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Berliner Frühchenstation: Charité weist Kritik an Hygiene-Zuständen zurück

DPADie Charité sucht nach der Quelle der Keime, durch die sieben Frühgeborene erkrankt sind und eines gestorben ist. Eine heiße Spur haben die Experten bisher nicht gefunden. Dennoch hat die Klinik die Kritik an ihren Hygienemaßnahmen schon jetzt zurückgewiesen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-862979.html
  1. #1

    optional

    Ist die Reinigung der Klinik nicht erst vor einiger Zeit an ein Privatunternehmen vergeben worden ? Weshalb werden hierzu keine Angaben gemacht ?
  2. #2

    Thomas Hansche

    Ich finde es schon sehr bedenklich wenn die Klinik einräummt Das es Probleme "Bei der einen oder anderen Handdesinfektion geben kann "
    Das ist ja wohl nicht zu glauben, haben diese Mitarbeiter ihren Beruf nicht gelernt ?
    Solche Leute sind ein Sicherheitsrisiko für unser Land.
    Ich bin beschämt und enttäuscht zugleich ich weiß nicht was ich sagen soll
  3. #3

    Berlin bleibt doch Berlin

    (das sage ich als Berliner)

    Herr Wowereit verklärt die BER-Pleite zur Erfolgsgeschichte, ohne sich dabei blöd vorzukommen.

    Und in der Charité gibt es eben kein Hygieneproblem.

    So ist das in Berlin.
  4. #4

    Scheinheilig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dennoch hat die Klinik die Kritik an ihren Hygienemaßnahmen schon jetzt zurückgewiesen.

    Totes Frühgeborenes: Charité weist Kritik an Hygiene-Zuständen zurück - SPIEGEL ONLINE
    Ich möchte nur ungern verallgemeinern, aber die Beteuerungen der betroffenen Kliniken, wenn es zu schwerwiegenden Problemen kommt, vertragen sich schlecht mit meinen persönlichen Erfahrungen auf Frühchen-Stationen in zwei verschiedenen Kliniken in Berlin (allerdings gerade nicht die Charité), einmal vor 15 Jahren, wo mein eigener Sohn zwei Wochen im Brutksten verblieb, und sonst vor wenigen Monaten als externe Besucherin. Damals wie heute wurden Eltern sowie Besucher zwar auf die notwendigen Hygienemassnahmen hingewiesen, insbesondere die Handdesinfektion, aber nie hat das Krankenhauspersonal auch geprüft, ob diese auch eingehalten wurden. Bei meinem letzten Besuch auf der Neonatologie-Station des DRK-Klinikums in Westend bin ich mit meiner Tochter zwar erst nach Anmeldung und Klingeln reingekommen, in der Schleuse waren wir aber völlig allein. Ohne das entsprechende Bewußtsein hätten wir problemlos alle Hinweisschilder an der Wand ignorieren und durchmarschieren können. Es wundert mich überhaupt nicht, dass immer wieder Keime eingeschleppt werden. Es ist auch sicher einfach zu wenig Personal da, um auf jeden Besucher zu achten.
  5. #5

    Tolles Blabla

    Jeder weiß dass das Hygienemanagement in so ziemlich jeder deutschen Klinik Kostensparerei sei Dank einfach lächerlich ist, gehen Sie mal nach Holland, da wird es richtig gemacht....
  6. #6

    Wesentlich glaubwürdiger wäre es,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    .... Dennoch hat die Klinik die Kritik an ihren Hygienemaßnahmen schon jetzt zurückgewiesen.

    Totes Frühgeborenes: Charité weist Kritik an Hygiene-Zuständen zurück - SPIEGEL ONLINE
    wenn die Charite sich mit Zurückweisungen zurückhalten würde.
  7. #7

    Es gibt eine Anwendung, die bei ordnungsgemäßer Durchführung ...

    ..das Risiko auf annähernd Null reduziert. So haben wir einer Dresdner Problemklinik einen Dampfvollautomaten angeboten, der mit 175 Grad an der Austrittsdüse und 9-11 bar Druck eine "Keim"freiheit erzeugt. Den trockenen Dampf überlebt keine Milbe, keine Bakterie, kein Pilz, auch kein "multiresistenter Keim", was immer damit gemeint ist. Kommentar des ärztlichen Direktors : "Kein Interesse". Meint : Kein Interesse an Keimfreiheit ! Man macht sich ja nicht seinen Markt kaputt !
  8. #8

    klinisch rein

    Ja, sicher. Unsere Nachbarn aus den Niederlanden nehmen Patienten aus dt. Kliniken ja aus lauter Schikane erst einmal in Quarantäne.

    Hört endlich auf Geld zu sparen und kümmert Euch um die Sicherheit der Patienten.
  9. #9

    Schlamperei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Charité sucht nach der Quelle der Keime, durch die sieben Frühgeborene erkrankt sind und eines gestorben ist. Eine heiße Spur haben die Experten bisher nicht gefunden. Dennoch hat die Klinik die Kritik an ihren Hygienemaßnahmen schon jetzt zurückgewiesen.

    Totes Frühgeborenes: Charité weist Kritik an Hygiene-Zuständen zurück - SPIEGEL ONLINE
    >> Untersuchungen hätten ergeben, dass eine Übereinstimmung von 92 bis 93 Prozent mit den Hygienevorschriften auf den betroffenen Stationen vorliegt.<<

    Da heißt doch im Umkehrschluß, dass in 7...8 % der Fälle gegen die Vorschriften mehr oder weniger verstoßen wird. Hier muß die Quote auf nahe Null gedrückt werden. Anders geht es nicht. Bereits eine schlecht desinfizierte Hand ist eine zuviel.
    Vor allem muß endlich mehr Personal eingestellt werden.


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