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Berliner Fiasko: Flughafen soll erst 2013 eröffnet werden

dapdBerlin und Brandenburg machen vor, wie man ein Großprojekt wie den neuen Flughafen so richtig versieben kann. Zeitnot und großer Druck von oben führten zu Kommunikationspannen auf der Baustelle, niemand sprach die Probleme an - jetzt dürfte es noch bis zum Frühjahr dauern bis zur Eröffnung.

http://www.spiegel.de/reise/deutschl...833612,00.html
  1. #30

    Eloquent. not.

    Zitat von bauern-muenchen Beitrag anzeigen
    ... als ein Muenchen, in dem Oesterreicher gross werden koennen!
    Unglaublich, für was die (in diesem Falle weichgespülte) Antisemitismuskeule so alles herhalten muss.
  2. #31

    Re: Muenchen, nein Danke

    Zitat von fernossi Beitrag anzeigen
    Berlin will aber arm und sexy sein
    Kann es auch gerne sein - wenn es selber dafür aufkommt. Und nicht bei den anderen Bundesländern betteln geht.

    Was Griechenland für die EU ist Berlin für Deutschland.
  3. #32

    Zitat von findetnemo Beitrag anzeigen
    Ja, is klar. Flughäfen sind triviale Bauten. Da weiß man ja 12 Jahre vor Fertigstellung bei der Planung genau, was technisch in Sache. Brandschutz, Gepäckbeförderung und Sicherheitstechnik angesagt ist.

    Ich wundere mich, dass die ganzen Experten hier nicht hochbezahlt in entsprechenden Projekten tätig sind. Ein Teil sitzt vermutlich sogar in der Linie und bekommt schon Routineaufgaben mitunter nicht pünktlich fertig. Nur Mut, gehen Sie raus da... machen Sie zwei drei kleinere Projekte perfekt und man wird Ihnen hochbezahlt die Verantwortung für größere Projekte übertragen. Ach, beim letzten Schulfest der Kinder ist was schief gegangen? Wie konnte das passieren?
    Verharmlosen Sie diesen Skandal doch nicht! Es ist nicht "was" schiefgegangen, es ist sehr viel schiefgegangen.

    Flughäfen werden überall auf der Welt seit Jahrzehnten gebaut. Da kann man sich als Verantwortlicher über mögliche Probleme informieren.

    Die Gepäckbeförderung ist sicherlich kein Problem, das nicht schon längst gelöst ist. Und zwar auch bei Flughäfen, die wesentlich größer sind als der Berliner Flughafen.

    In anderen Ländern gibt es sicherlich manchmal auch Probleme bei Großprojekten (hatte nicht Heathrow Probleme mit der Gepäckbeförderung?). Aber in Deutschland wird fast jedes Großprojekt auf die eine oder andere Weise versemmelt (aktuell: Die Elbphilharmonie). Das hat System, und das ist das Schlimme daran.
  4. #33

    Außer den Medien...

    interessiert die Story mit dem BER keinen Menschen. Es ist ja nicht so das Berlin nun keinen Flughafen hätte, wir haben 2 Stück davon. Alles dummes Mediengeschwätz und Neid.
    Berlin ist die Hauptstadt und bleibt es auch.
  5. #34

    Zitat von herbert Beitrag anzeigen
    mir wird schlecht wenn wir nach Merkel wieder eine Sozi Grüne Regierung bekommen.
    Wir haben doch nur die Auswahl zwischen Pest oder Cholera! Vielleicht kommt ja demnaechst noch Skorbut hinzu.
  6. #35

    Zitat von JohannWolfgangVonGoethe Beitrag anzeigen
    Ich komme gerade aus Singapur zurück. Die Schnellzüge pünktlich, an den Flughäfen die Böden so sauber, dass man davon essen könnte.

    Schönen Vatertag!
    Jawoll. Für manchen Michel ist sicher auch so eine Beinahe-Diktatur etwas ganz Feines und die beste Haltungsform. Warum tun Sie sich das hier eigentlich an und leben nicht dauerhaft dort? Irgendetwas muss dieses Land hier ja doch haben. Vielleicht, weil man hier mehr meckern kann?
  7. #36

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Verharmlosen Sie diesen Skandal doch nicht! Es ist nicht "was" schiefgegangen, es ist sehr viel schiefgegangen.

    Flughäfen werden überall auf der Welt seit Jahrzehnten gebaut. Da kann man sich als Verantwortlicher über mögliche Probleme informieren.
    Ich verharmlose nichts. Ich rege mich nur auf, dass Leute, die nichtmal ein Schulfest organisiert bekämen, bei komplexen Bauvorhaben die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Wissen Sie, wenn hier ein erfolgreicher Projektmanager Vorschläge macht, OK. In meinem Projektalltag begegne ich davon leider nur wenigen. Und auch in der Linie finde ich fast nur mittelmäßige, unmotivierte Mitarbeiter mit reichlich begrenztem Horizont. Ich will auch gar nicht behaupten, dass ich das alles besser und fehlerfrei könnte. Ich frage mich nur, wo die ganzen Experten hier im Forum an Arbeitstagen versteckt sind. Und ich gäbe viel dafür, bei einigen Kandidaten im Job-Alltag mal zuschauen zu dürfen.
  8. #37

    Na und?

    Meinetwegen kann sich der Flughafen noch ewig Zeit lassen, Hauptsache Tegel bleibt offen. Was gibt es denn Schoeneres, als stets von seiner besten Freundin vor Abflug auf die Gallerie zum Lunch und auf der Terrasse zum Kaffee eingeladen werden. Da moechte man Tegel mit diesem ganz besonderen Flair (...und dem ausgezeichneten Riesling auf der Gallerie) nicht missen, und ob der neue Flughafen das hergibt, ist noch die Frage. Insofern stoert mich die Verspaetung des neuen Berliner Flughafens ueberhaupt nicht.
  9. #38

    Zitat von findetnemo Beitrag anzeigen
    Ich verharmlose nichts. Ich rege mich nur auf, dass Leute, die nichtmal ein Schulfest organisiert bekämen, bei komplexen Bauvorhaben die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Wissen Sie, wenn hier ein erfolgreicher Projektmanager Vorschläge macht, OK. In meinem Projektalltag begegne ich davon leider nur wenigen. Und auch in der Linie finde ich fast nur mittelmäßige, unmotivierte Mitarbeiter mit reichlich begrenztem Horizont. Ich will auch gar nicht behaupten, dass ich das alles besser und fehlerfrei könnte. Ich frage mich nur, wo die ganzen Experten hier im Forum an Arbeitstagen versteckt sind. Und ich gäbe viel dafür, bei einigen Kandidaten im Job-Alltag mal zuschauen zu dürfen.
    könnten sie nicht wenigstens bei stuttgart 21 mitmachen ? da könnten wir ja mal sehen ........ :-D
  10. #39

    Und der Spiegel?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Berlin und Brandenburg machen vor, wie man ein Großprojekt wie den neuen Flughafen so richtig versieben kann. Zeitnot und großer Druck von oben führten zu Kommunikati
    In den letzten Beiträgen über den Berliner Flughafen hat sich der Spiegel als uninformierter aber überzeugter Lobbyist der Berliner betätigt - der Jura-Granit ist mir noch in schlechter Erinnerung und auch die Lobeshymnen über das gut funktionierende Gepäckssystem.
    Als gut informiert kann man die Spiegel-Leser bei Gott nicht mehr bezeichnen


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