Forum: Blogs
Berater-Gehalt: Viel Stress, viel Geld
Wie viel*verdient eigentlich ein Unternehmensberater? Einer Gehaltsauswertung zufolge viel - zumindest in den*Top-Beraterfirmen. Das Gros der Berufseinsteiger arbeitet allerdings bei kleineren Beratungen - und dort werden längst nicht so üppige Gehälter gezahlt.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...775548,00.html
- #1 21.07.2011 08:23 von
Einheiten
Sehr schön diese Gehaltsgrafiken, leider wurde bei den Einheiten geschlampt. Ich würde auch gerne als Berufseinsteiger 49,5 Mio Euro Gehalt kassieren.
Naja, kann ja mal passieren und erklärt sich ja auch von selbst. Könnte man aber auch einfach korrekt machen. - #2 21.07.2011 08:28 von
- #3 21.07.2011 08:32 von
Scherz?
Woher der Spiegel diese Gehaltszahlen hat, wissen die Autoren wohl nur selbst.
"Wer bleibt und es bis zum Partner schafft, kann sich über ein Gehalt zwischen 140.000 und 240.000 Euro jährlich freuen. Im Schnitt wohlgemerkt.
Kein Partner einer ernsthaften Beratungsfirma wird sich mit solchen Gehältern zufrieden geben... 70000 Euro als Einstiegsgehalt inkl. Boni nur in den großen Top-Firmen... lächerlich. Damit kann man heute keine guten Leute mehr zu 180 Hotelübernachtungen im Jahr überreden. Denn BMW, BASF und Siemens suchen auch gute Leute. - #4 21.07.2011 08:32 von
Hm...
....eigentlich ganz schon viel Geld für eine Berufsgruppe, die doch häufig nur das "beraten" soll, was das zu beratende Unternehmen sich bisher nicht traute, umzusetzen: Stellenabbau, Outsourcing und Kostenreduzierung. Also ein Berufsstand, der als Buhmann fungiert, weil viele Unternehmer nicht den Mumm haben, ihren Mitarbeitern zu sagen, dass sie mehr auf Profit als auf soziale Komponenten setzen. Und wenn man sich mal anschaut, wieviele Berater in großen Unternehmen herumlaufen, fragt man sich schon mal, wozu es eigentlich ein hochbezahltes Management gibt, das offensichtlich vermehrt seine Arbeit kostentreibend an Externe delegiert?
- #5 21.07.2011 09:15 von
Berater sind zu nichts nutze
Berater werden immer dann geholt wenn die "Entscheider" in den Unternehmen unfähig sind.
Jede Beratung endet mit Personalabbau, leider nicht an den richtigen Stellen.
Es gilt nach wie vor: "Was passiert wenn ein Barater in die Wüste kommt ?"
Eine Zeit lang nichts, aber plötzlich wird der Sand knapp ! - #6 21.07.2011 09:18 von
Berater-Klischee
Hm. Da werden Unternehmensberater in ihrer Gesamtheit mal wieder auf die typischen Klischees reduziert: Junge Schnösel und Schnöselinnen frisch von der Uni Montag Morgen frisch eingeflogen, keine Idee vom wahren Leben, produzieren ein Powerpoint nach dem anderen und am Ende wird als Ergebniss doch nur wieder ein paar Leute gefeuert oder irgendwo ´ne Fabrik zu gemacht.
ABER die meisten Berater arbeiten in Spezialgebieten und transferrieren Wissen, das so an der Stelle wo es gebraucht wird, nicht vorhanden ist. Beispielsweise die Planung von IT-Systeme für Krankenhäuser, Logistik und Materialfluss, Probleme mit Mobbing oder Markteintrittsstrategien für Indien.
Gerade ein guter Manager weiß, wann sein Unternehmen Rat von Beratern braucht und welcher Rat dies sein soll. - #7 21.07.2011 09:25 von
.. wer hat sie nicht schon erlebt...
... die Mädels und Jungs, top gestylt - wie frisch aus der Versicherungswerbung gesprungen, mit Ihren Checklisten und Fragebögen.
Persönlich finde ich es doch immer wieder erfrischend, ich nutze Ihre Anwesenheit (also alle zwei Jahre leistet sich unser Unternehmen so eine Beratung - umgesetzt wird meist kaum etwas) als willkommen Abwechslung im Büroalltag.
Das Salär sei Ihnen gegönnt, als unkündbarer Sandarbeiter sitze ich sowieso nur meine Zeit ab und freu mich auf den Ruhestand.
Aber ehrlich, in meiner Firma wüsste ich auch nichts vernünftiges mit mir anzufangen - Sudoku, hier zu posten, dreimal Meeting am Tag (Vorstand am Morgen, Abteilung Mittag und Nachmittag) - die Arbeit machen die Praktikanten.
Zum Vorstand hab ich es nicht gebracht - wäre schön gewesen, doppelt soviel Gehalt, Dienstwagen um 200 PS mehr und 1 Tonne schwerer, die tägliche Schleimspur auf der ich elegant durch die Flure gleite - tja - war ich nicht clever genug.
Aber egal , lassen wir uns gerne weiter beraten - mich können sie nicht mehr outsourcen - dass ich völlig überflüssig bin, weiss ich selber schon seit zwanzig Jahren - meine Hobbies haben mich gerettet - und mehr als sechs Stunden am Tag muss ich auch nicht mehr anwesend sein - an ca. 200 Tagen im Jahr (Rest sind Dienstreisen und Seminare... - d.h. schöne Hotels, Incentives und mal andere Gesichter sehen)............
Bedeutungslosigkeit muss man nicht als Last empfinden - sie macht einen geradezu schwerelos! - #8 21.07.2011 09:33 von
- #9 21.07.2011 09:35 von
Die aktuellen Top-Themen
Antworten / Zitieren


