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Benzin-Talk: "Anne Will" im Schnellcheck

dapdDer Benzinpreis steigt und steigt - wer ist schuld? Oder muss Sprit noch viel teurer werden, damit wir zur Vernunft kommen? Bei Anne Will rangen sechs Gäste um Antworten, nur zwei konnten überzeugen. Der Talk im Schnellcheck.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...829838,00.html
  1. #20

    natürlich haben wir ein Recht darauf,was wird denn wenn wir plötzlich alle kein Auto mehr brauchen ?Die Industrie freuds,die übrigen Freunde des Kapitals auch.Arbeit nur noch am Ort,ja dann möchte ich zu Fuß gehen.Pleiten am gro eären die Folge.Jetzt ist es so,daß Autofahren nur noch für die Besserverdienenden möglich ist.Das wird sich rächen,also macht weiter so ich verkaufe mein Auto.
  2. #21

    Typisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Benzinpreis steigt und steigt - wer ist schuld? Oder muss Sprit noch viel teurer werden, damit wir zur Vernunft kommen? Bei Anne Will rangen sechs Gäste um Antworten, nur zwei konnten überzeugen. Der Talk im Schnellcheck.

    Benzin-Talk: "Anne Will" im Schnellcheck - SPIEGEL ONLINE
    "In einer ökologisch verantwortungsbewussten Gesellschaft sollte Mobilität, wie wir sie kennen, den Gestus von Luxus haben. Anders gesagt: Autofahren muss wehtun."

    Dieser Spruch zeigt mal wieder deutlich, dass einige, die das Sagen in unserer Gesellschaft haben, die Bürger gerne wieder zurück in die Fünfizger-Jahre schicken würden. Ein weiterer Moasikstein im Bestreben, der Bevölkerung immer mehr Freiheiten zu nehmen: Rauchverbot, Glühbirnenverbot, Fahrverbot (wird irgendwann kommen). Ein dummer "Sklave" braucht nun mal kein Auto. Traurig, dass sich immer mehr Menschen unter Hurra-Geschrei aus vorgeschobenen Gründen dieser Meinung anschließen und nicht merken, wie sie veräppelt werden.
  3. #22

    Lust am Untergang?

    Zitat von periese Beitrag anzeigen
    Macht euch einfach nur vertraut mit einer Zukunft in der weniger Mobilität mehr sein wird! Je eher desto einfacher umzusetzen.
    Benzin muss noch teurer werden, damit die Einsicht kommt, Lustfahrten wegzulassen.
    Was sollen noch Autorennen, Lustflüge für einen Tag nach Mallorca?
    Macht euch vertraut mit einer Veränderung!
    Ist das so eine Art sensationsgierige Lust am schaurig schönen Untergang, die ich da zwischen den Zeilen lese?
  4. #23

    Geschickt wurde, wenn die Erkenntnis aufkam unser Staat ist der Hauptprofiteur der
    Spritpreiserhöhung, abgelenkt. Mehr als die Hälfte des Spritpreises gehen an den Staat,
    also wäre es ein leichtes auf ein paar Prozent der Einnahmen zu verzichten, sprich die Steuern zu senken, wäre gerecht.
    Übrigens, gilt bei hoher Nachfrage, werden Preise im allgemeinen auf einen längeren
    Zeitraum gesehen niedriger ausfallen als bei einem Produkt das nur alle heiligen drei Zeiten erworben wird, siehe Autos sind heute doppelt so teuer wie vor Einführung des €, wird normaler Weise auch nur alle ca. 10 Jahre neu angeschafft. Wie heißt es so schön "das Kleinvieh macht den Mist" jeder Discouter rechnet so.
    Außerdem bei einem zugemuteten Anfahrtsweg zur Arbeit von 1 einhalb Stunden sind viele Menschen froh die
    Anfahrtswege mit dem Auto schneller zu überbrücken, mit Radl ist da nichts zu machen, mit den unzuverläßigen öffentlichen Verkehrsmittel auch nicht. Man denke auch an die vielen Nachtarbeiter für die gar kein öffentliches Verkehrsmittel zur Verfügung stehen, Nachts schaut es schlecht aus und ein Taxi kann sich kaum einer jeden Tag leisten.
    Als Abfallprodukt der Ölindustrie, hat sich schon herumgesprochen, könnte Benzin wesentlich billiger sein.
    Es ist so einfach alles auf den Autofahrer abzuwälzen, mein Vorschlag wäre andere Produkte, bei denen Öl eine wichtige Rolle
    spielt eben zu verteurern, wie z.B. Seifen und sonstige Kosmetika die im Überfluß verwendet werden, Allergien auslösen
    und unsere Gewässer verschmutzen, es gibt sicherlich noch vieles mehr, wär doch was!
  5. #24

    das kenne ich!

