisen, auf welchem Wege solche Verluste entstehen könnten, wenn:
a) Vorab angekündigte, geplante Beendigung der Währungsunion
b) technisch notwendige Schritte wie Ausgleich von Währungsbesitzern ausserhalb Eurozone, umgerechnet in die jeweiligen nachfolgenden Landeswährungen, im Einzelfall bei nicht nachweisbarer Herkunft Umtausch in alle Landeswährungen bei einem noch zu ermittelnden Sonderschlüssel.
c) Targetsalden umrechnen und die Verpflichtungen in den neuen Währungen bilanzieren.
e) Generierung von neuen Nationalwährungen, gehandelt an der Forex und anderswo
Ich prognostiziere, innerhalb 1/4 Jahres haben sich die Dinge beruhigt, börsenmässig. Die 27 EU-Staaten sind ja noch da. Dann ggflls Rettungsprogramme für einen Einzelfall bereit halten, haben ja genügende zur Unterstützung der Schrottwährung.
f) Die positiven Auswirkungen durch Flexibilität mit den Devisenkursen, ggflls noch durch ein neu aufzulegendes Konjunkturprogramm europaweit unterstützt, liesse die Zukunft in positive Richtung verändern. Die ganze Rettereitaktik nützt letztendlich nichts, kostet nur. Es ist mit einem Jahrzehnt schweren Rezessionen europaweit zu rechnen. - #5 17.10.2012 07:22 von
Spökenkiekerei
Niemand weiß was dann passieren wird.
Klar ist aber jetzt schon, dass dann die Kredite nicht "platzen" würden sondern bilanziell abgeschrieben. Das ist ein Strich auf dem Papier und eine Anerkenntnis der Realität. Oder glaubt irgendjemand, dass die Kredite von Griechenland zurückbezahlt werden? Wohl kaum. - #6 17.10.2012 07:22 von
Solche Horrorszenarien haben ja den "Zweck", dass man die Leute beeinflussen will. Ich denke, wenn es nicht mehr geht, wenn keiner mehr kann, dann sollte man dieses Projekt Euro auch versenken.
- #7 17.10.2012 07:23 von
- #8 17.10.2012 07:23 von
Wenn es in Europa...
...den Bach runter geht, trifft es auch China und USA.
Wenn wir so weitermachen,trifft es nur Deutschland. Also ist das M&S völlig egal, wenn schon,dann retten wir die Welt bis zum eigenen Untergang. Lemminge sind gegen uns Egoisten. - #9 17.10.2012 07:24 von
Alternativlos
Die Berechnung geht offenbar von einem chaotischen Szenario aus. Warum soll nicht ein geordnetes Verfahren möglich sein. Der Euro wurde schließlich auch nicht über Nacht und huxflux eingeführt.
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