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Benedikt XVI. in Deutschland: Wo schläft der Papst?
Der Besuch Benedikts XVI. in seinem Heimatland ist ein kirchliches und logistisches Großereignis. Der Papst*bereist*drei Städte in vier Tagen,*er wird Hunderttausenden*Fans und Kritikern* begegnen - die wichtigsten Fragen und Antworten zur Deutschlandtour.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...786002,00.html
- #40 20.09.2011 12:55 von
"Spiegel" als Pap-thasser
Ich bin nicht in der Kirche. Woher der Hass des Spiegels auf den Papst kommt verstehe ich nicht - wenns Euch nicht gefällt - tretet doch aus!
Wenn der Dalai Lama kommt ist alles eitler Freudenschein - der dürfte auch im Bundestag reden und alle würden sich anschließend vor Entzückung in die Arme fallen.
Die Kirche hat mist gebaut - keine Frage und ist unbelehrbar - aber der Spiegel offenbar genauso.
Im Englischen würde man sagen:
It needs one to know one oder wie meine kleine Schwester es ausgedrückt hätte: "was man sagt ist man alles selber". - #41 20.09.2011 12:55 von
.
Ich bin zwar Atheist und mir ist die katholische Kirche relativ egal, aber was hier abgeht, ist ein bezeichnendes Bild für Deutschland.
Die Gastfreundschaft wird hier mit Füßen getreten, der Glaube von Millionen Deutschen und Milliarden anderen in den Dreck gezogen, es wird kleinkariert um Geld geweint.
Der Mann ist Oberhaupt eines anderen Staates und einer weltweiten Religionsgemeinschaft. Mit solchen Leuten will man in einen Dialog treten und daher muss man sie mal einladen. Ich kann mich nicht erinnern, dass um die Kosten des Besuches des Dalai Lama oder des türkischen Präsidenten, der zurzeit in Deutschland zu Besuch ist, ein solches Bohei veranstaltet wurde. (Haben die eigentlich auch einen Teil der Kosten bezahlt, sollen die Türken in Deutschland etwa Güls Besuch zahlen?)
Mal anderen Ansichten mit Respekt gegeüberzutreten und den konstruktiven Dialog mit anderen suchen, scheint hier nicht drin zu sein. Das Deutschlandbild, das zurzeit in der Welt verbreitet wird, könnte gar nicht schlechter sein. - #42 20.09.2011 12:59 von
Titel sind aus
Schön, Sie haben eine Meinung. Das erklärt aber nicht, wo Sie in den zwei gerade zur Debatte stehenden Beiträgen einen expliziten Bezug zum Katholizismus zu erkennen glaubten. Zur Erinnerung: Es ging um 2000 Jahre "stille Post". Im Übrigen werde ich den Fehler nicht mehr machen, auf die Beiträge des Urhebers von "stille Post", zu reagieren. Dieser Beitrag scheint ein kleines Lichtlein im ansonsten düsteren Sumpf der Postings des Foristen gewesen zu sein, wie seine folgenden Postings nahelegen.
- #43 20.09.2011 12:59 von
Zahlungen
Wollen wir uns einmal gemeinsam daran erinnern, wie dieser Grundbesitz und die Ländereien in den Besitz der Kirche gelangt sind? Zum Beispiel durch die Enteignung von Ketzern währen der Inquisition. Alleine mit diesem Beispiel (neben dem es noch viele weitere gibt) ist die die Rechmäßigkeit Forderung der Kirche nach Entschädigung zumindest in diesem Umfang mehr als zu bezweifeln.
