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Bergleute-Rettung in Chile: Hightech-Fahrt aus dem Grubenschlund

Noch nie waren Menschen so lange Zeit in so großer Tiefe gefangen -*bei der Rettung der 33 verschütteten Bergleute in Chile hilft nur Hightech. Grüne Maßanzüge, Ultraschutz-Sonnenbrillen, sensible Kontrollsysteme und ein Notausstieg in der Bergekapsel: So funktioniert die hochkomplexe Rettung.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,722337,00.html
  1. #10

    Empörend, wie diese südländischen Machotypen sich auf Kosten ihrer Fraen, die in der ganzen Zeit eine Drei, nein Vierfachbelastung zu tragen haben, dort unten ein ruhiges Leben machen unn ihre Männerbünde betreiben.
    Die wahren Opfer sind doch die Frauen, die jetzt mit allem allein gelassen sind.
    Oder so.

    Ich wünsche den Bergmännern gesund nach Hause zu kommen. Meine Hochachtung gilt allen Beteiligten an der Rettungsaktion und den Bergmännern, die für ihre Familien und uns alle diese Gefahren auf sich nehmen.
  2. #11

    Ja klar

    Zitat von Lucybell78 Beitrag anzeigen
    Warum erzählen Sie so einen Blödsinn? Den Verantwortlichen Minenbetreibern sind die Millionenkonten bereits seit einiger Weile eingefroren worden um eventuelle Bankrotterklärungen zu verhindern, und der Prozess wartet auf Sie, wenn diese Rettungsoperation beendet ist und die Gesamtkosten definiert sind.
    Und meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad...
  3. #12

    Hightech?

    Zitat: "[...] bei der Rettung der 33 verschütteten Bergleute in Chile hilft nur Hightech. Grüne Maßanzüge, [...]"
    Wenn schon diese Dramatik, dann bitte wenigstens ordentlich. Sonst koennte man glauben, dass jeder Designerladen zu Weltraumspaziergaengen einlaed!
    EinBenutzer
  4. #13

    Ähnliche Situation gab es tatsächlich schon vor 47 Jahren.

    Nichts gegen die Leistung, die diese Rettungsaktion darstellt. Nur so einzigartig wie es den Anschein hat, ist sie nicht. Was merkwürdigerweise in dem Zusammenhange nie zur Sprache kommt, ist die Rettungsaktion in Lengede in Niedersachsen, mit der 1963 eine Reihe von Bergleuten, die in einer Luftblase, die sich nach einem riesigen Wassereinbruch gebildet hatte, gerettet wurden. Die Zeit zwischen Unglück und Rettung war zwar nicht so lang, aber dafür die Umstände wegen der Druckverhältnisse mindestens ebenso dramatisch. Die Rettungsbohrung war damals übrigens mit etwas über 500 mm Durchmesser noch deutlich kleiner.
  5. #14

    Klar

    Zitat von kommentarschreiber3 Beitrag anzeigen
    Also, wenn ich da unten sitzen würde, wäre ich froh wenn ich ganz normal gerettet werde, ohne sensible und hochgezüchtete High-Tech.
    Was daran so kompliziert sein soll, erschließt sich mir beim Lesen des Artikels auch nicht. Es ist doch die Grundoperation des Bergbaus:
    - Loch bohren
    - Leute durch das Loch rausholen
    Genau das gleiche, hätte man vor 50 Jahren schon genausogut hinbekommen. Immerhin haben sie jetzt drei Monate gebohrt, an dem Loch.
    "Eine große Sorge ist, dass sich die Männer beim Kontakt mit dem Sonnenlicht die Hornhaut und Pupillen beschädigen"
    Es ist wohl logisch, nicht gleich direkt in die Sonne zu schauen, wenn man aus der Dunkelheit kommt.

    Es sind wohl schon einige Wichtigtuer unterwegs, bei dieser Rettung. Aber ohne den Verkauf von Fernsehrechten, hätte der Subcontractor der Bergbaufirma, die den Bergbau im Auftrag des U.S. Investors durchführt, wahrscheinlich konkurs angemeldet, und die Leute wären wohl unten erstickt.
    Klar. Ist ja kein Thema. Wozu die Technik, gehen halt ein paar drauf... .

    Schonmal überlegt, was passiert wenn da nen kleines Steinchen fällt, so 500 Meter weit. Wie gut die Luft in dem Schacht ist? Was es für Druchunterschiede/Sauerstoffgehaltsunterschiede etc. gibt. Also wenn man keine Ahnung hat.... .

    Und raten Sie auch mal, warum die da unten festsitzen. Mit Sicherheit nicht, weil das Gestein da von so toller Beschaffenheit ist.

