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Bericht zu Anschlägen in Norwegen: "Einige Personen haben ihre Aufgaben nicht erfüllt
AFPEin Jahr nach den Anschlägen von Oslo und Utøya legt ein Bericht die Fehler der norwegischen Polizei schonungslos offen. Die Notrufzentralen waren überlastet, die Crew des einzigen Polizeihubschraubers im Urlaub. Das Fazit des Reports: Viele Breivik-Opfer hätten nicht sterben müssen.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...849845,00.html
- #1 13.08.2012 19:13 von
optional
bla bla wie schlau doch alle hinterher sind. Man sollte sich mal mit den Terroraktionen vor Breivick beschäftigen udn dann weiss mann das was Gewalt betrifft Norwegen nie Probleme hatte und selbst wenn dir ganze Plizei an dem Tag betrunken gewäsen wäre wäre das ok.
Diese dusslige Rethorik hier im Artikel soll doch nur uns sagen, das wir noch mehr Überwachung brauchen. - #2 13.08.2012 19:14 von
- #3 13.08.2012 19:17 von
unglaublich
.. das die norwegische Polizei nur einen Hubschrauber hat. Was machen die bei Verkehrschaos oder einem Staatsbesuch, holen die dann ihren Heissluftballon raus oder greifen die im Regelfall auf das Militär oder die Küstenwache zurück ?
- #4 13.08.2012 19:38 von
Versagen ?
Die Frage ist wer da versagt hat wenn aus Geiz linke Politiker der Polizei ganz Norwegens einen einzigen Hubschrauber und nur eine einzige (!) Besatzung bezahlen und Polizeibote nicht tragfähig sind.
Dass eine polizeiliche Einsatzzentrale mit einem kriegsähnlichen Zustand überfordert ist ist klar. Man muss sich vorstellen, dass im Sekundentakt der Notruf gewählt wird. Dafür ist keine polizeiliche Einsatzzentrale der Weltgerüstet.
Ich sehe hier fast ausnahmslos ein Versagen der Norwegischen Politik. - #5 13.08.2012 19:47 von
nur ein Hubschrauber...
Warum sollte sich ein Land mit nicht einmal 5 Mio. bemerkenswert friedfertigen Einwohnern und entsprechend wenigen Steuerzahlern mehr als einen Polizei-Helikopter anschaffen? Die Dinger sind in Anschaffung und vor allem in der Unterhaltung sauteuer.
Bei einer Bevölkerungsdichte von nur 13 Einwohnern pro Quadratkilometer dürfte sich Ihr Verkehrschaos auch sehr in Grenzen halten; selbst in Oslo, das kaum grösser als Osnabrück ist. - #6 13.08.2012 19:48 von
Glückliches Norwegen
500 Seiten kritischer Bericht, der Staat und Polizei massive Fehler nachweist, der veröffentlicht wird und vom Regierungs- und Polizeichef gewürdigt wird. Unvorstellbar in Deutschland, wo eine Zeitung klagen muss, damit sie vom Innenministerium Unterlagen zur Sportförderung bekommt.
Kommt einem so vor, als wäre das Demokratie, wie sie mal gemeint war. - #7 13.08.2012 19:51 von
Straßensperren
Straßensperren bring kaum etwas.
Wie viele Straßen müsste man Sperren für maximale Sicherheit?
In Hamburg gibt es die Einkaufsstraße Mönckebergstraße die zwar für den normalen Straßenverkehr Gesperrt ist und nur Busse und Taxis dürfen durch. Aber auch normale Fahrzeuge fahren hin und wieder durch und ein LKW mit Sprengstoff würde keiner Aufhalten.
Wer solch ein Attentat Plant sind solche Sperren kein wirkliches Hindernis. - #8 13.08.2012 19:52 von
Ok...
70 Menschen sind also an einem geparkten Transporter vobeigelaufen.
Ich hoffe, es hat niemand etwas bemerkt, sonst mach das noch Schule und dann gibt es 24/7 Alarm.
Vielleicht sollte man einfach das Parken von Transportern verbieten.
Zum Beispiel vor einem Regierungsgebäude. - #9 13.08.2012 20:12 von
1972
Versagen von Sicherheitskräften hatten wir schon vor 40 Jahren, Aufklärung darüber wird auch heute noch betrieben (siehe SPIEGEL, vor wenigen Wochen)... Dennoch hat Deutschland auf diese Ereignisse hervorragend reagiert, nur wenige Monate später eine Antiterroreinheit gegründet und die Arbeitsweisen der Polizei in diesen Ernstfällen grundlegend überarbeitet.
Menschliches Versagen in solchen Situationen ist leider noch so gut wie jedes mal vorzufinden, warum ein Land wie Norwegen nur einen Polizeihubschrauber hat, und dieser Hubschrauber dann nicht wenigstens dauerhaft bemannt werden kann ist nicht zu erklären... Norwegen ist von der Fläche her in etwa so groß wie Deutschland, da spielt die Einwohnerzahl einfach keine Rolle...
Sicher mag eine normale Polizeistation bei so etwas überfordert sein, aber Norwegen hat Spezialeinheiten für diesen Fall, dann sollte man doch auch annehmen, dass sie diese Spezialeinheiten vernünftig koordinieren können.
Ich sehe hier ein Versagen auf fast ausnahmslos allen Bereichen, angefangen von demjenigen, der einen einzelnen "Polizisten" auf die Insel gelassen hat, bis hoch in die schon angesprochene Politik...
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