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Berliner Koalitionspoker um Autobahn: Crash-Test für die Grünen

Die Grünen in Berlin kämpfen für eine Koalition mit der SPD. Sie soll das Referenzmodell werden für einen Machtwechsel im Bund 2013. Doch im Moment hängt alles an drei Kilometern Autobahn, die Rot bauen und Grün verhindern will.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...789185,00.html
  1. #10

    A100

    Zum Adlergestell kommt noch Karlshorst und Rummelsburg dazu,wo man auch gerne mal rumsteht auf dem Weg Richtung Norden.Und da sind ja mittlerweile so einige Wohnquartiere entstanden(zB.den Exknast Nähe Kraftwerk Klingenberg)
    Am Ostkreuz wird doch eine Unterquerung bzw. Tunnel vorbereitet?Wäre ja sinnvoll bis zur Frankfurter Allee zu vollenden!Das soll doch eh in Tunnelbauweise passieren?
  2. #11

    oooo

    Zitat von demophon Beitrag anzeigen
    "Berlin - das Referenzmodell für den Machtwechsel im Bund" Dieses Referenzmodell ist doch gar nicht mehr nötig, es gab doch schon das Modell Rot-Grün im Bund. Was in Berlin passiert, hat nichts mit dem Bund zu tun.

    Ratzmann behauptet, bei der Ablehnung der Autobahn ginge es um grüne Glaubwürdigkeit. Warum soll denn die Glaubwürdigkeit ausgerechnet nur von diesem einen belanglosen Programmpunkt abhängen? In der Vergangenheit sind doch bei Koaltionsverhandlungen immer wieder bestimmte Positionen aufgegeben worden, um eine Regierung zu bilden. Es gibt doch wahrlich wichtigere Themen als eine 3500 m lange Autobahn, die ja noch nicht einmal durch ein Naturschutzgebiet führt sondern nur durch eine Kleingartenanlage. Hat Ratzmann denn nicht begriffen, dass man in der Politik Kompromisse eingehen muss? Die Kapriolen der Grünen erinnern mich an eine Kindergartengruppe.
    nun vielleicht denkt herr ratzmann (auf wunsch von frau künast) ja weiter. ich spekuliere mal. keine A100, dann vielleicht auch kein großflughafen. frau künast hatte ja ganz am anfang ihrer kandidatur klargestellt, daß man (jetzt, kurz vor fertigstellung!) erst mal diskutieren müsse, ob berlin so einen großen flughafen überhaupt braucht.

    ich glaube herr wowereit wäre gut beraten, knallhart zu bleiben. sonst steht am ende berlin dann auch noch ohne einen flughafen da, dann ist berlin noch nicht mal mehr sexy sondern nur noch arm dran.

    ich hege nämlich das ungute gefühl, daß man bei den grünen schon auslotet, wie man den start des flughafens hintertreiben kann. das lohnt sich natürlich erst dann, wenn in tegel die schotten 'runtergegangen sind.
  3. #12

    Mehr Autobahn, mehr Stau

    Zitat von berlin_jens Beitrag anzeigen
    Wieso sollte durch eine derart kurze Autobahn neuer Verkehr generiert werden? Der Verkehr in Richtung Schönefeld wird durch die Verlängerung nicht mehr durch das staugeplagte Schöneweide und Adlershof gelenkt - eine Menge Anwohner dort freuen sich auf die Fertigstellung.

    Der jetzige Zipfel an der Grenzallee macht nun nicht wirklich Sinn - daher scheint mir der Weiterbau bis mindestens zur Storkower Straße dringend geboten - gern auch wie hier skizziert: http://www.autobahnatlas-online.de/A100.htm der volle Stadtring.
    Warum freuen sich alle nur eine bessere Anbindung Richtung Schönefeld? Der Verkehr kommt ja irgendwann wieder zurück.
    Dann stehen alle (aus Westen und aus dem Süden) vor und auf der Elsenbrücke. Diesen Stau kann man schon heute jeden Tag aus der S-Bahn betrachten, auch ohne A100...
  4. #13

    Da kennt mal wieder jemand den Stadtplan nicht

    Zitat von berlin_jens Beitrag anzeigen
    Wieso sollte durch eine derart kurze Autobahn neuer Verkehr generiert werden? Der Verkehr in Richtung Schönefeld wird durch die Verlängerung nicht mehr durch das staugeplagte Schöneweide und Adlershof gelenkt - eine Menge Anwohner dort freuen sich auf die Fertigstellung.
    Diese Aussage ist ungefähr so sinnvoll, wie "durch die neue Autobahn München - Nürnberg wird die Strecke München - Salzburg erheblich entlastet.". Werfen Sie bei Gelegenheit mal einen Blick in den Berliner Stadtplan - möglichst einen, in dem die geplante Verlängerung der A 100 von Neukölln nach Treptow eingezeichnet ist.

    Der jetzige Zipfel an der Grenzallee macht nun nicht wirklich Sinn - daher scheint mir der Weiterbau bis mindestens zur Storkower Straße dringend geboten - gern auch [...] der volle Stadtring.
    Und was für einen Sinn "macht", außer fetten Profiten für die Beton-Mafia und die von ihr bezahlten Politiker, der Zipfel bis zur Elsenbrücke, an der sich dann ein kaum aufzulösender Dauerstau bilden wird?

    Übrigens: die Planung des "vollen Stadtrings" ist schon längst aufgegeben. Auch das (derzeit noch geplante) nächste Teilstück bis zur Frankfurter Allee wird es erst geben, wenn zuvor eine gute Fee die dazu erforderliche Milliarde Euro in die Bundeskasse zaubert, deren Inhalt ansonsten vollständig für immer neue Euro-Rettungsschirme verpulvert werden wird. Immerhin hat die Geldvernichtungsanlage "Währungsunion" dann wenigstens ein Gutes.








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