CorbisBandenkriege in Mittelamerika, Rauschgifthandel in Afrika, eine Flut neuer Stoffe in Europa - die Vereinten Nationen warnen vor den Auswüchsen des Drogenkonsums. Der Vertrieb illegaler Substanzen über soziale Netzwerke im Internet floriere.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...818121,00.html
Die Entkriminalisierung des Konsums durch Süchtige soll die internationale Drogenkriminalität- und Mafia eindämmen? Man kann sich nur wundern über die Naivität und mangelnden Terrainkenntnisse der wohlbestallten INCB-Bürokraten.
Stellt sich diese weltfremde UN-Behörde vor, kleine Kiffer, koksende Banker und Werbemenschen, Partymenschen, GHB-Vergewaltiger und sonstige "Drogen"-Konsumenten würden brav bei der Drogenabgabestelle Schlange stehen, um sich als Süchtige registrieren zu lassen und ihre Dosis zu bekommen und gleichzeitig Ratschläge für eine Entzugskur entgegen nehmen, um ein besserer, drogenfreier Mensch zu werden?
Zweifellos ist dies ein guter Vorschlag, um die Herstellungs-, Transport und Verteilungskriminalität samt ihren riesigen Gewinnen beizubehalten.
Wie lange brauchen denn die Jungs von der ICNB noch, bis sie begreifen, daß sie genau daß Problem SIND, daß sie zu bekämpfen vorgeben???
Warum werden denn wegen Gurken oder Alkohol (zumindest in Europa nicht) keine Menschen umgebracht ? Weil sie legal sind. Hat der Krieg gegen Drogen in den letzten 50 Jahren irgendetwas gebracht, außer einer ungefähr gleichbleibenden Gesamtanzahl von Abhängigen und Riesen-Gewinne für die Mafia? Nein, nichts!!! Es wird weiter gekokst, gekifft und gesoffen. Es gibt keine drogenfreie Menschheit - begreift es doch mal. Aber durch ein bißchen Intelligenz ließen sich wenigstens die Kollateralschäden von ca. 30 000 Toten pro Jahr vermeiden - aber das interessiert diese Gutmenschen einen Scheißdreck. Herr laß Hirn regnen.
ein Suchttherapeut
(dem irgendwann klar geworden ist, daß Regierungen Therapie mindestens ebenso nötig hätten, wie Süchtige, und der nicht begreift, wie diese Schmalspurdenker für Ihre Dummheit auch noch fürstlich bezahlt werden)
Illegalisierung der Substanzen führt zu künstlicher Knappheit einer sonst freien Sache.
Da die Nachfrage relativ konstant bleibt (da gibts Studien in Holand, daß trotz Legalisierung nicht gleich alle mit Kiffen anfingen), muß über die Angebotsseite (Knappheit) der Preis bzw. der Markt geschaffen werden.
Was wir bei den verschiedenen Handelsformen (Drogen, CO², NeueEnergie) immer wieder sehen können, ist, daß durch gesetztliche Regelungen ein künstlich knapper Markt geschaffen wird, bei dem exobitant hohe Gewinnmargen durch unverschämt hohe Preise(die es ohne Gesetzt mit unter gar nicht gäbe) möglich sind.
Wenn jeder sein Kraut selbst anbaut, dann gibt es keine Untergrundarmeen, weil es nichts zu verteilen und zu gewinnen gibt.
