Hauptsache, die*Geldgeber sind glücklich: Spektakuläre*Filme und Fotos für die*Sponsoren*sind im Alpinsport*schon jetzt oftmals wichtiger als echte Höchstleistungen, der Kapitalismus*erobert endgültig*die Kletter-Welt. Damit*wächst*die Versuchung, das Publikum*zu*täuschen.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...806774,00.html
"Höchstleistungen" :))
Mal ernsthaft:
Filme im Stil von "Unterm Dirndl wird gejodelt" waren für die Macher sicher nicht ohne Einfluß. Nur der Schauplatz (per Hubschrauber auf den Gipfel) wirkt nun Leistungshöhöhöher. *g*
Aber stimmt schon, sofern man sich ernsthaft in den Bergen bewegt ...
Eine Pornofilmcrew am Gipfel anzutreffen oder gar ein gesperrter Gipfel zwecks diverser Aufnahmen würde mich und mein persönliches Höchleistungserlebnis empfindlich stören.
Es gibt doch schon so unheimlich viele Berg- und Bergsteiger-Filme, bei Luis Trenker angefangen bis zu unzähligen Film Berichten über Besteigungen diverser 8000er sowohl durch Laien als auch absolute Profis. Man müßte doch schon bald jeden erdenklichen Berg mehrfach auf Zelluloid oder Digital-Chip gebannt haben. Ein Gipfel-Porno ist wirklich absolut lächerlich, wird aber aufgrund der heute ziemlich verbreiteten Sensationsgier, sicherlich auch sein Publikum finden.
Natürlicher Akt in natürlicher Umgebung, so eher nicht.
Wie meinen? Long time before:
Wie hieß dieser Nacktbergwanderer in der Schweiz nochmal? - Ach ja, Puistola Grottenpösch : Café SponTan
die waren sogar zu zweit:
http://blog.derbund.ch/outdoor/index...heiligen-berg/
Ergo, ob nun das Wort "Porno" erregend wirken mag oder nicht, weit hergeholt ist diese "Fantasie" jedenfalls nicht und möchte sogar behaupten, daß pure Fotos von Gipfelerlebnissen die "Lust" darauf, einen Gipfel zu erklimmen, nicht fördern. :(
Ansonsten unterhalte ich mich aber auch stets gerne über meine echten, persönlichen Gipfelerlebnisse. Perspektive ändern und ...
Wenn die Filme jemanden dazu animieren, selber in den Bergen zu wandern oder anspruchsvolle Touren zu unternehmen, haben sie doch einen guten Zweck erreicht:
Die Berge werden schon dem - ohne Kamerabegleitung und Hilfen - tourenden alpinistischen Einsteiger seine Grenzen aufzeigen, ihm Erfahrungen ermöglichen, die er anderswo nicht machen kann.