dapdSie halten Benzin für zu teuer? Laut einer Studie könnten Sie recht haben. Demnach kostet Sprit 4,7 Cent mehr pro Liter, als bei echtem Wettbewerb zu erwarten wäre. Für ganz Deutschland ergibt sich monatlich ein Millionenbetrag - Kritiker werfen den Konzernen "ungerechtfertigte Gewinnmitnahmen" vor.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...822695,00.html
Wenn das stimmen würde, hätten Sie soeben mehrere Wirtschaftsnischen entdeckt, die Sie (gerne zusammen mit einigen Gleichgesinnten) besetzen könnten (und sollten). Ziehen Sie doch eines dieser von Ihnen genannten Unternehmungen hoch, und vertreiben Sie die Produkte, wie von Ihnen angedacht gerne billiger als Ihre Konkurrenz. Ich wäre Ihr erster Kunde.
Dass Sie sich dabei gegen allerlei Unbill wappnen dürfen, ist ebenso selbstverständlich wie unvermeidbar und höchst natürlich.
Das wird nicht passieren. Weil Ihre Annahme (angebliche Wuchrpreise) nicht stimmt. Bewiesen ist es dadurch, _dass_ es nicht passiert (ist).
Aber lassen Sie sich nicht aufhalten.
Wie wäre es mal mit was Neuem? Echte news. Nicht alte bekannte Zöpfe, die schon meine Ur-Oma kannte?
Was ist die Konsequenz aus dieser "neuen" Feststellung?
Antwort: Null, nichts - nada! Demächst zahlen wir klaglos auch 1,89 € für den Liter und mehr und machen unser Kreuzchen auch wieder brav bei den gekauften Politstatisten, die angesichts solcher Erkenntnisse allenfalls in gewohnte Empörungsrhetorik verfallen, mit Sicherheit aber nicht auf die Idee kommen mal mit ihren Möglichkeiten als Gesetzgeber dem Treiben Gegenzusteuern.
Vom Markt und Wettbewerb wird halt gerne und viel schwadroniert aber wehe dem soll zum Durchbruch verholfen werden, dann ist den Marktverstehern das von der Mineralölindustrie gefüllte Porte monnaie doch näher.
...wenn naechstes Jahr dann Schwarz/Gruen oder Rot/Gruen die ReGIERung bilden, dann wird der Sprit bald 2,50 Euro kosten.
Und das Benzin wird auch nicht das Einzige bleiben, das deutlich teurer werden wird.
Finde ich aber auch gut so, denn so stehen mehr Steuereinnahmen zur Bankenrettung zur Verfuegung. ;-)
die Grünen schleimen sich jetzt auch beim Gegner ein.
Schon interessant was Prolitiker so den Tag über für Gedanken träumen, oder sollten wir besser albträumen sagen? ;-)
Echter Wettbewerb gab´s auf dem Spritmarkt noch nie.
Was das Kartellamt letzten rausfand das die Preise immer weiter hochgedrückt werden und andere Nachziehen gab´s schon zu jeder Zeit. Jeder Pächter sah regelmäßig nach was die Konkurrenz am Ort für Preise anzeigte und meldete dies an den Konzern. Selbst als es noch wesentlich mehr selbstständige Marken auf dem Tankstellenmarkt agierten war dies so.
Der autofahrende Michel hat sich leichtfertig in eine Abhängigkeit gebracht und bekommt schon seit Jahrzehnten die Rechnung dafür. Nur will das keiner sehen, sondern sucht permanent die Schuld bei anderen.
Es sind in nächster Zeit Wahlen, die Grünen unterscheiden sich nicht die Bohne von anderen Parteien. Zudem stört sie auch ihr eigenes schizoides Verhalten in keinster Weise und schleimen sich mit gegenteiligen Meldungen beim Wähler ein.
Was ist heute eigentlich los? Verspäteter Karneval? Vorgezogener 1. April? - Die Grünen geben eine Studie in Auftrag, die das gewünschte Ergebnis zeitigt: Die Deutschen werden von den Mineralölkonzernen abgezockt. "Satte" 4,7 Cent pro Liter sacken die im Schnitt mehr ein, als sie einsacken würden, wenn sie auf die Kostenbremse träten und Stellen strichen.
Verschwiegen wird einmal mehr, dass wir in der Tat keine Marktpreise und deshalb viel zu viel für Benzin und andere Energieformen zahlen. Das liegt nur zum verschwindend kleinen Teil an den Konzernen und zu einem unübersehbar großen an der Gier des Staates, der pro Liter Benzin derzeit 92,95 Cent einsackt. - 4,7 Cent ... ffft!
Bemerkenswert! Ausgerechnet die GRÜNEN im Bundestag geben eine Studie in Auftrag, die das Zustandekommen der hohen Spritkosten erklären soll. Eine Partei die bisher keinen Hehl daraus gemacht hat die Kosten der KfZ-Mobilität ganz bewusst verteuern zu wollen, um so der Umwelt etwas Gutes tun. Aber nun ergab die Studie, dass natürlich die bösen Fonds-Manager, Spekulaten und Ölkonzerne ihre Gewinnmargen erhöhen wollen. Das ist natürlich in den Augen der linken Ur-Idee ganz großes „Pfui“. Wenn hingegen der Staat dem Bürger in die Tasche greift, um damit Umverteilung im Sinne der Parteiideologie zu betreiben, dann ist das natürlich etwas ganz anderes. Der Zweck heilt ja bekanntlich die Mittel.
Vielleicht sollte man eher eine weitere Studie in Auftrag geben, wie wir die strukturellen Probleme unserer Währungsunion in den Griff bekommen, statt die Märkte mit Geld vollzupumpen und damit die Anleger ja förmlich zu Spekulationen mit Öl, Lebensmitteln, Immobilien oder anderen Sachwerten zu zwingen. Das ist weder Öko noch logisch und ganz bestimmt nicht nachhaltig. Ganz besonders viel Spaß wünsche ich im Übrigen den Herrschaften, die sich heute eine Haus finanzieren für unter 3% und in 10 Jahren die Zinsbindung endet. Da kommt auch noch etwas auf uns zu. :-)
Wenn - analog zum Bäcker - Aral die Preise anhebt, können Sie natürlich zu Shell wechseln.
Und was verstehen Sie unter einem "fairen Preis"? Ist der Preis für ein Oberklasseauto fair, wenn er über 50.000 Euro liegt? Ist der Preis für ein Brot fair, wenn es für weniger als einen Euro verkauft wird? Wie definieren Sie Fairness bei Preisen?