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Bengalo-Randale: Stinkefinger von den Hardcore-Ultras

DPARandale in Karlsruhe, Bengalos in Köln und Düsseldorf: Die Pyro-Exzesse der vergangenen Tage sind kein Zufall, sondern eine gezielte Provokation der Fußballverbände durch Fans. Doch die Hardcore-Ultras stoßen mit ihren Aktionen auch in der Szene zunehmend auf Ablehnung.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...833553,00.html
  1. #180

    Zitat von adrianralle Beitrag anzeigen
    Richtig, aber gleichzeitig weiß man nicht, ob es mit illegaler Form aufhört. Vielleicht ist es einfach egal wie die Regeln lauten.
    Weil's verschiedene Paar Stiefel sind.


    Zitat von adrianralle Beitrag anzeigen
    Muss man auch nicht unbedingt....
    Stimmt, aber der letzte Absatz vom Artikel ist immer noch das Ding das zu undeutlich beschreibt, was meiner Meinung nach unbedingt mehr Verdeutlichung braucht.

    Es ist leicht ausnützbar sich vermeintlich allein für die Freude an dem Lichtspektakel einzusetzen.


    Zitat von adrianralle Beitrag anzeigen
    Müsst ich mal googeln, weiß nicht was das für eine Aktion war.
    Dieses "KOAN NEUER" das auf kleinen Plakaten hochgehalten wurde als ob es der letzte Wille von Jörg Haider gewesen wäre.
    Sah sehr untypisch im Vergleich von sonstigem Fanverhalten des letzten Jahrhunderts aus. Sehr choreographiert, oder von mir aus wie von beschäftiungslosen Organisatoren von FDJ Veranstalltungen.



    Zitat von adrianralle Beitrag anzeigen

    Ich versteh die Intention der Sätze jetzt nicht, aber wenn ich die Verbindung ziehe zwischen geworfenen Bierbechern und Bengalo, dann wäre der Aufschrei sicher nicht so groß. Das nehme ich an, weil die Effekte zu gering sind. Man sieht keine Flammen. Aber gefährlich ist es trotzdem, siehe St.Pauli der Becherwurf. Dies wäre im Grunde auch ein Grund Becher zu verbieten. Ich nehme auch an, dass Alkohol in Stadion zu mehr Verletzten führt als Bengalos. Wenn man es etwas weiterspinnt müsste man eher den Alkohol verbieten, wobei das nicht sehr wirksam wäre, weil man diesen auch vorher zu sich nehmen kann und im Moment der Einlasskontrolle sich unauffällig verhalten kann.
    Die Intension sollte davor deutlich gemacht werden mit dem nicht pauschal zutreffenden "Pyros".

    Oder ist schon jemand auf die Idee gekommen Bierbecherwerfer zu choreographieren ?

    (Danke für die Nachsicht zu Fakeln ohne "ck" so oft schreibe ich das einfach nicht, das mir das ohne einen anderen Thread aufgefallen wäre)
  2. #181

    ---

    Zitat von mr.ious Beitrag anzeigen
    Das war Zeitmangel und nicht was Sie unterstellen.
    Ist aber wirklich schwierig zu lesen. ;)

    Korrektur :

    Aha,[..] das mag jetzt glauben wer will.

    Wenn Sie, Gesellschaftsmarodisierungsexperte, bei Ihren Studien mal die Medien verfolgt hätten, dann hätten Sie, so 1988, festellen können, daß ein seltsames Wort von "Hooligan" abgelöst wurde, nämlich das des "Fußballrowdy". Ist zwar sinngemäß so ziemlich das gleiche, aber wer weiß schon was in den Medien so vor sich geht ?

    Fanden Sie den, mit diesem Begriffswechsel verbundenen Umstand, sich nicht mehr "uniform" gebender junger Männer, eine Bereicherung der Gesellschaft, oder sind Ihnen die fehlenden, sogenannten "Kuttenträger" auch schon als Zerfallserscheinung übel aufgestoßen ?
    Gut, ich weiß, worauf Sie hinaus wollen. Nein, weder uniformierte "Kuttenträger", noch edel gekleidete Hooligans bereichern die Gesellschaft, die ich mir vorstelle. Das war allerdings auch nicht Thema meines Erstkommentars. Wenn Ihnen die gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte keine Sorgen bereitet, dann philosophieren Sie gern weiter über die feinen Unterschiede zwischen Hooligans und Rowdys - wenn es sein muß im Schachtelsatz!
  3. #182

    Ultras suchen nur Randale!

