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Bergung in der Ostsee: Weltkriegs-Wrack entpuppt sich als zweimotoriger Bomber

APÜberraschung in der Ostsee: Das Flugzeugwrack aus dem Zweiten Weltkrieg, das derzeit geborgen wird, ist keine sogenannte Stuka. Die Teile gehören nicht zu einer Junkers Ju 87, sondern zu einer wesentlich größeren Maschine vom Typ Junkers Ju 88.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...839175,00.html
  1. #40

    weil...

    Zitat von ctrlaltdel Beitrag anzeigen
    kaputt, wenn Du "S-Taste" mit 2 "s" drin noch schreiben kannst?
    ...ich für die beiden s x-mal drauf drücken mußte, bis es gelang. Bei einem 7 Jahre alten Notebook, noch dazu fast täglich im Einsatz scheppert nunmal die Tastatur.
  2. #41

    Zitat von rulamann Beitrag anzeigen
    Alle Flugzeuge sollten sturzkampffähig sein, deswegen gab es keine nicht-Stukas bei der Luftwaffe.
    Erstmal waren es nur die Bomber, die sturzkampffähig sein sollten, zweitens war das eine Forderung, die nie völlig durchgesetzt wurde.
    Z.B. war der Standardbomber He 111 überhaupt nicht sturzflugfähig und die Do 17 nur begrenzt.
  3. #42

    experten und zustand

    die vor einigen jahren hier auf rügen geborgene me 108 galt ursprünglich auch als focke wulff. sie wurde daher auch nur konserviert und so in gatow ausgestellt. das ist als eindruck immer noch besser, als zur plünderung im wasser zu liegen... häufig sollen die flugzeuge auch nicht im ganzen restauriert werden, sondern bestimmte teile dienen dazu, bei schon begonnenen restaurierungen sogenannte schwarze löcher zu stopfen. im original oder per nachbau...
    wer ansonsten einmal erlebt hat, wie lothar nürnberg (daedalus/luftwaffenmuseum) teile aus dem kopf heraus identifiziert anhand von nummern, der würde sich hier mit expertenspott sehr zurückhalten :-)

    würde mich gerne ansonsten bei einer fachdebatte um die do - 18 irgendwo einklinken.....
  4. #43

    Junkers

    Mein verstorbener Vater war damals leitender Angestellter unter Dr.Kindermann in Dessau und besaß Risszeichnungen und Fotos von allen damals in Dessau gebauten Maschinen,die bei Umzügen leider verloren gegangen sind.Darauf waren aber keine Maschinen mit Sternmotoren zu sehen,weder bei der Ju 87,noch bei der Ju 88. Aber aus Zeichnungen und Gesprächen ging hervor,das damals schon Walzen-Tubolader zur Leistungssteigerung,Dieselmotoren und sogar schon Scheibenbremsen eingesetzt wurden - auch 2 viersrahlige Bomber mit negativ gepfeilten Tragflächen - der Zeit um Jahrzehnte voraus - Prototypen - wurden gebaut. Hatte Bilder von ihnen (wurden vor dem Zugriff der Alliirten gesprengt,sagte mein Vater.) !
  5. #44

    Junkers

    Bin etwas entäuscht,das viele keinerlei Geschichtsbewustsein und Achtung vor der Leistung Deutscher Ing. und Techniker haben und ihnen nur Vorwürfe gemacht werden,das ihre Erkenntnisse und ihre Fähigkeien zu Kriegszwecken benutzt worden seien.Die meisten waren,was man heute kaum noch kennt,mit Leib und Sehle Flugzeugbauer und die Wenigsten freiwilig in der Partei - ohne Parteibuch keine gehobene Position,keine Arbeit - Im sotialistischen Systen war es doch ebenso und auch die USA nahmen die Deutschen Experten mit Handkuss.Mein alter Herr währe an die Wand gestellt worden,hätte er seine Gedanken in seiner Position publick gemacht! Schade,das alle Unterlagen und Bilder der verschiedenen in Dessau gebauten Flugzeuge,auch für den zivilen Bereich,verloren gegangen sind.
  6. #45

    Die Me109 war als Jäger sicher nicht als Stuka geplant

    Zitat von rulamann Beitrag anzeigen
    Alle Flugzeuge sollten sturzkampffähig sein, deswegen gab es keine nicht-Stukas bei der Luftwaffe.
    Auch wenn sie am Schluß auch als Jagdbomber zum Einsatz kam; genau wie die FW190.
    Vonm einer Sturzkampffähighkeit der He111 habe ich auch nichts gelesen, wohl aber davon, dass die viel größere,teils viermotorige He177 Greif auch sturzkampffähig werden sollte - aber dafür "brennende" Motorprobleme hatte.
  7. #46

    Blödsinn, Ju 88 war als Schnellbomber und nicht als Sturzkampfbobmer geplant

    Zitat von sitiwati Beitrag anzeigen
    war die Ju 88 die grosse Schwester der 87 und ebenfalls ein Stuka, diese Sturzfähigkeit, die man auch bei anderen Typen verlangte, war ein grosser Hemmschuh in der Schaffung neuer Flugzeuge für die Luftwaffe !
    Dass sie trotzdem stürzen konnte und trotzdem noch als Nachtjäger tauchte, zeigte die Möglichkeiten der damaligen Zeit.

    Auch der beste Jäger mit Kolbenmotor der Deutschen, die FW190, konnte mit vielerlei Waffen bestückt werden, die entweder gegen Bomber oder gegen Bodenziele wie Panzer zum Einsatz kamen.
    Sogar als Torpedobomber wurde er getestet.

    Die Sturzfähigkeit war bei der He219 nicht geplant. Verhindert oder verzögert wurde sie trotz vielerlei neuen Innvoationen auis Ingoranz, Arroganz oder Betriebsblindheit.
    Wie so viele andere Maschinen auch. Was hätte es denn genützt, wenn die Do335 (Ameisenbär mit einem Motor vorne, einem anderen am Heck) sich als guter Abfangjäger erwiesen hätte? Oder viele andere Waffen, die in der Schlussphase sich als effektiv erwiesen, zwei oder drei Jahre früher zum Einsatz gekommen wären?
    Oder wenn die "Phantom"-U-Boote mit einem frühen Stealth-Effekt die Wende im Seekrieg gebracht hätten?
    Entweder würden wir das Braunhemd tragen und "Hitler, wir loben Dich" singen oder wären als das Land bekannt geworden, über dem man die ersten Atombomben eingesetzt hätte.
    Von den Opfern, die der Holocaust zusätzlich gekostet hätte, mal zu schweigen.
    Leider war es Krieg und kein sportliches Ereignis, nachdem Piloten der abgeschossenen Flieger anschliessend im Stadion miteinander die Sektflaschen geöffnet haben.


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