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Bergbau auf Asteroiden: US-Firma verspricht Goldrausch im Weltall
APWenn Platin auf der Erde knapp wird, warum gräbt man dann nicht auf Asteroiden danach? Die US-Firma Planetary Resources stellt diese verwegenen Pläne vor und hat bereits Investoren wie Google-Chef Larry Page überzeugt. In den nächsten zwei Jahren will sie das erste Raumschiff starten.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...829563,00.html
- #20 25.04.2012 08:29 von
Heuchelei
Ja ja, gründen wir doch einen Verein gegen die unmenschliche Ausbeutung von Asteroiden und bieten extraterristische Gesteinskuschelkurse an.
Man man man, nichts gegen gesunde Kapitalismuskritik, aber was hier wieder an typisch deutschem Bedenkenträgertum und moralischer Zeigefingerwedelei praktiziert wird, grenzt schon stark an Satire.
Keine Ahnung, wie realistisch das Vorhaben ist, aber dass dies bei der Lösung unsere Ressourcenprobleme und die damit einhergehende Belastung für Mensch und Umwelt hilfreich und daher auch für grüne Weltverbesserer-Seelchen begrüßenswert sein könnte, auf die Idee mag keiner der Weltuntergangsmahner hier kommen? Denn den einzigen anderen Weg, zurück in die technikfreie Stammeskultur, möchte doch auch von den professionellen Bedenkenträgern hier niermand wirklich gehen oder? Wenn ja, machen Sie den ersten Schritt, schaffen sie das mit knappen Ressourcen, seltenen Erden und unter Ausbeutung chinesischer Billiglöhner geschaffene Gerät ab, mit dessen Hilfe Sie hier ihre Beiträge verfassen... - #21 25.04.2012 08:31 von
... nach einem großen Anlagebetrug.
- #22 25.04.2012 08:32 von
Tante Hedwich - das geht nich.
Das ganze dient offenbar nur der Abzocke an Investoren (und vielleicht auch Subventionen?) und erinnert mich auf den ersten Blick an Cargolifter. Dennoch: Ingenieure u.a. Wissenschaftler, die sich als Angestellte anheuern lassen um dieses dysfunktionale Wolkenkuckuksheim eine Zeitlang am Leben zu halten könnten dennoch einen Nutzen für ihre Karriere daraus erlangen, sie müssen es nur durchschauen und rechtzeitig abspringen, bevor die Seifenblase platzt. Bei der Belegschaft von Cargolifter dürfte Heulen und Zähneklappern geherrscht haben. Die besten wurden vom nahegegenen Triebwerkshersteller Rolls-Royce (ehemals BMW-Rolls-Royce) in Dahlewitz übernommen, aber ich schätze, andere sind in Langzeitarbeitslosigkeit gerutscht.
- #23 25.04.2012 08:32 von
Hehe!
Das kann nicht mehr als ein PR-Gag sein!
Unter privatwirtschaftlichen Gesichtspunkten wird es unmöglich sein, diese Rohstoffquelle anzuzapfen.
Und der Staat, der dies subventionierte, könnte anschließend unter den nächsten Rettungsschirm schlüpfen - für eine Hand voll Platin und Weltallstaub... - #24 25.04.2012 08:46 von
- #25 25.04.2012 08:50 von
Elementhäufigkeit auf der Erde / im All
Auf die ganze Erde bezogen stimmt das mit der Gold- und Platinhäufigkeit. Es gibt für Asteroidenbergbau aber tatsächlich ein Argument: Edelmetalle sind in der Erdkruste viel seltener als auf typischen Asteroiden. Kurz nach der Erdentstehung war der Planet einige Male komplett geschmolzen, vermutlich durch Riesen-Asteroideneinschläge. Da Gold und Platinmetalle keine Verbindungen eingehen und metallisch eine hohe Dichte haben, sind diese dabei überwiegend in den Erdkern abgesunken. Auf der Erde gibt es also Unmengen Gold und Platin, nur dass man es nicht fördern kann, weil es im Kern ist. Asteroiden sind so viel kleiner, dass man sie ganz abbauen kann, einschließlich ihrer Vorräte an seltenen Metallen.
Ein Zusatzargument für die Asteroiden ist, dass man die "billigen" Elemente auf ihnen nutzen könnte, um Projekte im Weltall zu bauen. Ich hoffe, das Unternehmen hat Erfolg. Leicht wird es sicherlich nicht, einen Asteroiden erstmal in einen Erdorbit zu bringen und dann vor Ort zu verarbeiten. - #26 25.04.2012 08:52 von
Ncoh eine Gefahr ...
... wäre, eingeschleppte Bakterien und andere Dinge die noch gar nicht erwiesen sind, aber möglich wären.
- #27 25.04.2012 08:55 von
- #28 25.04.2012 08:59 von
Der Tag danach
Das Wesentliche an einem Rauschzustand ist ja, daß man benebelt ist und die Welt nicht mehr klar sieht. Wenn man seinen Rausch ausgeschlafen hat, kommt in der Regel ein fetter "Kater". Dann löst man eine Brausetablette in Wasser auf, um den "dicken Kopf" wieder auf Normalmaß zu verkleinern.
Fazit: Ich investiere doch lieber in eine Pharmafirma, die Kopfschmerztabletten herstellt. :-) - #29 25.04.2012 08:59 von
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