    Zitat von trialgod Beitrag anzeigen
    Und Stück für Stück entzieht sich die Ultra-Szene durch ihre dämlichen Aktionen mehr die Freiheiten. Protest (solcher Art) und Gewaltaktionen haben noch NIE etwas gebracht. Vielleicht sollte man manchen mal ein bisschen Geschichtsunterricht geben...
    In England hat's prima gewirkt: Vor dem Stadion stehen 2 Container: Im ersten werden die Personalien aufgenommen, Vorstrafen gesichtet und im 2. Container wird schon abgeurteilt. Ohne Körperverletzung gibt's 5.000,00 € Geldstrafe. Mit Körperverletzung 10.000 € Geldstrafe + 1 bis 6 Monate Käfighaltung. Vollstreckt wird sofort, auch wenn klar ist, dass die Geldstrafe nicht bezahlt werden kann. Wer einmal im Container verurteilt wurde und wieder in Erscheinung tritt, bekommt Stadionverbot für alle Sportstadien in Deutschland, zunächst für drei Jahre.
    Alle so Verurteilten werden in Internet, am Stadioneingang und in der Stadionzeitung mit Foto veröffentlicht und in einem DFB-Register geführt. Wer in Deutschland mit Randale vor, während und nach dem Spiel aufgefallen ist, erhält automatisch Verbot für den Besuch von Auslandsspielen.
    Gewalttäter muss man schon drakonisch von ihren Zwecken, die mit Sport nichts zu tun haben, abschrecken. Wer ins Stadion geht, um andere Zuschauer in ihrer körperlichen Unversehrtheit zu beeinträch-tigen, muss damit rechnen, als Straftäter behandelt zu werden. Der DFB muss damit aufhören, diese gewaltbereiten Ultras mit Samthand-schuhen anzufassen, wenn er nicht will, dass Unmengen von friedlichen und friedliebenden Fans dem Stadion fern bleiben, um nicht die Exzesse dieser Ultras nah mitzuerleben. Die Kosten für die Voodoo-Beschwörer, die sich "Fan-Beauftragte" nennen, können gut eingespart werden. Sie haben nicht verhindern können, dass sich innerhalb der letzten 10 Jahre die gewaltbereiten Ultras explosionsartig vermehrt haben.
  4. #183

    Zitat von katzenjunge Beitrag anzeigen
    Um eines gleich vorweg zu nehmen: Die meißten Kommentare zu diesem Artikel sind an Unwissenheit und Unqualifiziertheit kaum zu überbieten.
    ...
    Sie übersehen, dass es hier nur um gewaltbereite potentielle Straftäter geht. Sie haben Ihre verharmlosende Darstellung auch schon anderweitig verbreitet: Diejenigen Foristen, die hier eine härtere Gangart gegen Gewalttäter fordern, tun dies aus Sorge vor Geisterspielen. Da man von den friedliebenden Fans im Stadion nicht verlangen kann, dass sie dort die Gewalttäter entfernen, müssen Überlegungen erlaubt sein, wie man der gewaltbereiten Täterschaft
    begegnen kann. Sie wissen doch wie jeder andere Insider auch, dass
    die Gewaltbereiten nicht deshalb ins Stadion gehen, weil sie zuschauen wollen, was auf dem Rasen passiert, sondern, weil sie das Spiel miss-brauchen, um anderen Zwecken nachzugehen.
    Es würde daher Sinn machen, wenn Sie nicht andere verunglimpfen, sondern Ideen präsentieren, wie man die Gewaltbereiten vom Stadion fernhalten kann.
  5. #184

    Bengalo-Toter

    Zitat von mimi_kry Beitrag anzeigen
    ... und nur, weil Sie sich nicht erinnern - oder nicht in der Lage sind, die Suchmaschine Ihrer Wahl zu bedienen, gab es also keine Verletzten durch Bengalos? Da muss ich Sie leider enttäuschen - und das leider nicht in Anführungszeichen setzen ... Also Ihr Emoticon können Sie stecken lassen:
    ...
    und so weiter ... und so weiter ... kann man finden, wenn man ernsthaft diskutieren möchte. So zeigen Sie lediglich, dass Sie nicht recherchieren können und Unwahrheiten verbreiten. Auch eine Art ... na ja.
    Bei Lazio Roma hat es einen Toten + Verletzte durch Bengalo gegeben.
  6. #185