Hinzu kommt, daß die Kirche selbst Zahlen genannt hat, die uns Aufschluß darüber geben, wie die tatsächliche Situation ist:
Die Ablösung der Staatsleistungen wurde bisher stets mit Verweis darauf abgewehrt, dass der Staat nicht in der Lage ist, die bei einer Ablösung fälligen Entschädigungen zu zahlen. Diese Rechnungen lassen jedoch außer acht, wie viel die Länder seit 1919 an die Kirchen entrichtet haben. Die seit dem Inkrafttreten des Verfassungsgebotes zur Ablösung geleisteten Zahlungen kann man und sollte man durchaus als Ablöseleistungen betrachten. Nachdem von kirchlicher Seite Entschädigungen von ca. 12 Milliarden Euro gefordert wurden, sei die Ablösung bereits überzahlt - zumal in der jetzt ermittelten Nettosumme von 14 Milliarden Euro (ohne Inflationsausgleich) weder die Zahlungen zwischen 1920 und 1946 noch die von der DDR entrichteten Staatsleistungen berücksichtig seien.
Selbst bei rechtmäßiger Forderung ist abgegolten, was zu zahlen gewesen wäre. Stellt sich die Frage nach der Rechtmäßigkeit, die stark bezweifelt werden darf, wenn man sich genau ansieht, woher die Kirche das Land hatte, das ihr genommen wurde.
Im Übrigen:
Insgesamt hat die evangelische Kirche deutlich mehr Geld (7,5 Mrd. Euro) erhalten als die katholische Kirche (6,4 Mrd. Euro). Diese Zahlen zeigen einmal mehr, dass die Begründung der Staatsleistungen mit historischen Entschädigungsansprüchen reine Makulatur ist. Die Höhe der Staatsleistungen hing vielmehr vom Verhandlungsgeschick der kirchlichen Vertreter ab.
Grüße - #44 20.09.2011 13:01 von
Kirchenbesitz
Ich denke, dass Sie als Außenstehender es schon der Institution Kirche überlassen müssen, auf welche Weise und mit welchen Mitteln sie ihrer Arbeit nachgeht.
Anders als für den asketischen Glauben ist nämlich für den "tätigen Glauben" Besitz sehr hilfreich.
Nur mal so als Stichworte: Kirchengebäude, Klöster, Missionen, soziale Einrichtungen, Kliniken, Kindergärten, Versorgung der Mitarbeiter und vieles mehr. - #45 20.09.2011 13:03 von
Der Papst
schläft im Wolkenkuckusheim auf Wolke Sieben, und da er dort die Engelchen nicht bumsen darf und seine Schäfchen ja auch immer weniger werden , zählt er eratzweise dort die Sterne.
- #46 20.09.2011 13:04 von
- #47 20.09.2011 13:07 von
Und trotzdem:
Ich bleibe dabei: Diese Institution zu unterstützen heißt die Opfer zu verhöhnen. Jedes kleine fromme Zahnrad hat da seinen Beitrag dazu geleistet. Zuhause bleiben sollten sie, die ganzen Anhänger- das wäre der richtige Weg. Und ihm nicht zujubeln und auf die Schulter klopfen...damit könnte man überzeugen und den Opfern in die Augen sehen! Alles andere ist Mitläuferei und stille Zustimmung!!!
- #48 20.09.2011 13:08 von
Guter Beitrag
Guter Beitrag, unterschreibe ich voll und ganz!
Leider bleibt Respekt vor den Ansichten oder Einstellungen anderer heutzutage bei den allermeisten auf der Strecke, was sich auch hier wieder überdeutlich zeigt. Und zudem: Wenn einem die Religion egal ist, wieso polemisiert man dann immer so stark dagegen? Lasst doch den lieben Schäfchen ihren Glauben.
Zum Staatsbesuch: Der Papst wurde als Staatsgast eingeladen, von daher fände ich es (am Rande erwähnt) auch eine reine Respektlosigkeit, wenn Bundestagsmitglieder der Linken die Rede des eingeladenen Gastes am Donnerstag tatsächlich boykottieren sollten. - #49 20.09.2011 13:11 von beders
jaja
Na klar, und ich bin der Pabst.
Ich kann zwar vielleicht den Menschen Ratzinger respektieren (und das faellt einem schon schwer angesichts seiner Verquickungen in Vertuschungsversuchen von Kindesmissbrauch), aber seine höchst lächerliche, vormittelalterliche und rundheraus menschenfeindliche Religion zu respektieren?
Nee, nee. Das muss ich nicht.
Je mehr Gegendwind der Pabst da kriegt, umso besser.
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