Dann bräuchte auch niemand in Afghanistan die Mohnfelder bewachen, weil sie niemand anbauen würde... Dann würden auch die Kinder nicht auf die "schiefe Bahn" kommen, weil sie immer beim Dealer so komische andere Gestalten treffen würden - weil es ja keinen Dealer gibt. Und die Herren von der Drogenfahndung könnten mal die Korruption im eigenen Land untersuchen - weil sie ja keine geheimen Drogenschmuggeler finden müssen, die es nicht gibt - weil sich das ja alles nicht lohnen würde, weil ja keiner was kaufen würde, wenn er es selbst an
Warum guckt eigentlich niemand nach Portugal, bzw warum weiß eigentlich kaum einer das dort vor 10 Jahren alle Drogen geduldet wurden. Die Drogenpolitik wurde unter das Gesundheitsministerum, statt unter das Justizministerium gestellt und statt Knast gibt es für Konsumenten Therapie Angebote. Damals wurde geschrien, dass es nur zum Drogentourismus sowie natürlich Mord und Totschlag führen würde, weil alle Drogen ja ach so schlimm sind. Und jetzt nach 10 Jahren sind die Zahlen derer die das Kiffen ausprobieren gesunken, das gleiche beim Heroin und bei anderen Drogen. Gleichzeitig haben mehr eine Ersatztherapie begonnen und im Nebeneffekt ist die Kriminalität gesunken, da es weniger Beschaffungskriminalität gibt. Also alles die Effekte, die man durch den Kampf gegen Drogen mit tausenden von Verboten erreichen wollte. Nur leider interessieren tut es niemanden....
Hier noch ein Artikel drüber Time to end the war on drugs - Richard's Blog - Virgin.com
Natuerlich, Sie haben recht und gleiche Effekte kann man auch in anderen Drogen-liberalen Staaten beobachten, allerdings muss man folgendes konstatieren, an der existierenden Drogenpolitik haengt eine ganze Industrie und die Alkoholproduzenten waeren auch nicht zwingend ein Befuerworter einer Drogenliberalisierung. Bspw. die Produktion von Marihuana und Heroin ist spotbillig, so werden Mrd. verdient und es wuerde mich nicht ueberraschen, wenn Narco-Banden Politiker unterstuetzen und an diese spenden, sofern diese sich fuer einen "war on drugs" engagieren. Die Illegalitaet macht das Geschaeft erst moeglich. Und die Drogenbekaempfer wollen natuerlich auch weiter ihren Job machen duerfen, ansonsten koennte man diese UN Abteilung ja schliessen und dann verlieren einige ihre hochbezahlten Jobs und das waere ja wohl nicht schoen.
Wie Sie vielleicht wissen ist die Russ. Foederation ein Bundesstaat, der sich aus 83 Republiken zusammensetzt, so aehnlich wie DE oder USA. Auch in den USA und DE finden wir hoffentlich bekanntermassen auch nur eine Zentralregierung vor. Bspw. ist Dagestan so eine Republik oder Buryatia.
Seit Jahrzehnten werden monumentale Geldmengen zur Drogenbekämpfung aus dem Fenster geschmissen, Geld das dem Steuerzahler weltweit gehört !
Ist es besser geworden ? Nein, viel schlimmer und man erklärt uns es soll genau so weiter gehen !
Es erstaunt mich aber nicht, denn wenn man irgenwelche Sesselfurzer, die ihre ganze Karriere in der Verwaltung gemacht haben, entscheiden lässt, kann dabei auch nichts anderes heraus kommen.
Länder die es satt hatten und ihren eigenen Weg gegangen sind (mit ganz guten Resultaten) wie zum Beispiel Holland, Schweiz und Kanada, hat man als "Narkostaaten" beschimpft und sie teilweise zum Rückzug gezwungen.
Ich habe es satt, von irgenwelchen Politiker und alten, verknöcherten Beamten in Drogenpolitik beraten zu werden. Ueberlasst das bitte einem kompeteneten Fachpersonal. Da müssen wenigstens Suchtärzte dabei sein, sonst höre ich mir diesen Schmus nicht mal mehr an !
Warum werden denn wegen Gurken oder Alkohol (zumindest in Europa nicht) keine Menschen umgebracht ? Weil sie legal sind.
So schön einfach und ernüchternd treffend habe ich das noch nie gelesen!
Wunderbar!
Ich wünsche mir, dass sich meine Kinder mal ihr XTC aus der Apotheke holen können - wenn sie es denn möchten...