    Null-Toleranz - Punkteabzug - persönliche Haftung

    Pyrotechnik in Fussballstadien ist meines Erachtens versuchte fahrlässige Körperverletzung in einem besonders schweren Fall. Hier überhaupt an eine Legalisierung zu denken zeigt, wie schwachsinnig und realitätsfern Ultras sind. Fanleidenschaft in allen Ehren, aber die gab es auch schon zu anderen Zeiten und auch damals haben sich die echten Fans nicht gelangweilt.
    Es muss zum Schutz der echten Fans eine Null-Toleranz-Linie geben. Jedes Spiel, in dem Bengalos o.ä. Feuerwerkskörper verwendet werden wird ohne Vorwarnung abgebrochen und mit 0:3 gegen die Heimmannschaft gewertet. Die Kosten für Polizeieinsätze und verursachte Schäden werden den Heimvereinen auferlegt. Es gibt eine engmaschige Videoüberwachung im Stadion, die darauf abzielt Straftäter zu identifizieren und die danach entsprechend hart bestraft werden.
    sofern dies für eine Saison durchgezogen wird bin ich überzeugt, dass sich das Thema erledigt hat. Oder der entsprechende Verein spielt eben die kommende Saison eine Klasse niedriger.
    Solange dumme und ignorante Ultras für sich in Anspruch nehmen die "besseren Fans" zu sein und glauben, man müsse für sie Regeln ändern solange hilft kein Gespräch. Null-Toleranz für diese hirnlosen Schwachköpfe.
  7. #186

    Vielleicht ist es an der Zeit, die Firmen, die Bandenwerbung schalten direkt anzugehen, da diese mehr Medienpraesenz hben, wenn ihre Werbung bei Ausschreitungen oefters zu sehen ist. Wenn die Werbetraeger in die Haftung gnommen werden, werden die Vereine schnell reagieren. Eine weitere, Sanktion waere z.B. dem Verein beim naechsten Spiel zu untersagen, Bier zu verkaufen. Dann wuessten die Fans, wem sie ein " trockenes" Spiel zu verdanken haben, vielleicht hilft das ja mittelfristg...
  8. #187

    Zitat von cajunx Beitrag anzeigen
    sich mal den Kommentar der ARD-Tagesschau-Redaktion zu Gemüte zu führen ...
    Kommentar: Eine hochgeschriebene Horrornacht | tagesschau.de
    Danke dafür. Ich ich hab es nur im TV gesehen. Gewalt sieht dann doch aber anders aus. Überschwengliche Freude trifft es schon eher.
    Die Bengalos sind leider eine saudumme Sache, Deppen wird es immer geben.
  9. #188

    Gebolze

    Nun habe ich von der Subkultur "Ultras im Fußball" nicht viel Ahnung, da komplett außenstehend; nur so viel zum Thema Bengalos: schon blöd vom DFB, erst Gespräche anzubieten und diese dann abzusagen. Dass der Gegenüber sich dabei nicht ernst genommen fühlt, dürfte niemanden verwundern. Dass der Gegenüber in dem Fall Fußball-Fan in Gestalt eines Ultras ist, sollte seine Reaktionen nicht ganz unverständlich machen. Ultra fanatics - Überraschung, Überraschung - sind nun einmal hochemotional.

    Das Spiel DFB-Ultras geht in die Verlängerung, ist nicht hochklassig, ziemlich ruppig und mitunter bereits überhart. Doof nur, dass sich noch kein Schiedsrichter eingefunden hat, der die verschiedenen Sichtweisen einvernehmlich regelt und in der Sache entscheidet. Unansehnlich.
  10. #189

    Gebolze

    Nun habe ich von der Subkultur "Ultras im Fußball" nicht viel Ahnung, da komplett außenstehend; nur so viel zum Thema Bengalos: schon blöd vom DFB, erst Gespräche anzubieten und diese dann abzusagen. Dass der Gegenüber sich dabei nicht ernst genommen fühlt, dürfte niemanden verwundern. Dass der Gegenüber in dem Fall Fußball-Fan in Gestalt eines Ultras ist, sollte seine Reaktionen nicht ganz unverständlich machen. Ultra fanatics - Überraschung, Überraschung - sind nun einmal hochemotional.

    Das Spiel DFB-Ultras geht in die Verlängerung, ist nicht hochklassig, ziemlich ruppig und mitunter bereits überhart. Doof nur, dass sich noch kein Schiedsrichter eingefunden hat, der die verschiedenen Sichtweisen einvernehmlich regelt und in der Sache entscheidet. Unansehnlich.


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