Wäre ein mutiger 21-Jähriger nicht eingeschritten, hätte Torben P. womöglich einen Menschen totgetreten. Den Prügelexzess auf einem Berliner U-Bahnhof nutzt die Regierung nun dafür, den Warnschussarrest für junge Gewalttäter durchzusetzen - der wäre im*Fall*P. jedoch gar nicht anwendbar.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...759104,00.html
Grundsätzlich mag ich die CDU nicht. Hier aber mit dem Warnschussvorschlag bin ich voll dabei. Die Besserwisser mögen zwar eine für ihre Argumente possitive Statistik ausleiern,aber selbst 70/30 Pro und Kontra für Erziehung durch Verständnis und Einsicht nützen dem Opfer wenig.
Und wenn dann noch so ein Totschäger aus "gutem Hause" einem am Boden liegenden Menschen gegen den Kopf tritt muß er M.E. eine Zeit zum Nachdenken bekommen. Das bedeutet, er kann nur noch in Einzelhaft mit Kontaktsperre schnellstens isoliert werden. Über die Verweildauer sollte diskutiert werden und nicht ob oder ob nicht.
So noch einige Worte an die Ablehner des Warnschussvorschlages. Ihr Sohn, Tochter oder ein ihnen anders nahestehender Mensch wird gegen den Kopf getreten, (hier mögen die Computerdaddelfingerchen mal nach den Folgen im Net surfen,so sie dazu fähig und willens sind), sind dann Rollstuhl-und Kathederpflichtig,benötigen lebenslang Pflege (auf Kosten der Allgemeinheit).Wer übernimmt die Zuwendung wenn die Bezugsperson verstorben ist. Über diese Art von Folgen sollten die Hirnflicker,Allesbesserversteher eine Broschüre erstellen und in der Einzelzelle als alleinige Literatur neben der Bibel auslegen. Auch nach solch einer durchgeführten Maßnahme könnte eine Statistik erhoben werden. An sonsten, selber alle Gegenstände zur persönliche Verteidigung mit sich führen ( welche nicht vom Waffengesetz erfasst sind)um den Agressor kampfunfähig zu machen. Ich weis, das ist ein riskanter Vorschlag, denn bei erfolgreicher Anwendung kommt ein Weicheirichter/in und das Opfer wandert in den Knast. Deutschland im Jahre 2011.
In unseren Landen ist das Rauchen von "Gras" unter strenge Strafe gestellt. Alkohol, die anerkanntermaßen viel schädlichere Droge (auch von den Krankenkassen bestätigt), mit weitaus schlimmeren Kollateralschäden, nicht.
Nun, wenn ich mal nach den Gründen forsche, finde ich bei "Gras" die Möglichkeit zur Selbstversorgung durch (derzeit illegalen) Anbau. Bei Alkohol greift der Staatsdealer mit einer fetten Steuer voll in die Geldbörse der berauschten Bevölkerung.
Mal ganz davon abgesehen: für den hier vorliegenden Mordversuch, erwarte ich eine wirkliche Strafe. Was hier passiert ist, ist mit Alkoholkunsum nicht zu entschuldigen.
Wenn die Justiz nicht langsam wach wird, wird Selbstjustiz Einzug halten. Wenn der Staat das Recht nicht mehr gewährleisten kann, werden irgendwann betroffene Bürger dafür sorgen.
Ich bin absolut dafür, dass der Täter SOFORT die Konsequenz seines Handelns zu spüren bekommt. Das muss nicht gleich U-Haft sein, aber irgendeine Form von Isolierung von der Gemeinschaft für eine bestimmte Dauer, dazu Gespräche mit Ermittlern und Psychologen. Die Konsequenz sollte in jedem Fall so drastisch sein, dass der Täter merkt, dass nichts mehr so ist wie vorher. Auch sollte er mit Gewaltopfern konfrontiert werden. Ihn nach Hause zurück zu schicken finde ich falsch. Aber nicht deshalb, weil er nicht in Freiheit sein soll, sondern weil ich denke, dass die Polizei zunächst ein paar sehr ausführliche Gespräche mit der Familie führen sollte. Jede Wette, dass diese Familie die Hölle ist und der Junge dort Gewalt erfahren hat.
Ach ja, die gute alte U-Bahnschläger Diskussion. Alle paar Monate wird mal wieder ein Opfer fast totgetreten, und die Tat ist auf Video festgehalten. Ein Glücksfall für die Medien. So wird aus einer Tat, die eigentlich im Polizeibericht auf Seite 22 (wo die Fälle stehen, die nicht auf Band festgehalten sind) mit zwei Sätzen berichtet werden könnte, eine richtige Nachricht.
