Berlinale-Auftakt mit "The Grandmaster": All die schönen Schläge

Berlinale/ Block ProductionsTritte und Schläge zum Berlinale-Beginn: "The Grandmaster" von Wong Kar Wai erzählt das Leben jenes Kung-Fu-Meisters, der als Mentor der Martial-Arts-Legende Bruce Lee gilt. Ein Kampfkunst-Epos mit Schwächen, aber als Eröffnungsfilm passend - denn China könnte bald das neue Hollywood sein.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/be...-a-882068.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tritte und Schläge zum Berlinale-Beginn: "The Grandmaster" von Wong Kar Wai erzählt das Leben jenes Kung-Fu-Meisters, der als Mentor der Martial-Arts-Legende Bruce Lee gilt. Ein Kampfkunst-Epos mit Schwächen, aber als Eröffnungsfilm passend - denn China könnte bald das neue Hollywood sein.

    Berlinale-Eröffnung "The Grandmaster": China-Epos von Wong Kar Wai - SPIEGEL ONLINE
    Ob China das neue Hollywood sein könnte vermag ich nicht zu sagen. Aber es ist schonmal eine "phänomenale" Leistung den mittlerweile 4 Film zu/über Ip Man in knapp 4 Jahren (IpMan, IpMan 2, IpManZero + dieser hier) zu präsentieren.
    Sonst passiert nichts im Reich der Mitte?
  2. #2

    Wenn die Chinesen eines...

    ...von Hollywood gelernt haben, dann wie man fehlende Innovationskraft dadurch kompensiert, dass man die selbe Geschichte innerhalb weniger Jahre gleich zwei mal verfilmt. :)

    Dennoch sieht der Trailer sehr gelungen aus, auch wenn die Szenen mit Matrix-highlighting und slow motion Bewegungen etwas komisch aussehen.
  3. #3

    Wong Kar-Wai ist der Malick Asiens

    Und nimmt sich dementsprechend viel Zeit, um seine Filme abzudrehen. "The Grandmaster" war schon seit vielen Jahren in Arbeit und wurde etwa zeitgleich mit dem allerersten Ip Man-Film angekündigt. Lieber also mal die Hausaufgaben machen, bevor man peinliche Kommentare abgibt.
  4. #4

    Keine Sorge, es gibt wahrlich genug chinesische Produktionen, die nicht mit Ip Man zu tun haben … -_-

    http://chinesemov.com/AZ/2012-china-movies.html

    Auf jeden Fall haben China (da vor allem Hong Kong) und Südkorea mMn die ich nenn sie mal "echter wirkenden" Filme und Japan die besseren Serien (Anime! animierte Filme ebenso) als das was aus Hollywood (die ein oder anderen Blockbuster sind aber unterhaltsam) kommt. Natürlich gibts überall Ausnahmen.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tritte und Schläge zum Berlinale-Beginn: "The Grandmaster" von Wong Kar Wai erzählt das Leben jenes Kung-Fu-Meisters, der als Mentor der Martial-Arts-Legende Bruce Lee gilt. Ein Kampfkunst-Epos mit Schwächen, aber als Eröffnungsfilm passend - denn China könnte bald das neue Hollywood sein.

    Berlinale-Eröffnung "The Grandmaster": China-Epos von Wong Kar Wai - SPIEGEL ONLINE
    Ein in Teilen sehr sehr anrührender Film, der in unsere schwierige Zeit der gesellschaftlichen Verwahrlosung sehr gut hineinpaßt.

    Traumhafte Bilder. Knappe und starke Dialoge, Kein ausuferndes Gerede, sondern große Präzision.

    Überwältigend zum Schluss die mit intensiven Bildern untersetzte (oder übersetzte) Musik aus "Once upon a time in America".

    Und das Rätsel des Kungfu ... vertikal oder horizontal.

    Mich regt dieser Film auch dazu an, mich mit der chinesischen Kultur und Geschichte doch noch intensiver zu beschäftigen. Ein großes Land ...
  6. #6

    Alles ist gut :)

    Der Film hätte schon viel früher erscheinen sollen. Der Hauptdarsteller brach sich aber den Arm während eines Kampfes. Die Produktion musste verschoben werden. Siehe auch -> Youtube -> "Grandmaster" "Docu"

    Im übrigen produzieren die Asiaten (China Taiwan, Südkorea, HK) viele tolle Filme. Nur die wenigsten kommen aber nach Europa oder in die USA. Langnasen schauen sich gerne Actionfilme aus aller Welt an. Auch asiatische Frauen sind in ernsten Rollen beliebt. Romanzen und Komödien mit männlichen, asiatischen Hauptdarstellern sind aber komischerweise nicht gefragt - außer sie sind auf extrem hohem Niveau. Selbst dann sind die Filme nicht "Mainstream".

    Hollywood hat in den letzten Jahren viele Hits gelandet indem es asiatische Filme einfach 1 zu 1 koppiert hat. Asiaten gegen Langnasen tauschen -> Box-Office-Hit! Seltsam...
  7. #7

    Hongkong ist kein Teil von China (auch wenn es offiziell so aussieht)

    Was dem Verfasser dieses Artikels entgeht, ist, dass Wong Kar Wai in diesem Film sehr stark auf die Nord-Süd-Unterschiede in China eingeht. Die Nord-Darsteller sprechen Mandarin (offizielle Sprache der VR-China), die Süd-Darsteller, so auch Ip Man, sprechen Kantonesisch (offizielle Sprache der HK S.A.R.). Ip Man flieht nach Hong Kong, weil er selbst bei den von den Kommunisten vertriebenen Kuomintang Offizier war; und plötzlich findet man sich im Film in den Straßenzügen aus "In The Mood For Love" und "Chungking Express" wieder, die Wong Kar Wai so liebt. Dieser Film wird zu einer Zeit veröffentlicht, wo sich Hongkonger immer immer mehr vom Festland distanzieren (sie waren grade zu zehntausenden auf der Straße um gegen Patriotismusunterricht des Mutterlands zu protestieren), und WKW unterstützt diese Bewegung unterschwellig, zumindest empfinde ich das so. Das ist für mich persönlich eine große Qualität des Films, den ich ansonsten sehr langweilig und wenig emotional mitreißend fand.
  8. #8

    Zitat von flaschengeist00 Beitrag anzeigen
    Und nimmt sich dementsprechend viel Zeit, um seine Filme abzudrehen. "The Grandmaster" war schon seit vielen Jahren in Arbeit und wurde etwa zeitgleich mit dem allerersten Ip Man-Film angekündigt. Lieber also mal die Hausaufgaben machen, bevor man peinliche Kommentare abgibt.
    Das widerspricht der Tasache das es der 4. Film zum gleichen Thema is in wie fern?