Bertelsmann-Studie: Euro-Aus in Südeuropa könnte 17 Billionen kosten

APEin Austritt von Griechenland und Portugal wäre verkraftbar. Doch wehe, wenn auch Spanien oder Italien die Euro-Zone verlassen. Eine neue Studie, die SPIEGEL ONLINE vorab vorliegt, sagt für diesen Fall massive Verluste vorher. Der mit Abstand größte Verlierer wäre Frankreich.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-861642.html
  1. #1

    Haben

    diese Experten auch berechnet, was die Folgen eines Austritts Deutschlands aus der Währungsunion wären?
  2. #2

    Windei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Austritt von Griechenland und Portugal wäre verkraftbar. Doch wehe, wenn auch Spanien oder Italien die Euro-Zone verlassen. Eine neue Studie, die SPIEGEL ONLINE vorab vorliegt, sagt für diesen Fall massive Verluste vorher. Der mit Abstand größte Verlierer wäre Frankreich.

    Bertelsmann-Studie: Euro-Aus in Südeuropa könnte 17 Billionen kosten - SPIEGEL ONLINE
    So ein Unsinn. Da wurde wieder einmal etwas "hingerechnet". Die Staatsschulden der Infrage kommenden Länder sind geringer als die 17 Billionen. Wo soll da sonst noch Geld verloren gehen. Ein Windei.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Austritt von Griechenland und Portugal wäre verkraftbar. Doch wehe, wenn auch Spanien oder Italien die Euro-Zone verlassen. Eine neue Studie, die SPIEGEL ONLINE vorab vorliegt, sagt für diesen Fall massive Verluste vorher. Der mit Abstand größte Verlierer wäre Frankreich.

    Bertelsmann-Studie: Euro-Aus in Südeuropa könnte 17 Billionen kosten - SPIEGEL ONLINE
    Wenn man sich diese Zahlen vor Augen führt, bleibt doch nur ein Schluß: Es war ein unverantwortliches Vabanquespiel, es war ein leichtfertiges Eingehen völlig unverantwortbarer Risiken die Euro-Einführung so verfrüht durchzudrücken. Dennoch werden die verantwortlichen Politiker, die seinerzeit so eine Hypothek auf die Zukunft ganz Europas aufnahmen heute noch für ihr Tun gelobt.
  4. #4

    Ich kann diese Eurofritzen nicht mehr ernst nehmen !

    17 Billionen Euro, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Was müssen diese wirtschaftsnahen Kreise ein Geld gescheffelt haben mit dieser Multinationalwährung, alles auf Kosten der Normalbürger, damit sie solche Horrorzahlen in die Welt setzen. Man möge mir mit Berechnungen beweisen, auf welchem Wege solche Verluste entstehen könnten, wenn:

    a) Vorab angekündigte, geplante Beendigung der Währungsunion
    b) technisch notwendige Schritte wie Ausgleich von Währungsbesitzern ausserhalb Eurozone, umgerechnet in die jeweiligen nachfolgenden Landeswährungen, im Einzelfall bei nicht nachweisbarer Herkunft Umtausch in alle Landeswährungen bei einem noch zu ermittelnden Sonderschlüssel.
    c) Targetsalden umrechnen und die Verpflichtungen in den neuen Währungen bilanzieren.
    e) Generierung von neuen Nationalwährungen, gehandelt an der Forex und anderswo

    Ich prognostiziere, innerhalb 1/4 Jahres haben sich die Dinge beruhigt, börsenmässig. Die 27 EU-Staaten sind ja noch da. Dann ggflls Rettungsprogramme für einen Einzelfall bereit halten, haben ja genügende zur Unterstützung der Schrottwährung.
    f) Die positiven Auswirkungen durch Flexibilität mit den Devisenkursen, ggflls noch durch ein neu aufzulegendes Konjunkturprogramm europaweit unterstützt, liesse die Zukunft in positive Richtung verändern. Die ganze Rettereitaktik nützt letztendlich nichts, kostet nur. Es ist mit einem Jahrzehnt schweren Rezessionen europaweit zu rechnen.
  5. #5

    Spökenkiekerei

    Niemand weiß was dann passieren wird.

    Klar ist aber jetzt schon, dass dann die Kredite nicht "platzen" würden sondern bilanziell abgeschrieben. Das ist ein Strich auf dem Papier und eine Anerkenntnis der Realität. Oder glaubt irgendjemand, dass die Kredite von Griechenland zurückbezahlt werden? Wohl kaum.
  6. #6

    Solche Horrorszenarien haben ja den "Zweck", dass man die Leute beeinflussen will. Ich denke, wenn es nicht mehr geht, wenn keiner mehr kann, dann sollte man dieses Projekt Euro auch versenken.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Austritt von Griechenland und Portugal wäre verkraftbar. Doch wehe, wenn auch Spanien oder Italien die Euro-Zone verlassen. Eine neue Studie, die SPIEGEL ONLINE vorab vorliegt, sagt für diesen Fall massive Verluste vorher. Der mit Abstand größte Verlierer wäre Frankreich.

    Bertelsmann-Studie: Euro-Aus in Südeuropa könnte 17 Billionen kosten - SPIEGEL ONLINE
    Ich denke Südeuropa wird 17 Billionen kosten.

    Bei einem Euroaustritt werden die Kosten nur direkt sichtbar, bleiben sie drinnen ist es eben ein schleichender Prozess, den man politisch auch besser kaschieren kann.
  8. #8

    Wenn es in Europa...

    ...den Bach runter geht, trifft es auch China und USA.
    Wenn wir so weitermachen,trifft es nur Deutschland. Also ist das M&S völlig egal, wenn schon,dann retten wir die Welt bis zum eigenen Untergang. Lemminge sind gegen uns Egoisten.
  9. #9

    Alternativlos

    Die Berechnung geht offenbar von einem chaotischen Szenario aus. Warum soll nicht ein geordnetes Verfahren möglich sein. Der Euro wurde schließlich auch nicht über Nacht und huxflux eingeführt.