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Benzin-Talk: "Anne Will" im Schnellcheck
dapdDer Benzinpreis steigt und steigt - wer ist schuld? Oder muss Sprit noch viel teurer werden, damit wir zur Vernunft kommen? Bei Anne Will rangen sechs Gäste um Antworten, nur zwei konnten überzeugen. Der Talk im Schnellcheck.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...829838,00.html
- #100 27.04.2012 18:33 von
Auf einem Pferd können auch nur maximal zwei Männekes sitzen, und das auch nur im Notbetrieb, eigentlich ist ein Pferd auch nur ein Fluchttier aus den Steppen Asiens, was eher zufällig als Reittier mißbraucht wurde. Was man ihm auch heute noch anmerkt, oft genug.
Was soll das denn?
Es ging darum, daß 80 kg. Menschlein - Stichwort SUV - aus reiner Bequemlichkeit fast 2 to. Auto durch die Gegend karriolt, um sich fortbewegen zu lassen.
Nein, Milch.Das ist doch wurscht.
Es gibt keinen Unterschied, von mir aus soll der Kunde glauben, was er will.Wenn der Verbraucher Alpenmilch nachfragt, dann soll er sie auch kaufen können. Nur weil Sie keinen Unterschied erkennen, wollen sie ihn daran hindern?
Nein - politische Fakten.....Landwirtschaftslobbyisten, Agrarindustrie, die Autolobby, alles Verbrecher.
Mehrventilsteuerung bei den 6-Zylindern, ähnlich hoher Verbrauch im Drittelmix - was ist daran neu? Wenn Sie nicht so fortschrittgläubig wären, sondern Neuigkeiten öfter hinterfragten also nachdächten, wären Sie nicht nur einen Schritt weiter... .Hätten Sie statt dessen nachgedacht, warum es diesen Motor nicht mehr gibt und wieviel ein moderner Ford Mondeo mit vergleichbarer MotorLEISTUNG verbraucht (nämlich viel weniger), wären Sie einen Schritt weiter.
Steuern sind beides, Einnahmen und Regulativ. Zumindest das scheinen Sie richtig erkannt zu haben.Ich meine nur, einfach zu sagen wir verbieten (schränken ein, steuern mit Steuern) mal an diesem oder jenem Hebel, so einfach ist die Welt nicht.
Was Beschränkungen angeht: Da haben Sie Recht. Es reicht, zu sehen, wie die Automobilität sich mehr und mehr an ihrem schieren Wachstum erdrosselt.
Straßen sind nicht unbegrenzt vermehrbar, da der Raum, den sie benötigen, nicht vermehrbar ist.
Wenn Sie mal darüber nachdächten, wären Sie noch einen Schritt weiter. Aber vielleicht machen Sie ja den ersten vor dem zweiten.
Sonst - Sie wissen schon.
;-D - #101 28.04.2012 15:21 von
Benzin ist eine Verbrauchs- (End-) produkt wo sich der Endverbraucher halt mal dem Gesetz von Angebot und Nachfrage beugen muss.
Aber Sprit ist derzeit noch sehr guenstig, sonst wuerde er nicht so intensiv nachgefragt werden - #102 28.04.2012 15:28 von
- #103 28.04.2012 19:27 von
ich gehe einfach mal im Vertrauen auf eine Basisintelligenz davon aus, dass Stimmen wir die von @neuroheaven ironisch gemeint sind. Ansonsten bin ich zusammen mit Thomas Straubhaar vom HWW der Auffassung, dass eine Pendlersteuer mehr Sinn macht, als eine, zu allem Überfluss auch noch erhöhte, Pendlerpauschale! Und wenn Flitzpiepen wie Bernhard Brink weiter in solche Sendungen eingeladen werden, um die Quote für den Homo Automobilico hoch zu halten, dann kündige ich die GEZ und kauf mir noch ein Fahrrad für die Ersparnis! :)
- #104 28.04.2012 22:52 von
Pferde und Stärken
Achso, SUV-bashing die siebenhundertdreiundzwanzigste. Tja nun gibt es aber kleine SUV'leins, die gar nicht mehr verbrauchen als andere Fahrzeugtypen.
Menschen benutzen sogar Flugzeuge und Schiffe. So sind sie halt.
1970 brauchte ein Opel Rekord mit einem 1700er Reihenvierzylinder glatt 12 Liter Normalbenzin bei konstant Tempo 110. Wenn Sie vor dem technischen Fortschritt die Augen verschließen möchten, so bleibt Ihnen das unbenommen. Glaubwürdig ist es allerdings nicht.
