Da haben Sie sich ja von den konservativen Realitätsverweigerern ganz schön übern Tisch ziehen lassen.
In der Tat war Deutschland seit der Reichsgründung 1871 immer ein Einwanderungsland, mit Ausnahme natürlich der braunen Jahre und der frühen Nachkriegszeit vor der ersten Anwerbewelle in den 1950er Jahren. Übrigens nicht nur Deutschland, sondern alle europäischen Industrieländer. Ob nun polnische Ruhrgebiets-Migranten um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, ob russische Revolutionsflüchtlinge im Berlin der 1920er Jahren, Einwanderung hat immer statt gefunden. Und man kann nicht gerade sagen, dass es Deutschland geschadet hat. Eher schon jene Elemente, die ein deutsches Blutreinheitsgebot etablieren wollten.



