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Berater von Lottogewinnern: Lassen Sie uns über Ihre Millionen sprechen!

AFPWenn Bernd Willers an der Tür klingelt, will er über Geld reden. In dieser Woche über 27,5 Millionen Euro. So viel hat ein Nordrhein-Westfale am Freitag im Eurojackpot gewonnen. Ein Fall für Willers, denn er berät Lottogewinner. Den Kauf eines Porsche empfiehlt er aber nur in Ausnahmefällen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...849325,00.html
  1. #1

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn Bernd Willers an der Tür klingelt, will er über Geld reden. In dieser Woche über 27,5 Millionen Euro. So viel hat ein Nordrhein-Westfale am Freitag im Eurojackpot gewonnen. Ein Fall für Willers, denn er berät Lottogewinner. Den Kauf eines Porsche empfiehlt er aber nur in Ausnahmefällen.

    Skurriler Beruf: Berater für Lottogewinner gibt Millionären Ratschläge - SPIEGEL ONLINE
    Wieso braucht man den für Geld einen Berater? Einen Steuerberater vielleicht, damit einen die ANzugträger aus den Finanzämtern keinen Dolch in den Bauch stoßen aber für alles andere braucht man doch keinen Berater. Man sollte das Geld in 2 Teile aufteilen. 1: Geld für Dinge, die man sich sofort bzw. in naher Zukunft leisten möchte. 2: Restbetrag auf ein Konto einzahlen und mit der Bank eine Vereinbahrung treffen, dass ich maximal Summe X pro Monat abheben kann. Diese Vereinbahrung müsste dann alle 5 Jahre erneuert werden. So würde ich es jedenfalls machen. Mir würden schon 500.000 € reichen, um mich aus dem Arbeitsleben 8 - 17 Uhr zu verabschieden.
  2. #2

    Tja.

    Da hat man die Millionen und kann sie doch nicht mit vollen Händen ausgeben.
    Klassischer Fall von "Man kann nicht alles haben".
    In dem Fall: Geld und ein ruhiges Leben mit Freunden, die nicht bloss wegen des Geldes anrufen.
  3. #3

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Wieso braucht man den für Geld einen Berater? Einen Steuerberater vielleicht, damit einen die ANzugträger aus den Finanzämtern keinen Dolch in den Bauch stoßen aber für alles andere braucht man doch keinen Berater. Man sollte das Geld in 2 Teile aufteilen. 1: Geld für Dinge, die man sich sofort bzw. in naher Zukunft leisten möchte. 2: Restbetrag auf ein Konto einzahlen und mit der Bank eine Vereinbahrung treffen, dass ich maximal Summe X pro Monat abheben kann. Diese Vereinbahrung müsste dann alle 5 Jahre erneuert werden. So würde ich es jedenfalls machen. Mir würden schon 500.000 € reichen, um mich aus dem Arbeitsleben 8 - 17 Uhr zu verabschieden.
    Sie würden sich vermutlich wundern, wie Ihre Ausgaben ansteigen, wenn Sie plötzlich den ganzen Tag Zeit haben....

    Ist aber auch egal. Wenn man etwas nicht kann, weil man es nicht gelernt und keine Übrung darin hat, dann ist es keinesfalls unklug, sich Rat zu holen. Allerdings will auch das gekonnt sein... Schnorrer und inkompetente Absahner gibt's natürlich zu genüge...
  4. #4

    Nun ja,

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Wieso braucht man den für Geld einen Berater? Einen Steuerberater vielleicht, ....
    ich denke schon, dass es sinnvoll ist sich vom Lottomann etwas erzählen zu lassen. Ich zumindest wüsste nicht sofort, wie ich mit 1 Millionen € umgehen sollte.... zumindest würde ich das Geld bei meiner Bank hier auf dem Dorf nicht einzahlen..... da wissen innerhalb von Tagen mit Sicherheit die ganzen Vereinshansel bescheid....
    Verprassen würde ich die Kohle nicht, allerdings wäre das Thema "abhängig beschäftigt" durch, stattdessen vielleicht noch mal an die Uni und sogenannte "brotlose Künste" studieren und natürlich mit meiner Frau reichlich in Urlaub fahren, solange wir beide noch einigermaßen kriechen können ;-))....
  5. #5

    Geld allein macht nicht glücklich

    Ich denke, wenn man vorher unglücklich war (und nicht nur wegen Geldsorgen), wird man mit Geld auch nicht glücklicher sein. Auch wenn Lottospielen ja an sich eine "Dummensteuer" ist, spiele ich doch gelegentlich Lotto. Am meisten freue ich mich die Tage auf die Ziehung, weil ich in Tagträumen gelegentlich vom Gewinn träume. Bei einem echten Millionengewinn wüsste ich aber wegen der damit verbundenen Probleme (das Leben würde sehr wahrscheinlich ein komplett anderes sein) nicht, ob ich mich freuen oder Angst haben sollte...;o)
  6. #6

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Restbetrag auf ein Konto einzahlen und mit der Bank eine Vereinbahrung treffen, dass ich maximal Summe X pro Monat abheben kann. Diese Vereinbahrung müsste dann alle 5 Jahre erneuert werden. So würde ich es jedenfalls machen. Mir würden schon 500.000 € reichen, um mich aus dem Arbeitsleben 8 - 17 Uhr zu verabschieden.
    Das können Sie so machen, aber ist das auch die beste Methode? Auf dem Girokonto bekommen Sie 0 Zinsen, auf dem Sparbuch auch kaum. Selbst wenn sie sagen wir mal nur 50.000 pro Jahr auslegen und das werden sie, denn schließlich will man sich ja vom Gewinn auch mal was gönnen, ist die Kohle dann nach 10 Jahren weg und dann? Ich denke 500.000 sind zu wenig um sich zur Ruhe zu setzen, mit 27 Millionen ja klar.
  7. #7

    no risc

    Kein Lotto. Keine Flugzeuge.
    Daneben muß Leben trotzdem möglich sein.
    Konsequent sein und bleiben. Und immer lässig.
  8. #8

    Und was...

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Mir würden schon 500.000 € reichen, um mich aus dem Arbeitsleben 8 - 17 Uhr zu verabschieden.
    Und was machen Sie dann den ganzen lieben Tag? Für Reisen oder sonstige zeitintensive Hobbies, bei denen man nicht vereinsamt, sind 500K € doch zu wenig.

    Lieber ganz normal sein Leben weiterführen mit dem Gedanken im Hinterkopf das man sich im Job keinen Streß mehr machen - lassen - muss.
    Ansonsten kann ich nur empfehlen, das Geld nicht komplett einer Bank, sondern, wenn schon, mehreren zu überlassen. Wenn mal 'n neues Sofa oder 'ne Küche angeschaft werden soll hat man weniger Stress beim Abheben der Gelder. Und ein Wechsel der Bank, bei Nichtgefallen oder wenn die Ärger machen, ist auch einfacher.
  9. #9

    Sehr sinnvoll!

    Wenn man sich mal die Katastrophen anschaut die in den USA mit Lottogewinnerin passieren, die im Regelfall häufig direkt an die Öffentlichkeit gezerrt werden, finde ich diese Maßnahme von Westlotto sehr vernünftig.


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