    Aber einige radikal Anti-Amerikaner/Anti-Techniker können es wohl nicht verdauen, dass ausgerechnet Ölbohrspezialisten aus den USA die Rettung möglich gemacht haben.
  6. #15

    Abwarten

    Zitat von kuehlmeister Beitrag anzeigen
    sie glauben auch noch an den weihnachtsmann. niemand, ausser dem steuerzahler bzw. dem staat wird die rechnung präsentiert. wieso sollte es dort unten anders sein als bei uns? das mit den konten und dem prozess ist eine mär wie man sie bei den gebrüdern grimm net besser lesen könnte...
    Ich glaube eher aus Ihren Linien erkennen zu können, daß sie es sich fast WÜNSCHEN, daß es "dort unten" nicht anders sein wird wie hier. Es macht den Anschein, als würde Sie dies dann stören.

    Abwarten und Teetrinken.
  7. #16

    Wunder von Lengede

    Schon vor fast 50 Jahren(1963) wurde mit dieser "neuen" Rettungstechnik verschüttet Bergleute gerettet, beim "Wunder von Lengede". Die Rettungskapsel heisst "Dahlbuschbombe, nach ihrem Erfinder.

    Noch ein Wort zu "Minen": das können Schreibminen, Bleistiftminen, Landminen o.ä. sein. Worüber die Journalisten schreiben sind Bergwerke oder Tagebaue. Die unreflektierte Übernahme von englischen Wörtern führt nur zur Verwirrung. Ich bin seit 1983 Bergwerksgeologe (Mine-Geologist in englisch sprachigen Ländern, hier zuhause aber nicht Minengeologe!!!).
  8. #17

    Meisterleistung

    Zitat von Lucybell78 Beitrag anzeigen
    Und wie immer melden sich die "Spezialisten" und "Besserwisser". Vor 50 Jahren hätte niemand, absolut niemand mit einem 30cm Bohrer eine 3x5 Meter Kammer aus fast EINEM KILOMETER direkt angesteuert und getroffen. Es ist ja nicht so, daß die mit diesem Bohrer beliebig oft in Granitestein in dieser Tiefe herumrumstochern oder um die Ecke bohren können. Diese Meisterleistung kann gar nicht genug gewürdigt werden.
    Hiermit möchte ich dem Verfasser der Zeilen meine Zustimmung mitteilen. Glück auf für die Bergleute. Hoffentlich hinterläßt dieses Geschehnis kein Traumata für immer. Ich bin sehr glücklich über die Rettung. Leider hört man aus anderen Regionen (China etc.) auch über Bergwergsunglücke, aber nicht über Rettungsaktionen.
  9. #18

    Chile und Lengede

    Zitat von Benjowi Beitrag anzeigen
    Nichts gegen die Leistung, die diese Rettungsaktion darstellt. Nur so einzigartig wie es den Anschein hat, ist sie nicht. Was merkwürdigerweise in dem Zusammenhange nie zur Sprache kommt, ist die Rettungsaktion in.....
    Hier wäre es sicherlich gut, einen Experten zu hören, damit diese Rettungsaktionen verglichen werden können. Die Rettungsbohrung von Lengede machte nur etwa ein Zehntel der Bohrung von Chile aus, andererseits war die Lage des Stollens, in dem die Bergleute sich nach Vermutung der Kollegen befinden könnten, nicht exakt bekannt. Und die Kumpel in Lengede waren zwar nur 14 Tage dort unten, dafür aber waren sie in ständiger Lebensgefahr durch herabfallende Steine und bald ohne Licht und Lebensmittel. Zudem hatten sie keinen Kontakt zur Außenwelt und wussten nicht, ob sie gerettet würden.

    Auf jeden Fall wünsche ich den Eingesperrten in Chile eine erfolgreiche Rettung.
  10. #19

    Nachts?

    Zitat von WolArn Beitrag anzeigen
    Wenn man eine so lange Zeit in der Dunkelheit ausharren muß, wird auch das ganz normale Tageslicht, also ohne direkt in die Sonne zu schauen, sehr stark blenden.
    Ich würde die Leute nur Nachts rausholen.
    ...NACHTS? Ja, schon logisch, aber - noch OHNE SCHEINWERFER und Kameras??? Die Welt will ihre Katharsis! Die Beteiligten wollen Ruhm, Ehre, Firmenwerbung. Siehe in diesem unsäglich nichtssagenden SPIEGEL-Werbebeitrag: "Ben Morris ist ein schmaler, stiller ... Experte" für wireless physiological monitoring. Genauer: er verkauft Pulsmeßgeräte von ZEPHYR. Bra-vo!

    Summa: Lieber Sonnenbrille statt Logik. "Die Leute nachts rausholen" ist nicht bunt genug.


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