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Bergunglück im Himalaja: "Plötzlich war alles dunkel"

DPAHunderte Meter wurden die Zelte samt Insassen mitgerissen: Beim schwersten Bergunglück im Himalaja seit Jahren sind am Achttausender Manaslu mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Überlebende berichten, wie sie von der Lawine getroffen wurden - und noch immer gibt es Vermisste.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...-a-857580.html
  1. #20

    ...

    Zitat von outdoortimes Beitrag anzeigen
    Nach der Lawine am Manaslu und den getöteten Bergsteigern erstatten Benedikt Böhm und Sebastian Haag Bericht und beabsichtigen mit dem Beitrag eine objektive Berichterstattung zu unterstützen.

    Outdoor Times on Vimeo

    Auch wir unterstützen dies, in dem wir das Video zur Verfügung stellen. Red. Outdoor Times
    Tja, also kein Lawinenabgang wegen Sonneneinstrahlung sondern schlicht und ergreifend Pech, viel Pech. Wobei auch in dem Video nicht klar gemacht wird, wie hoch die Lawinengefahr wirklich war.

    Erschreckend fand ich aber das gezeigt Bild von der schier endlosen Menschenkette, welche sich in Richtung Gipfel bewegt. Was daran noch "Expedition" oder Bergabenteuer sein soll, mag sich mir nicht zu erschließen. Und das dadurch natürlich das Risiko von vielen Opfern dramatisch steigt, zeigt das Unglück ja in aller Deutlichkeit.
  2. #21

    Zitat von zdophers Beitrag anzeigen
    Und kann dann anschließend zusammengefegt werden.

    Da muss keine Bergungsmannschaft ihr Leben riskieren.
    Offensichtlich haben Sie keine Ahnung von diesem Thema, sonst wüssten Sie, dass in der Bergrettung ausschließlich Überzeugungstäter arbeiten , die meist selbst passionierte Bergsteiger sind. Im vorliegenden Fall wird es sich außerdem zum großen Teil um die Teilnehmer der übrigen Expeditionen handeln, die hier helfen. Auch sind hier keine ahnungslosen Amateure betroffen, die sich mit teuren Dollars eingekauft haben, Amical ist einer der seriösesten Anbieter, der ausschließlich Leute aufnimmt, die entsprechende Erfahrung aufweisen - und das Restrisiko kennen.
  3. #22

    oh weh....

    Zitat von bremensie Beitrag anzeigen
    Wer sich in Gefahr begibt der kommt auch oft darin um.
    Mir tun die Angehörigen der Toten leid. Ihnen gehört mein Mitgefühl.
    Wie abgebrüht muss man sein wenn man die Toten gesehen hat und trotzdem stehenden Fußes auf den Berg steigen will.
    Darf ich Ihnen eins melden? Wer lebt, kommt in das Risiko zu sterben.
    Nicht jeder strebt nach einem Herzinfarkt...
  4. #23

    Zitat von bremensie Beitrag anzeigen
    [...]
    Wie abgebrüht muss man sein wenn man die Toten gesehen hat und trotzdem stehenden Fußes auf den Berg steigen will.
    Wie wäre es denn, dies nicht als Abgebrühtheit zu sehen, sondern als Indiz für eine offensichtlich unglaubliche Leidenschaft, Die Sie nur schlicht nicht nachvollziehen können!?
  5. #24

    Wer lesen kann...

    Zitat von bremensie Beitrag anzeigen
    Wer sich in Gefahr begibt der kommt auch oft darin um.
    Mir tun die Angehörigen der Toten leid. Ihnen gehört mein Mitgefühl.
    Wie abgebrüht muss man sein wenn man die Toten gesehen hat und trotzdem stehenden Fußes auf den Berg steigen will.
    ... ist klar im Vorteil. Niemand steigt nach Erlebnis eines Unglücks "stehenden Fußes" wieder auf den Berg:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ,,, Böhms Plan war eine Skiabfahrt vom 8136 Meter hohen Gipfel. Bei dem Unglück wurde er nicht verletzt. Am Sonntag morgen half er bei den Bergungsarbeiten, danach kehrte er ins Basecamp zurück. Jetzt will er zusammen mit seinem Skipartner Sebastian Haag überlegen, ob sie absteigen oder einen späteren Gipfelversuch wagen sollen, wie eine Pressesprecherin seiner Expedition mitteilte.

    Der US-Bergführer Crampton hat diese Entscheidung bereits getroffen: "Alle unsere Teammitglieder und Sherpas haben weiterhin eine sehr positive Einstellung zu dem Berg", schreibt er. "Nach ein paar Tagen, in denen wir uns erholen und die Ereignisse reflektieren werden, werden wir den Gipfel versuchen. Wir sind Bergsteiger, und das ist es, was wir tun." Er habe zwei der Getöteten selber gekannt. "Die würden sich wünschen, dass wir weitermachen mit unserem Plan, den Manaslu zu ersteigen."

    Unglück am Himalaja-Berg Manaslu: Überlebende berichten - SPIEGEL ONLINE


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