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Berlin: Massenauswertung von Handydaten empört Innenexperten

Das großflächige Abschöpfen von Handydaten sorgte 2011 in Sachsen für einen Polizei-Skandal, nun stellt sich heraus: Die Praxis ist auch andernorts beliebt. In Berlin werden im Kampf gegen Autobrandstifter offenbar regelmäßig Mobilfunkdaten ausgewertet. Datenschützer sind alarmiert.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...810399,00.html
  1. #50

    Mein Lieblingsthema ist zurück...

    Und was sagt die taz zu diesem Thema?

    Schaun wir mal hier:

    Nicht jede Funkzellenabfrage ist ein Skandal: Zur Ermittlung von Serientätern - taz.de

    Fazit:

    Alles im grünen Bereich auch wenn es dem ein oder anderen Foristen nicht gefällt, was da technisch und rechtlich möglich ist. Willkommen im 21. Jahrhundert!
  2. #51

    Stimmt, alles Gaukler

    Zitat von Hollowmen Beitrag anzeigen
    Und was sagt die taz zu diesem Thema?

    Schaun wir mal hier:

    Nicht jede Funkzellenabfrage ist ein Skandal: Zur Ermittlung von Serientätern - taz.de

    Fazit:

    Alles im grünen Bereich auch wenn es dem ein oder anderen Foristen nicht gefällt, was da technisch und rechtlich möglich ist. Willkommen im 21. Jahrhundert!
    Allerdings nicht im grünen Bereich, dass moderne und fragwürdige Ermittlungsmöglichkeiten, die eigentlich nicht vom GG gedeckt sind, eigentlich nur im Bereich der Kleinkriminalität angewendet werden.

    Irgendwie kann ich mich nicht daran erinnern, dass die wunderbare neue Welt der modernen Ermittlungsmethoden auch im Bereich des sogenannten organisierten Kapitalverbrechens erfolgreich war.

    Heißt es denn nicht immer, dass die Kriminellen immer ein bis zwei Schritte den Ermittlungsbörden voraus seien?
    MFG
    jolip
  3. #52

    ...

    Zitat von zweifler001 Beitrag anzeigen
    daß nächstes mal Ihr Auto an der Reihe ist. Dann interessieren mich Ihre vordergründig wirtschaftlichen Interessen einen Kehricht. Sie wahrscheinlich auch nicht. Der Datenschutz kann zu einem völlig überzogenen Irrsinn ausarten.
    Reden Sie nicht! Die Aufklärung erfolgt doch nicht durch Auswertung der Daten völlig Unbeteiligter. Das Problem der Behörden ist doch, Unbeteiligte von Beteiligten zu trennen!
    Allein hier ist eine mögliche Fehlerquote einzukalkulieren, deren zufälliges Opfer zu werden, ich nicht gewillt bin!
    Außerdem ist der Abfluß und der Umgang mit den Daten heutzutage nicht mehr zu kontrollieren! Die Vorschriften der Datenschutzgesetze werden heutzutage aufgrund angeblich übergeordneter Überlegungen bundesweit negiert und missachtet!

    Das fängt beim kleinen technikbegeisterten Schutzpolizisten an, der seine dienstlichen Notizen mal eben in seinem privaten iPad speichert und endet beim willkürlichen Verkauf meiner mir unter Strafandrohung abgepressten Daten durch die Meldeämter an Hinz und Kunz noch lange nicht!
  4. #53

    Zitat von jolip Beitrag anzeigen
    Allerdings nicht im grünen Bereich, dass moderne und fragwürdige Ermittlungsmöglichkeiten, die eigentlich nicht vom GG gedeckt sind, eigentlich nur im Bereich der Kleinkriminalität angewendet werden.

    Irgendwie kann ich mich nicht daran erinnern, dass die wunderbare neue Welt der modernen Ermittlungsmethoden auch im Bereich des sogenannten organisierten Kapitalverbrechens erfolgreich war.

    Heißt es denn nicht immer, dass die Kriminellen immer ein bis zwei Schritte den Ermittlungsbörden voraus seien?
    MFG
    jolip
    Die blöden Kriminellen benutzen schön und brav ein Handy mit Vertrag und lassen es immer eingeschaltet. Möchte mal wissen, wie effizient eine solche Überwachungsorgie ist. Die Erfolgsquote schlägt sich bestimmt enorm in der Aufklärungsquote nieder.
  5. #54

    ...

    Zitat von katerramus Beitrag anzeigen
    deshalb frage ich mich, woher Ihre Obrigkeitshörigkeit kommt.

