daß der Papst endlich Mafiosi exkummuniziert. Aber er betrachtet sie wohl nur als italienische Folklore.
REUTERSEin Land im Papstrausch: Benedikt XVI. ist in Mexiko eingetroffen, Hunderttausende empfingen ihn auf der ersten Etappe seiner Lateinamerikareise. Ungewöhnlich deutlich verurteilte das Kirchenoberhaupt den Drogenkrieg. In Kuba trifft der Papst nächste Woche auf Fidel Castro.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...823443,00.html
daß der Papst endlich Mafiosi exkummuniziert. Aber er betrachtet sie wohl nur als italienische Folklore.
Wir müssen alles tun, dieses zerstörerische Böse zu bekämpfen, das sich gegen die Menschheit und die Jugend richtet", sagte Benedikt XVI. auf dem Weg nach Mexiko. "Es ist die Aufgabe der States weil Kirche hat versagt, das Gewissen zu bilden, zur moralischen Verantwortung anzuhalten und das Böse in der Kirche z.B. Pädophilie, Geldwäsche usw. zu entlarven, die Vergötterung des Geldes in der Kirche zu demaskieren, die den Menschen versklavt, und die falschen Versprechen der Drogen kirchlichen Versprechung ewiges Lebens, ihre Lügen und der damit verbundene Betrug." Meine kleine Änderung der päpstliche Ansprache ist fast zu Übersehen aber stell das Problem in richtigen blick und entsprich den Tatsachen. Wie muss jemand verdorben und heuchlerisch sein und gleichzeitig überheblich sein um zu glauben dass heute in Zeit der allgemeinen Bildung werden die Menschen sich noch so leicht beeinflussen, beirren, beängstigen und einschüchtern wie vor 100-ten Jahren lassen.
Die Bevölkerung in Mexiko hat sich offiziell seit 1975 verdoppelt. https://de.wikipedia.org/wiki/Mexiko#Bev.C3.B6lkerung
Zusätzlich werden bis 2050 fast 25 % der US-Einwohner „Hispanics“ sein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hispanics
Unser Planet kann sich eine derartig (auch religiös motivierte) expansive Fruchtbarkeit auf Dauer nicht leisten, das ist eigentlich allen außer den „Religiösen“ klar. Die wollen immer noch den Planeten durch ihren Kinderreichtum erobern, da unterscheiden sich die Moslems, Hindus und (katholische) Christen nicht.
Als Resultat erleben wir eben Zustände wie in Mexiko, wo die Drogenmafia schon weite Gebiete erobert hat. Zum Besuch des Papstes wurde ein Waffenstillstand zwischen den Kartellen arrangiert. Da freuen sich die Mexikaner sicher sehr. Bis zur Erkenntnis, dass Religion, Überbevölkerung und Massenarmut kausal zusammenhängen ist es aber noch ein weiter Weg.
...mal ganz im Ernst: sollte sowas noch eine Schlagzeile wert seind? Der Papast verurteilt, die UNO verurteilt, Menschrechtler verurteilen... und in China fällt ein Sack Reis um. Verurteilungen sind so absolut, total und vollkommen irrelevant. In der Kantine zählt das das Tratschen "Du, der Seppl hat gesagt, er findet das echt doof was die Mexikaner da grad machen.". Warum zählt das als Nachrichten?
es gäbe keine Zivilcourage mehr "...verurteilt ungewöhnlich deutlich den Drogenkrieg", endlch mal jemand der's sagt. Nun wird alles gut werden. Die Mafia wird ihre Waffen abgeben und Halleluja singen.
Die Kirche ist eine Schande! Hannes Wader vor 40 Jahren: "und zieh ihm seine Mütze tief ins Gesicht..."
Der Essay spiegelt doch dasselbe Gejammer wider, welches auch ständig von Klerushörigen in den Foren abgesondert wird.
Also absolut nichts Neues.
Beispiel Missbrauch: Der gute Mann unterstellt, dass die Kirche stellvertretend für die Gesellschaft als Sündenbock herhalten würde. (Da fällt mir beiläufig ein: Hat nicht Jesus sogar die komplette Schuld der Menschheit auf sich geladen? Und die Kirche ist doch nach ihren eigenen Worten sozusagen die irdische Fortsetzung Jesu.)
Der Skandal ist nicht der Missbrauch an sich. Den gibt es leider überall.
Der Skandal ist die Beschmutzung des blütenweissen Kleides, mit dem sich die Kirche voller Stolz jahrhundertelang und unhinterfragt geschmückt hatte und trotz tausendfachem Sündenfall immer noch schmückt.
Das ist allerdings jetzt OT.
Zurück zum Thema Mexiko-Reise:
Normalerweise beinhaltet die Agenda der Papstreisen in den letzten Jahren immer ein Treffen mit Missbrauchsopfern.
Diesmal nicht?