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Berliner Pension "11. Himmel": Urlaub im Plattenbau

DPADie Räume heißen "Esszimmer kleinkariert" oder "Bett im Kornfeld", viele Mitarbeiter haben das Teenageralter noch vor sich: Wer im "11. Himmel" in Berlin übernachtet, sollte kein normales Hotel erwarten. Manche Gäste sehen danach den umliegenden "Problembezirk" mit anderen Augen.

http://www.spiegel.de/reise/deutschl...841315,00.html
  1. #10

    ? haben Chantal diesen Artikel an die Redaktion geschickt

    Ich bin 2 Straßen weiter aufgewachsen. Ich hab mehr als 11 Jahre in der "Platte" gewohnt und über den Schnitt einer solchen Wohnung würde ich mich als "Wahl" Münchner wie ein Kleinkind freuen. Wieso hat dieser Stadtteil denn so einen schlechten Ruf? Zu Zeiten der DDR was es ein erarbeitetes Privileg (dh. man musste Arbeitsstunden auf der Baustelle leisten um sich zu qualifizieren) - heute kaum Vorstellbar) – wobei ich das auch in München machen würde um eine bezahlbare 4 Zimmer Wohnung zu bekommen. Die soziale Struktur war bis zur Wende gemischt von Arbeiter bis zum Ingenieur. Nach der Wende zogen viele entweder ins eigene Haus oder der Arbeit nach meist gen Westen. Die Stadt Berlin hat den Leerstand dann dazu genutzt günstige Sozialwohnung daraus zu machen und eben auch aus anderen Problemvierteln die Leute gezielt dort in neue Wohnung zu stecken. Dies hat den Vorzug der Menschen grade der Familien die es sich leisten konnten noch weiter verstärkt. Meine Familie hat noch lange Kontakt zu den Nachbarn gehalten – (ach ja in der Platte kannte man die noch) fast alle sind innerhalb der letzten 10 Jahre ausgezogen. Durch diese gezielte soziale Verelendung kommt der Ruf zustande. Um jetzt nicht als Nostalgiker dazu stehen ich bin 30 und bin auch Froh eben da nicht mehr zu Wohnen aber ich habe dort auch eine Sorglose Kindheit verbracht ohne auf die schiefe bahn gekommen zu sein. Der Oben genannte Artikel ist nicht mal ansatzweise Richtig. Als Viertel kann man ggf. Ahrensfelde nennen. Bis vor einem Zusammenschluss waren beide Stadtteile sogar eigenständige Wahlbezirke und auch separat geplante Stadtteile. Das Soziale Projekt hinter dem 11. Himmel wird völlig wirr in diesem Artikel dargestellt abgesehen da hier glaube ich bewusst ein Klischee nach dem Anderen bedient wurde.
    Ich weiß das auch Pratikanten bei Spiegel bezahlt werden. Daher meine Bitte erhöht das Gehalt damit der Author nochmal auf die Journalistenschule gehen kann denn selbst bei der Bild muss die Überschrift schon der Hammer sein.
  2. #11

    Schweißbrille

    Angesichts der Farbkomposition, die auf Bild 3 der Fotostrecke zu bewundern ist, würde ich die Gäste das Zimmer nur bei Nacht betreten lassen. Oder vor dem Betreten Schweißbrillen verteilen.








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