    Sind Sie wirklich der Meinung, dass diejenigen, die an der "Macht" sind, die entscheiden, was mit Daten gemacht wird, zu Ihrem Wohle oder zum Gemeinwohl arbeiten ?
    Sind Sie der Meinung, dass Bürgerrechte und Demokratie etwas ist, was man aus Leichtsinn, Angst oder Gleichgültigkeit aufs Spiel setzen sollte ?
    Schauen Sie mal nach Ungarn!
    Ungarn hat hat immer für seine Freiheit gekämpft und jetzt mit einer Wahl seine Freiheit verschenkt.
    Ob die Regierung etwas zu meinem Wohle tut oder nicht, hängt auch von dem ab, welche Ziele ich persönlich verfolge. Viele Menschen verstehen überhaupt nicht wovon sie reden und glauben, dass sie von heute auf morgen ein perfektes Konzept des friedlichen, harmonischen und ausgeglichenen Zusammenlebens im globalen Massstab durchsetzen könnten, wenn sie die erforderliche Macht dafür hätten.
    Es gibt nun mal gute und schlechte, kluge und dumme, liebe und böse Menschen. In einem Dorf, in einem Land, auf der globalen Ebene.
    Viele Paare finden keine Kompromisse in einer primitiven Beziehung. Wir reden hier von Millionen Menschen.
    Ich bin mit der heutigen Politik in Deutschland völlig zufrieden. Ich bin mir sicher, dass selbst wenn ich die Möglickkeit hätte die Welt so zu gestalten, wie es mir gefällt - würde ich nichts besser machen können, als es jetzt ist. Nicht weil ich so dumm bin, sondern weil es einfach sehr viele Menschen um mich herum gibt und jeder einzelne hat seine eigene Wünsche und Ansprüche.
  6. #55

    Berlin die Stasihauptstadt

    Ist es ein Wunder, dass unter der Regierung von SPD und Linke wieder zu einer flächendeckende Überwachung übergegangen wird. Man bekommt gleich Erinnerungen an eine böse Zeit der allmächtigen Stasi und plötzlich gibt es einer Verbindung. Nur war der Innensenator von Berlin Herr Körting ein verdienter SPD Genosse (jetzt abgelöst durch CDU), aber hat man was von der verdächtigen Links Partei gehört. Auffallendes Schweigen bei diese Bespitzelungsmethoden, denn es war ja nichts neues, so was gab es ja schon auf dem Gebiet des Friedrichhain. Nur gab es damals weder Handy noch ausreichend Telefon. Aber das Bespitzeln von Unschuldigen hat schon System. Vielleicht sollte man in Berlin mal wieder eine Stasiüberprüfung bei der Polizei und den Richter und den Staatsanwälten durchführen und zwar alle ab einen bestimmten Alter und nicht nur die Ossis. Damit endlich mal sichergestellt wird, dass die Stasimethode, dass negieren der gültigen Gesetzes beendet wird. Tatsächlich gibt es viele in Berlin, die grenzenlos staatsgläubig sind und glauben, dass der Staat der Gute ist. Lange Zeit einer Diktatur haben eben Spuren hinterlassen bei den Menschen. Was war aber das Ergebnis der Flächendeckenden Überwachung. Auf Grund der Erkenntnis der Handyordnung wurde keine Brandstifter verurteil und auch keiner ermitteln. Eine zeitweilige Vorrastspeicherung ohne Verurteil ergibt, dass die Vorratspeicherung keinen Sicherheitsgewinn bringt aber ein Werkzeug zur Gesinnungschnüffellei ist. Wer weiß was für Seiten angesurft werden oder an welchen Ort sich der Handybesitzer auffällt, kann schlussfolgern was der Vorratsgespeichert für politische, sexuelle und gesundheitliche Probleme hat. Wer sich bewusst ist, dass ihn einer permanet im Internet über die Schulter schaut, der passt sein Surfverhalten machtkompatibelen an und wagt es nicht mehr frei im Internet Informationen zu suchen. Die Linken wissen ja noch, was ein Westfernsehnverbot ist und von den Linke hört man wenig über die Freiheit im Internet. Vielleicht ist es gut, dass es jetzt die Piraten gibt im Berlin, denn nicht die Linken schweigend auffallend still sondern auch die Grünen und die Freiheitspartei FDP sind sehr schweigsam. Von den Staatsparteien SPD und CDU erwartet man ja die Vorratsspeicherung (Volküberwachung). Auffallen ist auch, dass der potenzielle neue bevorzugte Polizeipräsident zuvor das Abschiebegefängnis auf dem Flughafen Frankfurt (Main) verantwortlich war. In der Zeit seiner Verantwortlichkeit sind mehre Abschiebehäftlinge ums Leben gekommen. Ein Mann mit dieser Vergangenheit sollte kein Polizeipräsident werden. Ein Unbelasteter währ besser für die Rechtstaatlichkeit der Polizei.
  7. #56

