Berlin-Bewohner erzählen: "Heutzutage hat ja fast jeder 'nen Internet"

Vimeo Zuhören, aufzeichnen, erzählen: Die Designer Stephanie Neumann und Jonas Breme haben in Berlin die Geschichten von Kiez-Einwohnern gesammelt und im öffentlichen Raum zugänglich gemacht. Ihr Bericht, wie ein Radio voller Geschichten an eine Kreuzung in Berlin kam.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...830772,00.html
  1. #1

    Arbeitet in Berlin überhaupt noch jemand?

    Wenn man immer diese Geschichten aus Berlin liest, hat man den Eindruck die Leute dort haben zu viel Zeit oder sind arbeitslos. Lauter Künstler, Kreative,... wer macht den dort die Arbeit?

    Schreibt mal über Strassenfeger, normale Leute und nicht diese alimentierten Spinner.
  2. #2

    Zitat von hartholz365 Beitrag anzeigen
    Wenn man immer diese Geschichten aus Berlin liest, hat man den Eindruck die Leute dort haben zu viel Zeit oder sind arbeitslos. Lauter Künstler, Kreative,... wer macht den dort die Arbeit?

    Schreibt mal über Strassenfeger, normale Leute und nicht diese alimentierten Spinner.
    Tja. Das ist halt das Schöne an Berlin das eben auch die Strassenfeger und Arbeiter eine "angeborene Poesie" haben!! Darum ist es die Stadt mit den interessantesten Menschen auf der Welt.
  3. #3

    Weisheiten

    Zitat von strandtiger Beitrag anzeigen
    Tja. Das ist halt das Schöne an Berlin das eben auch die Strassenfeger und Arbeiter eine "angeborene Poesie" haben!! Darum ist es die Stadt mit den interessantesten Menschen auf der Welt.
    Ein chinesischer Fluch lautet "mögest du in interessanten Zeiten leben". Hierauf umgemünzt wäre da wohl "mögest du mit interessanten Leuten leben".

    Ich für meinen Teil bin froh, wenn ich den Abschluss habe und aus dieser Stadt raus bin.
    Um die Ursprungsfrage zu beantworten: ja, es arbeiten noch viele in Berlin, aber diese haben weder Lobby noch Stimme und sind zu sehr damit beschäftigt, Sozialabgaben einzuarbeiten.
  4. #4

    Wie wird man heute zum "Nerd"?

    Früher musste man da noch Ahnung haben von Computernj & technischem Kram. Heutzutage reicht es, unter 30 zu sein, eine "Nerdbrille" aufzusetzen, irgendetwas "piratisch" klingendes zu sabbeln, ein paar Piercings oder Tattoos, fertig ist der hippe Neuzeit-Nerd.
  5. #5

    Zitat von hartholz365 Beitrag anzeigen
    Wenn man immer diese Geschichten aus Berlin liest, hat man den Eindruck die Leute dort haben zu viel Zeit oder sind arbeitslos. Lauter Künstler, Kreative,... wer macht den dort die Arbeit?

    Schreibt mal über Strassenfeger, normale Leute und nicht diese alimentierten Spinner.
    Man muss sich diesen alimentierten Spinnern nicht aussetzen. In Nordkorea wird Ihre diesbzgl. Einstellung z.B. in die Praxis umgesetzt. Anreise 3x die Woche über Peking - wie wär's?
  6. #6

    @ ambermoon

    Danke, Ambermoon, treffender kann man's nicht sagen.
    Wem die hier vorherrschende Freiheit des Geistes und der Handlungen nicht konveniert: es gibt noch einpaar Orte, wo sie sich vielleicht wohler fühlen würden.
  7. #7

    Glaben Sie es oder nicht. Es ist zwar knapp, aber noch arbeitet hier die Mehrheit der Einwohner. Auch wenn man von Löhnen/Gehälter auf westdeutschem Niveau nur träumen kann.
  8. #8

    Zitat von matthias_b. Beitrag anzeigen
    Ein chinesischer Fluch lautet "mögest du in interessanten Zeiten leben".
    Während der bleiernen Zeit des Kommunismus war das Leben auch nicht einfach und trotzdem uninteressant. Wenn in chinesischen Sprichwörtern so viel Weisheit steckt, warum erhält dann ein deutscher HIV-Empfänger fürs Nichtstun das Vielfache eines chinesischen Wanderarbeiters?

    PS: chinesische Glückskekse sind eine amerikanische Erfindung.
  9. #9

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zuhören, aufzeichnen, erzählen: Die Designer <i>Stephanie Neumann</i> und <i>Jonas Breme</i> haben in Berlin die Geschichten von Kiez-Einwohnern gesammelt und im öffentlichen Raum zugänglich gemacht. Ihr Bericht, wie ein Radio voller Geschichten an eine Kreuzung in Berlin kam.

    Stephanie Neumann: Crossnotes aus Berlin - SPIEGEL ONLINE
    Sind ja ne Menge Neider hier unterwegs, aber ich für meinen Teil freue mich ausgesprochen darüber das sich junge Menschen mit Projekten wie diesen die Zeit vertreiben und damit einer Stadt wie Berlin auch ein stück weit ihrer Anonymität berauben. Pseudohipster Aushilfsstyler und andere Personen die VIEL zu sehr mit sich selbst beschäftigt gibt es dort nämlich leider wie Sand am Mehr.