Gut, den Volkszorn kann man normalerweise in diesen Fällen nicht ganz ungehemmt heraufbeschwören, schließlich werden die meisten ähnlich gelagerten Taten von Jugendlichen mit Migrationshintergrund verübt. Ein weiterer Glücksfall, dass es sich diesmal um einen sozial retardierten Bengel aus der Oberschicht handelt, dem kann man ungehemmt die Leviten lesen - oder?. Die Vorschläge unserer Volksvertreter wirken genauso hilf- und ratlos wie immer bei dieser Diskussion.
Nun also wird das Für und Wider eines "Warnschusses" diskutiert, eine Scheindiskussion unter den üblichen Verdächtigen wie Ströbele. Die Redakteurin hat recht, dieser ließe sich auf den Fall gar nicht anwenden. Ein jugendlicher Ersttäter, der urplötzlich einen solchen Gewaltexzess zeigt - glaubt jemand ernsthaft, auch nach Ansehen des Videos, dass ein Monat Haft diesen gestörten Jungen heilen könnte? Der braucht eine anständige Therapie, als erzieherische Maßnahme sollten ihm massig Sozialstunden auferlegt werden. Neben der Bewährungsstrafe.
Meine Vorschläge:
Erstens: Klassische Jugendkriminalität lässt sich nicht mit drakonischen Strafen bekämpfen. In unserer Gesellschaft bekommen viele Jugendliche keine Moralvorstellungen mehr von ihren Eltern vermittelt, ihnen fehlt der ethische Kompass. Statt des kategorischen Imperativs Kants gilt für manche nur noch das Gesetz des Stärkeren, Empathiefähigkeit gleich Null. Die Schwachen, das sind in der Sprache der Jugendlichen die "Opfer". Also müssen wir diese Jugendlichen erreichen, und ihnen die Werte vermitteln, die ihnen fehlen. Das bedeutet, der Staat muss Geld in die Hand nehmen für mehr Jugendarbeit. In der Bildungspolitik muss erkannt werden, dass der Erziehungsaspekt einen sehr viel größeren Raum einnehmen muss als bisher, und zwar in allen Schulformen. Die Lehrerausbildung befähigt Pädagogen schon heute dazu, das Personal ist da. Dazu muss man aber mehr Leute einstellen, anstatt Stellen abzubauen, denn Erziehungsarbeit kostet Zeit.
Zweitens: Haftstrafen lassen sich für Jugendliche natürlich nicht immer vermeiden. Manche Straftaten müssen einfach entsprechend geahndet werden. Auch bei Wiederholungstätern halte ich eine Haftstrafe für sinnvoll. Jedoch muss der Strafvollzug meiner Meinung nach grundlegend reformiert werden (nicht nur der Jugendstrafvollzug). Der Aspekt der Resozialisierung muss viel mehr in den Vordergrund gestellt werden. Statt Sühneausgleich durch bloßes Absitzen der Strafe aktives Auseinandersetzen mit den Ursachen, die zu der Tat geführt haben. Mehr Therapiemöglichkeiten, mehr Ausbildungsmöglichkeiten. Die ursprüngliche Haftstrafe sollte weit höher angesetzt werden, als dies momentan der Fall ist. Je mehr Eigeninitiative der Täter hinter Gittern zeigt, je mehr Programme er in Anspruch nimmt, kurz je mehr Fortschritte er macht, umso mehr würde sich die Haftzeit verkürzen.
Beim Betrachten des Videos fällt auf, dass dieser Jugendliche mit großer Skrupellosigkeit und Brutalität vorgeht. Die Attacke endet nicht, als der bewußtlose Mann am Boden liegt. Zudem wirkt die Tat kontrolliert. Will sagen: der Einfluss von Alkohol dürfte nicht groß gewesen sein.
Ich bin dafür, für solche Täter sofort eine Haftstrafe von mind. 3 Monaten zu verhängen und die Eltern mit zu verurteilen. Zu einer hohen Geldstrafe und der Teilnahme an einer Lernmaßnahme für Erziehungsberechtigte. Wenn ein Kind so austickt, ist im Elternhaus bereits so einiges schief gelaufen an Wertevermittlung, etc..
Ich finde es erschütternd, solche Bilder in Deutschland sehen zu müssen.