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Berliner Pirat Lauer: "Totale Transparenz ist eine Illusion"
dapdChristopher Lauer gilt als heimlicher Anführer der Piraten, doch in der Partei ist der Berliner Abgeordnete umstritten. Im Interview spricht er über Kritik an seiner Medienpräsenz - und erklärt, warum man nicht alle Fragen öffentlich diskutieren kann.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824835,00.html
- #120 31.03.2012 12:22 von
Wer so oberflächlich an die Politik ran geht könnte über jede Partei entsprechend Schmähzeilen schreiben.
Ich kann mich jedenfalls noch gut erinnern wie arrogant Beck auf Hartz4-Empfänger reagiert hat "Wenn Sie sich waschen und rasieren, finden Sie auch einen Job". Ja, der Mann setzt sich ein ... - #121 31.03.2012 12:22 von
Siehste, und da haben wir es schon wieder - letzlich müssen dann wieder die "Doofen", die arbeiten gehen, berappen und die üblichen Verdächtigen lachen sich ins Fäustchen. Gibt genügend Anspruchslose, denen 850 Euro mehr als genug sind; schwarz arbeiten geht immer, wenns nicht reicht.
Das kann genau sowenig klappen, wie jede andere Sozialismustheorie - Sie brauchen immer "den neuen Menschen", der vor "Bewußtsein" nur so strotzt und niemals auf Kosten anderer leben möchte.
Die Menschen sind aber nunmal allesamt kleine Sünderlein... - #122 31.03.2012 12:23 von
Grundeinkommen
1. Diese Berechnungen würde ich gerne mal sehen.
2. Der Verwaltungsaufwand fängt dann erst richtig an. Was meinen sie wie viel Energie die Menschen darauf verwenden werden, neue Identitäten zu schaffen um doppelt oder dreifach zu kassieren.
3. Das Problem der zusätzlichen Steuer. Was und wer wird wann und in welcher Höhe besteuert? Sollen Importe auch besteuert werden? Sprich unsere europäischen Nachbarn finanzieren das Grundeinkommen mit und verschärfen die Euro-Krise auf diese Weise noch?
IMHO wäre allen besser geholfen, wenn wir erst einmal gründlichst die Ursachen der Finanzkrise analysieren und anschliessend mit Grips und aller Entschlossenheit endlich Lösungen umsetzen.
Dies würde über Jahre wieder zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensverhältnisse beitragen. - #123 31.03.2012 12:25 von
steuereinnahmen der brd
im hohen alter mit ein paar millionen auf dem konto ist es
natürlich leicht, derartige dinge zu fordern. "salonsozialisten"
nennt man solche leute.
ein bge in höhe von 1200 eur pro monat für 80 mio bundesbürger
ergibt 1,152 bio eur pro jahr. das ist dann fast doppelt so viel
wie die brd derzeit an steuern vereinnahmt. soviele wasserköpfe
gibt es logischerweise nicht, um diesen gigantischen
umverteilungsapparat zu füttern.
dann wäre es aber doch eher angebracht, mehr dafür zu tun,
dass diese leute in arbeit kommen, statt höhere anreize zu setzen,
damit sie es nicht tun. - #124 31.03.2012 12:28 von
- #125 31.03.2012 12:29 von
goldesel?
ähhhmm... und die 2*850 eur kommen dann genau WO her?
ich hätte da eine weitere bombenidee für sie:
wie wäre es denn, wir sammeln alles geld im umlauf wieder ein
und schreiben auf jeden schein einfach eine null zusätzlich drauf.
dann hätten die leute auf einen schlag 10mal soviel kohle
wie bisher. was ist die politik doch so doof, dass da noch keiner
drauf gekommen ist... - #126 31.03.2012 12:39 von
- #127 31.03.2012 12:45 von
Die Diskussion ist doch schon oft geführt worden, und da ein BGE aus dem Steueraufkommen des Staates finanziert werden muss, ist die Antwort einfach: Sie werden arbeiten gehen müssen, weil die Verbrauchspreise aufgrund aufgeschlagener Steuer so hoch sind, daß sie ansonsten nur ein sehr bescheidenes Dasein führen werden.
Letztlich sind Bezieher des BGE, die ausschließlich davon leben (wollen/müssen) finanziell mit den heutigen Hartz-Beziehern gleichzusetzen. Es gibt sicherlich langfristig Kosteneinsparungen durch verringerten Verwaltungsaufwand. In den ersten 30 Jahren werden sie von ihren Aufgaben freigestellte Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung aber anders beschäftigen müssen - kündigen fällt flach. Dann wäre da noch die Frage der Zuwanderung aus EU-Staaten oder anderen Staaten und ob BGE auch für jene neu hinzugekommenden Mitbürger gilt.
Es gibt haufenweise Fragen und keine Antworten. Und wer davon letztlich profitiert, ist eher unklar. - #128 31.03.2012 12:45 von
- #129 31.03.2012 12:47 von
ökonomie ist nicht statisch
hahahahahahahahahahahahahaha... *luftschnapp* hahahahaha...
sagen sie es doch deutlicher, worum es eigentlich geht:
einkommensunterschiede in der gesellschaft sollen zu einem
höheren grad als heute glattgebügelt werden, indem
die summe der sozialtransfers weiter erhöht wird.
dass dadurch druck an einer stelle reduziert wird, ist klar.
klar ist aber auch, dass das geld dafür irgendwo herkommen muss,
nämlich den leistungsträgern weggenommen wird, was an jener
stelle also leistungsanreize senkt. da wirtschaft aber nicht statisch
ist, verändert sich in folge der gesamte wohlstandkuchen, d.h.
es gibt insgesamt weniger zu verteilen.
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