So manches, was heute als Kunst bezeichnet wird, lässt man sich vielleicht lieber von seinen Kindern basteln. Ist billiger und die ganze Familie hat was davon...
Klaus Martin HöferEin roter Klecks auf weißem Grund - sollte man dafür Geld ausgeben? Helge Achenbach hat aus diesen Zweifeln einen Beruf gemacht: Er berät Manager und Neureiche beim Bilderkauf, seit mehr als 30 Jahren schon. Viele der von ihm vermittelten Kunstwerke sind heute Millionen wert.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...844040,00.html
So manches, was heute als Kunst bezeichnet wird, lässt man sich vielleicht lieber von seinen Kindern basteln. Ist billiger und die ganze Familie hat was davon...
Den Satz habe ich schon einmal gehört, als Damien Hirst neben seinem an die Wand genagelten Vogel stand. Seine Antwort, ich habe es aber gemacht.
Ich schlage für die Einschätzung von Kunstwerken den Blindversuch vor.
Dem Kunstverständigen wird das Werk ohne Kenntnis des Urhebers vorgestzt.
Wenn die Kennerschaft wirklich so gross ist, wird der Sachverständige problemlos zwischen einer Amateurzeichnung und einem Millionenwerk unterscheiden können, oder?
was da für ein Rotz auf der Leinwand klebt, hauptsache, man kann als "Wertanlage" damit spekulieren. Am Besten, in Vakuumfolie verpacken und ab damit in den Tresor. Genau da gehört Kunst hin. Oh Mann, wie mich diese ganze Gesellschaft und ihr Tanz ums goldene Kalb anekelt. Scotty, Sie können mich jetzt nach oben beamen. Kein intelligentes Leben auf diesem Planeten vorhanden....
Stimme dem Vorgaenger zu: Das hat alles mit Wertanlage zu tun, wenig mit Kunst. Wird Zeit das Handwerk wieder ein Teil des Ganzen wird - und nicht nur Schock und Massenproduktion.
Sowieso: Kuenstler die mit Megafirmen zusammen arbeiten haben die eigentliche Aufgabe ihres Berufs vergessen.
Völlig uninteressant wie Aktienkurse eben. Kunst kann damit nichts zu tun haben, sie findet woanders statt und wird sofort bei geringstem Kontakt mit den drei M, Markt, Museen, Medien zerstört...vanitas vanitatum et omnia vanitas!
nur andere davon überzeugen können, dass es einen bestimmten Wert hat. In einer Zeit, in der Bilder fast beliebig vervielfältigt werden können (und wenn auch nur als Nachdruck) ist der Wert einzelner Dinge eigentlich verschwindend gering. Aber Danke Kunstexperten, die im Grunde nur redegewandt sein müssen, sieht es für einige recht profitabel aus. Warum auch immer.
"Die vornehmste Möglichkeit seinen Reichtum zu zeigen"... genau. Auch wenn es dem "Pöbel" garnicht auffallen würde.
Gewiss, dieser Herr Achenbach ist kein Schlitzohr, er ist nur clever und setzt seine Cleverness ein um Banausen in Sachen Kunst auf eine geringfügig höhere Ebene zu hieven, nämlich auf die Ebene von Investoren in Objekte von denen sie nur soviel verstehen, wie ihnen ein Herr Achenbach als Kunstberater trickreich in die Ohren bläst. Diese Zeitgefährten von zeitgenössischen "Kunstschaffenden" werden mit ihrem Kapital auf die Fährten gesetzt, die Achenbach und Genossen mit ihrer Selektion solcher "Schaffenden" vorbereitet haben. Das führt dann wie nicht anders zu erwarten ist zu gegenseitiger Preistreiberei, da das Sichbrüsten über Kunstschnäppchen mit Hilfe Achenbach'scher Vokabeln im Kunstbanausenplausch zwingend Wertsteigerung der Köder-Objekte nach sich zieht. Also zeigt sich dabei eine güldene Win-win-Situation in Sachen Kapitalmehrung mittels zeitgenössischer "Kunst" für alle Beteiligten.