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Berater frisch vom Campus: Klein anfangen, groß verdienen

Sind das nur Grünschnäbel, oder können die wirklich schon was? Studentische Unternehmensberater genießen in der Wirtschaftswelt einen guten Ruf, Kunden schätzen gerade ihren frischen Blick. Manche "Campus-Consultants" erhalten 1000 Euro Tagessatz. Aber die Aufnahmetests sind hart.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...776780,00.html
  1. #10

    .

    Zitat von Bengt-Otis Beitrag anzeigen
    Und - liebe Mitforisten:
    es gibt dermaßen viele und unterschiedliche Sorten Berater. Sagen Sie doch beim Berater-Bashing welche Sie meinen. Sonst fühlen sich vieleicht viele technische Berater zu unrecht geschmäht.
    OK, ich meine die Milchbubis frisch vom BWL-Studium die jetzt bei McKinsey und BCG sind. Haben keinen Durchblick was in der (meiner) Firma (Technologieentwicklung) gemacht wird, wollen mir aber erzählen wo der Hase lang läuft. Z.B. wie billig bestimmte Module doch in China mit Plastespritzguß hergestellt werden - daß dieses Teil aus Spezialkeramik ist haben sie nicht geschnallt, obwohl sie es sogar in den Händen hatten und es erklärt wurde. Desweiteren wollten sie mir weismachen welch gigantische Gewinnmargen die Kundenfirma mit speziellen Disposals erzielt, komischerweise wissen wir vom Kunde aus erster Hand daß sie mit Glück auf Null kommen und deren derzeitige Technik nicht wirklich funktioniert. Deshalb sind sie ja an einer Alternative von uns interessiert. Ach ja, wenn wegen Geheimhaltungsvereinbarungen den Consultingsprullis nicht gesagt werden darf was genau die Anwendung ist wird der market value von denen pauschal mit null bewertet...
    Solche Leute sind überflüssig wie ein Kropf. Schlimmer noch, sie sind gefährlich.
  2. #11

    Was soll man nur machen:::

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sind das nur Grünschnäbel, oder können die wirklich schon was? Studentische Unternehmensberater genießen in der Wirtschaftswelt einen guten Ruf, Kunden schätzen gerade ihren frischen Blick. Manche "Campus-Consultants" erhalten 1000 Euro Tagessatz. Aber die Aufnahmetests sind hart.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...776780,00.html

    Was soll man nur machen mit denen? Wer sie einkauft, richtet sich selbst. Sie sind so unnötig, wie ...........mir fällt leider nichts Schreibbares ein.

    Maxi Scharfenberg
    (KPM)
  3. #12

    An alle, die Unternehmensberater hassen

    Nehmt dies (Bully Herbigs "Businesskasper" bei YouTube): http://www.youtube.com/watch?v=MavllwOuVI0
  4. #13

    Bitte nicht vermischen

    Zitat von lschneider007@gmail.com Beitrag anzeigen

    Studentische Berater verdienen i.d.R. zwischen 200 und 400 EUR Tagessatz. Diese Zahl wird Ihnen auch vom BDSU (Bund deutscher STUDENTISCHER Unternehmensberatungen) bestätigt werden.

    Daher sollte man das nicht vermischen bitte.
    Ich möchte hier den Punkt nochmal aufgreifen, dass dem Spiegel hier ein schöner Fehler unterlaufen ist. Es sind bei Studentischen Beratern keine Tagessätze von 1.000 EUR zu erwarten. Das sind in der wenn überhaupt Einstiegstagessätze bei kommerziellen Beratungen.

    Ich finde aber die Diskussion schön, die nur auf Berater stürzt, anstatt auf die Studentischen Berater zu gehen. Sicher kann ein Berater nicht alles wissen und das Bespiel von Atomkraft werk ist nett, aber da haben Sie Ihnen echt zwei "Experten" hingesetzt.
    Zitat von atomkraftwerk Beitrag anzeigen
    OK, ich meine die Milchbubis frisch vom BWL-Studium die jetzt bei McKinsey und BCG sind. Haben keinen Durchblick was in der (meiner) Firma (Technologieentwicklung) gemacht wird, wollen mir aber erzählen wo der Hase lang läuft. Z.B. wie billig bestimmte Module doch in China mit Plastespritzguß hergestellt werden - daß dieses Teil aus Spezialkeramik ist haben sie nicht geschnallt, obwohl sie es sogar in den Händen hatten und es erklärt wurde.
    Bei den Studentsichen Beratern geht es doch um Praxiserfahrung, damit eben dies nicht vorkommt, denn es gibt ja Studiengänge, die ohne Praktika auskommen, so dass die Leute dann von der Schulbank, direkt durch das nun verschulte System mit 23 in die Wirtschaft gehen und noch nie ein Unternehmen von innen gesehen haben. Umso wichtiger, Praxis- und in der Mitarbeit in einer Studentischen Beratung auch ggf. Führungserfahrung zu sammeln.
    Ich merke einen deutlichen Unterschied der Bewerber bei uns, ob sie Studentischer Berater waren oder nicht. Erstere treten im Schnitt deutlich professioneller, souveräner auf und vor allem können Sie meiner Erfahrung nach zuhören.
  5. #14

    .