Das stimmt sicher. Das Wachstum wird zumindest in Europa nicht unbegrenzt anhalten können. Deshalb wird ja manchmal zu kuriosen Maßnahmen gegriffen, vgl. Abwrackprämie. Übrigens auch ein Steuerungselement. Mit Steuern wird allerdings zuweilen auch aus Versehen gesteuert, der primäre Zweck sind die Einnahmen.
Aber wir drehen uns langsam im Kreis. Wie ein anderer Forist schon sagte. Das Benzin ist zu billig, denn es wird immer noch gefahren. Lebensmittel sind zu billig, denn es wird immer noch gegessen und getrunken. Krankheit ist zu billig, denn es wird immer noch zum Arzt gegangen. Bestattungen sind zu billig, denn es wird immer noch gestorben.
Was nun? - #105 29.04.2012 20:03 von
Wo sehen Sie das denn? Ich wage nur vorsichtig, die Tatsache zu kritisieren, daß sich die Menschen - gleich in welchem PKW, ob SUV oder Kleinhitsche - gerne auch zum Brötchenholen fortbewegen lassen, wenn sie genauso gut zu Fuß gehen könnten. Abgesehen davon, daß das dem geliebten Fahrzeug sehr schadet.
Das steht hier nicht zur Debatte.Menschen benutzen sogar Flugzeuge und Schiffe. So sind sie halt.
Es geht um den Drittelmix, den gab es 1970 auch schon. 8 - 9 Liter - die heutigen Karren benötigen auch nicht weniger.1970 brauchte ein Opel Rekord mit einem 1700er Reihenvierzylinder glatt 12 Liter Normalbenzin bei konstant Tempo 110.
Sie glauben, wenn die Kutsche statt 90 jetzt 170 Pe-Esse hat, dann wäre das ein Fortschritt.
Das nutzt nichts, das war eine Subvention für die Automobilindustrie mit grünem Feigenblättchen. Ändert nichts an der Tatsache, daß die Zulassungszahlen weiter steigen, der Flächenverbrauch an seine Grenzen stößt. Wenn Sie diese Fakten ausblenden, Ihr Problem.Das stimmt sicher. Das Wachstum wird zumindest in Europa nicht unbegrenzt anhalten können. Deshalb wird ja manchmal zu kuriosen Maßnahmen gegriffen, vgl. Abwrackprämie.
Dann muß es eben noch teurer werden, damit manche Menschen lernen, bei längeren Wartezeiten - vor LZA z.B. oder anderswo - den Motor auszuschalten oder kurze, innerstädtische Wege bis 3 km. Wegstrecke vielleicht mit den Öffis oder per pedes zurückzulegen.Aber wir drehen uns langsam im Kreis. Wie ein anderer Forist schon sagte. Das Benzin ist zu billig, denn es wird immer noch gefahren.
Auch der Preis ist ein Steuerungsinstrument und sogar ein sehr effektives. Das Recht auf Autofahren steht nicht im Grundgesetz.
:-) - #106 29.04.2012 21:25 von
Was sollen denn noch die Diskussionen über Benzin und Diesel?
Kennt denn der deutsche Autofahrer nicht die alternativen Kraftstoffe AUtogas und Erdgas? Ist um einiges billiger als der Kraftstoff, der an jeder Tanke angeboten wird.
Es gibt Erfahrungen, das sich mit der erhöhung des Tempos die Entfernung zwischen des Heimatortes und des Arbeitsortes erhöht. Nur die Zeit, die man für die Überwindung des Weges benötigt, bleibt gleich.
Aber viele versuchen,, den Weg zu verkürzen, indem sie in die Metropolen ziehen und die MIeten nach oben treiben. Das ist auch nicht so lustig...
Jetzt, wo die Chinesen und die Inder sich ein Auto leisten und hier der Kraftstoff billig ist, rächt sich die Autofreundliche Politik und die ÖPNV Feindliche. Seit ende des Krieges wurde die Streckennetzlänge der Bahn in Deutschland halbiert und die noch bestehenden vernachlässigt. - #107 30.04.2012 07:11 von
- #108 30.04.2012 10:18 von
Tja. So ist eine Verkehrspolitik, die von der Straßenbau- und Autolobby betrieben wird..... .
Seit den dreißiger Jahren ist das so:
Sanfte Mobilität - #109 30.04.2012 14:00 von
Eigene Nase
Ich muß gestehen auch ich fahre Auto,allerdings versuche ich wirklich es soweit wie es mir möglich ist stehen zu lassen.Warum?
Weil ich doch über Umweltverschmutzung nachdenke und meine der Dreck den ich vom meinem Auto wasche doch nicht nur von Kohlekraftwerken stammt sondern auch aus dem Auspuff meines Autos!
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