    Zitat von Spiegelwahr Beitrag anzeigen
    Ist es ein Wunder, dass unter der Regierung von SPD und Linke wieder zu einer flächendeckende Überwachung übergegangen wird. Man bekommt gleich Erinnerungen an eine böse Zeit der allmächtigen Stasi und plötzlich gibt es einer Verbindung.
    Sie kommen mir auch etwas merkbefreit vor. Die Linke will die Telekommunikationsdatenüberwachung abschaffen, das ist Ihnen aber offenbar, wie andere Aspekte auch, völlig entgangen. Und dieser permanente Stasivergleich ist ja so langsam dermaßen ausgelutscht. Ich meine, Paranoia heißt ja nicht, daß man nicht doch verfolgt wird, aber man kann es auch übertreiben. Mal ganz davon abgesehen, daß dieser Artikel bescheiden von inkompetenten Leuten recherchiert und abgeschrieben wurde, sollte man doch auch ein wenig das eigene Gehirn anstrengen. Schon allein der Terminus "flächendeckende Überwachung": selbst wenn die morgen im Innenausschuß erzählen, daß sie in den letzten Jahren 20 - 30 Mio Datensätze abgegriffen haben ist das keine flächendeckende Überwachung. Sondern noch nicht einmal das Telekommunikationsaufkommen eines einzigen Tages in Berlin. Und in dem in netzpolitik.org eingestellten Dokument ist die Rede von einem engen Zeitraum von 75min, nicht von Stunden, Tagen oder gar Monaten.
    ... dass negieren der gültigen Gesetzes beendet wird.
    Sie können sicherlich darlegen, welche Gesetze dabei verletzt wurden. Kleiner Tip: das Telekommunikationsgesetz, wie im Beitrag angegeben, ist es nicht.
    Tatsächlich gibt es viele in Berlin, die grenzenlos staatsgläubig sind und glauben, dass der Staat der Gute ist.
    Ja, und dann gibt es auch noch so grenzenlos naive Leute, die alles glauben,was in einem Blog steht. Vielleicht würde es etwas helfen, wenn man verstehend liest und auch mal die dargelegten Fakten hinterfragt.
    Auf Grund der Erkenntnis der Handyordnung wurde keine Brandstifter verurteil und auch keiner ermitteln. Eine zeitweilige Vorrastspeicherung ohne Verurteil ergibt, dass die Vorratspeicherung keinen Sicherheitsgewinn bringt aber ein Werkzeug zur Gesinnungschnüffellei ist.
    Mmmmmhh, also ermitteln läßt sich damit nichts, aber man kann damit ermitteln. Sie sollten etwas an Ihrer Logik feilen. Mal ganz davon abgesehen, daß ich glaube, Sie sind gar nicht im Besitz der Erkenntnis, ob die Auswertung der Daten bei den Ermittlungen hilfreich war.
    Wer weiß was für Seiten angesurft werden oder an welchen Ort sich der Handybesitzer auffällt, kann schlussfolgern was der Vorratsgespeichert für politische, sexuelle und gesundheitliche Probleme hat.
    Achso, man kann also ganz genau nachvollziehen, bei welchem Arzt sich der Patient den Zeh hat richten lassen, aber Verbrecher kann man damit auf Teufel komm raus nicht lokalisieren. Interessante Hypothese. Und bezüglich der Internetseiten: Es ist natürlich ein wenig doof, daß diese Informationen in den Verbindungsdaten nicht enthalten sind.
    Der Rest Ihres Beitrages ist ähnlich suboptimal geschrieben.
  8. #57

    ...

    Zitat von jolip Beitrag anzeigen
    Allerdings nicht im grünen Bereich, dass moderne und fragwürdige Ermittlungsmöglichkeiten, die eigentlich nicht vom GG gedeckt sind, eigentlich nur im Bereich der Kleinkriminalität angewendet werden.

    Irgendwie kann ich mich nicht daran erinnern, dass die wunderbare neue Welt der modernen Ermittlungsmethoden auch im Bereich des sogenannten organisierten Kapitalverbrechens erfolgreich war.
    Wer behauptet, denn das die Funkzellenabfrage nicht vom GG gedeckt ist. Es ist alles im § 100g StPO geregelt. Also weder fragwürdig noch muss man sich Sorge ums GG machen.

    Brandstiftung ist übrigens mitnichten Kleinkriminalität. Es ist sogar ein Verbrechen! Feuer ist übrigens unberechenbar, insbesondere in dichtbebauten Großstädten wie Berlin. Da geht von einem Fahrzeugbrand auch schon mal schnell eine Gefahr für Anwohner aus.

    Und nur weil Sie noch nichts von der Anwendung "der modernen Ermittlungsmethoden auch im Bereich des sogenannten organisierten Kapitalverbrechens" gehört haben, heißt es nicht, dass diese Methoden dort nicht auch angewendet werden. Oder werden Ihnen die Ermittlungsakten bei Kapitalverbrechen vorgelegt?
  9. #58

    Noch eine trauige Nachricht für die Überwachungsfanatiker

    Heute abend muss die amtierende Polizeipräsidentin von Berlin zugeben, dass kein Tatverdächtiger durch Handybespitzelung ermittelt werden konnte. Was bleibt die Erhebung der Handydaten von tausende Unschuldigen und massive Verschwendung von Steuergelder. Aber das ist noch nicht mal das Schlimmste, jetzt weiss auch der Dümmste, dass er bei Tatbegehung sein Handy zu hause lassen sollte, am bessten eingeschaltet, damit er ein Albi hat.


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