    Zitat von Thraex Beitrag anzeigen
    ... schon ein neuer Polo ist mehr Wert, nur weil da Porsche drauf steht muss man nicht gleich unverschämt Reich und oder ein hirnloser Raser sein.
    Kann ich gut nachvollziehen: Ich war bis vor drei Jahren Fahrer eines Uralt-Dreier-BMWs von 1995, der beim Verkauf mit Mühe und Not noch 800 Euro einbrachte. Der Spritverbrauch betrug übrigens bei sparsamer Fahrweise auf der Autobahn zwischen 6 und 7 Liter Super auf 100 km.
    Trotzdem musste ich mir immer wieder Sprüche anhören wie: "Du musst es ja dicke haben, Dir so eine sündhaft teuere Spritschleuder leisten zu können". Und das sogar von Leuten, die sich für über 20.000 Euro einen neuen Kleinwagen leisten konnten, der genau so viel verbrauchte wie mein BMW. Keine Ahnung von nichts - aber erst mal dumm 'rummeckern!
  6. #25

    Zitat von tharimar Beitrag anzeigen
    Meine Schwester hat 30 km Arbeitsweg, wohnt in einer Kleinstadt mit 25.000 Einwohnern. Der Bahnhof, der früher mal existierte, wurde vor gut 10 Jahren durch die deutsche Bahn stillgelegt, ...
    Mit den Bahnhöfen ist es wie mit den Tante-Emma-Läden. Wer das lokale Angebot nicht nutzt, darf sich nicht wundern, wenn es irgendwann verschwindet.
  7. #26

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Das Interessante ist doch, daß sich in dem Maß wie die Effizienz
    bei Ottomotoren gestiegen ist, auch das Gewicht der Fahrzeuge
    gestiegen ist - am Ende also ein Nullsummenspiel!
    Hier wäre die Politik gefragt, denn die Eigenverantwortung der
    Industrie und Hersteller und Bürger, wie unsere laschen Diener
    des Volkes sie immer wieder beschwören, greift seit Jahren in
    offenkundig keiner Weise.

    _

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Solange sich immer mehr mit 2-Tonnen SUV´s
    durch überfüllte Städte quälen, ist der Benzinpreis
    eher zu niedrig.
    Das ist der falsche Ansatz. Mehr Steuer auf viel Hubraum, exponentiell sozusagen.

    Ich fahre ein wirklich kleines Auto und bin nicht der Ansicht, für die Dummheit und
    die Inoranz anderer - wie sehr oft - mitzahlen zu müssen.

    _

    Zitat von tharimar Beitrag anzeigen
    --- mag in deutschen Großstädten ein gangbarer Weg sein
    --- hat 30 km Arbeitsweg, wohnt in einer Kleinstadt
    Auch in Großstädten wird es richtig spannend, wenn man verucht, morgens auf dem
    Weg zur Arbeit mit der Bahn oder dem Fahrrad schon alles mitzunehmen, was man
    abends nach der Arbeit beim Sport braucht, und besonders anspruchsvoll wäre dann,
    auf dem Weg noch einkaufen zu gehen. Da ist ein (kleines) Auto schlicht unschlagbar.

    _
  8. #27

    Das Auto diktiert

    Zitat von tsuru Beitrag anzeigen
    Anderen Leuten vorschreiben zu wollen, wie sie zu Leben haben, IST totalitär!
    Sie verkennen, dass das Auto uns mittlerweile vorschreibt, wie wir zu leben haben. Nur ein Beispiel: Früher hat meine seine Besorgungen fussläufig erledigen können, da die Geschäfte sich logischerweise dort angesiedelt haben, wo die Menschen auch wohnen.

    Heute ist es durch das Auto dazu gekommen, dass auf der grünen Wiese, an den Ausfallstraßen gebaut wird. Ich sage nur Aldi, Netto & Co. Die Parkplätze werden immer nach vorne angelegt, um den autofahrenden Kunden zu signalisieren, hier sind freie Parkplätze. Der Kunde der mit ÖDNV, Fuss oder Fahrrad kommt, muss immer erst durch die Reihen der parkenden Autos, bis man zum Eingang des Supermarktes gelangt.

    Überscheigert können Sie das auch bei Möbelketten wie Ikea oder bei Baumärkten beobachten.
  9. #28

    Zitat von MKasp Beitrag anzeigen
    Niemand hat erklärt, wie es kommen kann, dass wir Öl so billig einkaufen können, dass der Staat darauf eine Steuer in sagenhafter Höhe aufschlagen kann. Das funktioniert bei keinem anderen Wirtschaftsgut. Wieso hier?
    Weil die übermäßige Nutzung keines anderen Wirtschaftsgutes für die Gesellschaft so schädlich ist, der Staat diese also durch eine Steuer beschränken muss.

    Außerdem bildet der Ölpreis nur die heutigen Explorationskosten ab und nicht den Ölpreis von morgen. Durch die Steuer werden Industrie und Kunden zur Herstellung und Nutzung sparsamerer PKW bewegt und damit auf Zeiten knappen Erdöls vorbereitet. Das ist sehr sinnvoll und vorausschauend. Man vergleiche den Flottenverbrauch in Deutschland mit dem in den USA.

    Last but not least erzeugt der Autoverkehr hohe Gemeinkosten - der Staat holt sich einen Teil dieser Kosten über die Steuer wieder herein.
  10. #29

    Zitat von tsuru Beitrag anzeigen
    Und wieder wird hier totalitärer Ideologie das Loblied gesungen. Wer der ökoreligion folgen will, Soll das bitte tun, aber nehmt endlich hin, dass nicht jeder euren Seligkeitsanspruch akzeptiert.
    Anderen Leuten vorschreiben zu wollen, wie sie zu Leben haben, IST totalitär!
    Zurück ins Mittelalter, Mobilität nur für den Adel, das solls sein?
    Merke: Mobilität ist nicht gleich Autofahren!
    Jeder mensch ist mobil, nämlich in der Regel schon mit seinen eigenen 2 Beinen, die der liebe Gott nicht nur zum Tragen einer Hose erdacht hat.
    Aber natürlich wird eine Erhöhung der Spritpreise im Endeffekt alle treffen, auch die, die nicht dazu beitragen.
    Bevor man sich einen noch höheren Preis wünscht, könnte man vielleicht erstmal über die Einführung einer Kerosinsteuer nachdenken, allein der Gerechtigkeit wegen








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