    Es gibt so viele Bereiche, die keine Berater benötigen, weil die Menschen dort selbst ihre Aufgaben und Probleme lösen können. Natürlich selten zu Stundensätzen, wie sie bei Beratern üblich sind.

    Man sollte das Geld, das man den Beratern zusteckt, lieber den Menschen geben, die solide Arbeit abliefern. Auf die Dauer bringt das viel mehr.

    Wer angeblich 80 Stunden die Woche arbeitet, macht viel falsch. Jedes Jahr wird jungen Menschen, die noch nicht so viel Ahnung vom Leben haben, vorgegaukelt, wie toll das Beraterleben doch ist. Lukrativ mag es sein, erfüllend sicherlich nicht, geht doch so viel Freizeit verloren. Und verlorene Zeit kann man sich für kein Geld der Welt erkaufen. Zumal die Freizeit dann noch in fremden Städten in irgendwelchen Hotels abgesessen werden muss.

    Da wird vielen jungen Menschen ihre Zeit gestohlen, wie die grauen Herren bei Momo das machen.
  6. #15

    Also...

    ...entweder schreibt beim Karrierespiegel ein ExMckie, der seine Erlebnisse aufarbeiten muss oder McK hat Nachwuchssorgen und kauft sich jetzt beim Spiegel ein.
  7. #16

    .

    Zitat von atomkraftwerk Beitrag anzeigen
    OK, ich meine die Milchbubis frisch vom BWL-Studium die jetzt bei McKinsey und BCG sind. Haben keinen Durchblick was in der (meiner) Firma (Technologieentwicklung) gemacht wird, wollen mir aber erzählen wo der Hase lang läuft. Z.B. wie billig bestimmte Module doch in China mit Plastespritzguß hergestellt werden - daß dieses Teil aus Spezialkeramik ist haben sie nicht geschnallt, obwohl sie es sogar in den Händen hatten und es erklärt wurde. Desweiteren wollten sie mir weismachen welch gigantische Gewinnmargen die Kundenfirma mit speziellen Disposals erzielt, komischerweise wissen wir vom Kunde aus erster Hand daß sie mit Glück auf Null kommen und deren derzeitige Technik nicht wirklich funktioniert. Deshalb sind sie ja an einer Alternative von uns interessiert. Ach ja, wenn wegen Geheimhaltungsvereinbarungen den Consultingsprullis nicht gesagt werden darf was genau die Anwendung ist wird der market value von denen pauschal mit null bewertet...
    Solche Leute sind überflüssig wie ein Kropf. Schlimmer noch, sie sind gefährlich.
    So ist es. Sobald technische Details wichtig sind oder zukünftige Entwicklungen nur noch von Experten mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit abgeschätzt werden können, tapsen die Berater im Dunkeln. Natürlich machen die das beratermässig immer noch geschniegelt und allwissend erscheinend. Das gerade macht sie ja so lächerlich.

    Man könnte die gesamte Beratungsbranche revolutionieren, wenn nur noch Erfolgshonorare gezahlt werden.
  8. #17

    Tolle Idee...

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    So ist es. Sobald technische Details wichtig sind oder zukünftige Entwicklungen nur noch von Experten mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit abgeschätzt werden können, tapsen die Berater im Dunkeln. Natürlich machen die das beratermässig immer noch geschniegelt und allwissend erscheinend. Das gerade macht sie ja so lächerlich.

    Man könnte die gesamte Beratungsbranche revolutionieren, wenn nur noch Erfolgshonorare gezahlt werden.
    Au ja, machen wir jetzt bei Ärzten, Anwälten etc. auch so..auch beim Frisör, hab´ ich keinen Erfolg in der Disco beim Anbaggern, bezahle ich das nächste mal nix...toll,toll,toll...

    Ach übrigens, es gibt auch viele Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler unter den Beratern, die kennen sich ganz gut mit technischen Details aus....
  9. #18

    Berater-Phobie

    Zitat von MaxiScharfenberg Beitrag anzeigen
    Was soll man nur machen mit denen? Wer sie einkauft, richtet sich selbst. Sie sind so unnötig, wie ...........mir fällt leider nichts Schreibbares ein.

    Maxi Scharfenberg
    (KPM)
    Mensch Maxi, Sie haben ja ´ne richtige Berater-Phobie. Kann man auf Krankenschein behandeln lassen....durch entsprechende "Berater"...
  10. #19

    Ja, es ist schon schlimm.

    Zitat von juergw. Beitrag anzeigen
    letztem Geld in der Firmenkasse.Man berät das Unternehmen
    mit horrendem Honorar um dann im Abschlussbericht zu verkünden:Ihre Firma ist pleite.Und tschüs!
    Ich hatte selbst eine mittelgrosse Firma ( jetzt retired).
    Da kamen sie auch immer an und wollten mir was von Pferd erzaehlen. Das ist alles bullsh... Ein guter Firmenchef blickt durch und braucht keine Berater.


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