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Belgrad: Zwölf Zuschauer wollen Angelina Jolies Film sehen
REUTERSSchon vor dem Start des Films waren die Proteste in Serbien heftig - nun ist Angelinas Streifen über den Bürgerkrieg auch dort erstmals gezeigt worden. Gesehen hat ihn jedoch kaum jemand. Und selbst diejenigen, die ins Kino gingen, bekamen das Ende nicht mehr mit.
Belgrad: Zwölf Zuschauer wollen Angelina Jolies Film sehen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
- #1 24.02.2012 08:59 von
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Frau Jolie sollte lieber Filme unter einem Pseudonym drehen weil Sie selber ist als öffentliche Person so groß und so nervig, dass ich als Filmliebhaber (nennt mich ruhig ignorant) mir erst gar nicht die Mühe mache, einen ihrer Filme anzusehen. Genauso wie ich jeden Film von Justin Timberlake ignoriere. Das ihr Film in Serbien floppt, war doch auch keine große Überraschung.
- #2 24.02.2012 10:00 von
Warum soll man sich diesen Film ansehen?
Es gibt keinen Grund.
Die Serben, die im Kino waren, haben vielleicht gedacht, dass es eine gewisse objektive Bewertung der Ereignisse gibt. Da der Westen sich aber so auf die Serben als Kriegsverbrecher "eingeschossen" kann eine Frau Jolie nur das in ihrem Film so darstellen. Auch in Deutschland gibt es nur ein verzerrtes Bild. Selbst unsere friedliebenden Grünen haben die Angriffe auf Belgrad mitgetragen. Genauso steht es um die Anerkennung des Kosovo- Urland der Serben. Wenn es in irgendwelche politischen Szenarien passt, wird alles schöngeredet. - #3 24.02.2012 10:12 von
Wer sind Bosnier?
"der Film zeige die Bosnier als zivilisierte Menschen und die Serben als "wilde Bauern"
Die Serben aus Bosnien sind auch Bosnier, oder? Das war ein Krieg zwischen Muslimen und Christen. - #4 24.02.2012 10:17 von
Film - Jolie
Ich stimme Frubi voll und ganz zu.
Hier bedient man sich einmal mehr wieder den dümmlichen (oder besser gesagt dämlichen) Klischee der bösen Serben. Auf diesem Feld sind es sowieso immer nur die Serben die böse sind. Alle anderen erhalten ja ein Nimbus der (Narren-?) Freiheit und können sagen und machen was sie wollen. Dazu gehört auch dieser Film der eigentlich auf den Index sollte.
Auch passt der Tatort vom ORF vom 05.02.2012 dazu. Auch hier wird wiederum das Ganze verzerrt und verlogen dargestellt. Hier hat die ORF den zig-tausenden Serben in Wien und anderswo in der Diaspora wirklich einen Bärendienst geleistet. Schlimm, dass so was in der heutigen Zeit ohne Kommentar erlaubt ist. bzw. man sollte sich fragen warum ein so hervorragender Schauspieler wie Harald Krasnitzer sich für so eine verlogene Rolle hat engagieren lassen. - #5 24.02.2012 10:30 von
So sind sie eben
So sind sie eben, "die Serben", wenn es um diesen Teil ihrer Geschichte geht. Aber da sind sie in Europa nicht alleine. Die Verweigerung sich mit der eigenen, unangenehmen Vergangenheit schonungslos (und dazu gehört auch sich mit mutmasslich ungenauen Filmen auseinander zu setzen) zu konfrontieren, ist überhaupt weit verbreitet.
Man merkt es immer daran, dass gleich gesagt wird: "aber es wurden auch unsere Leute ermordet! Und überhaupt gabs auch Verbrechen der anderen!!"
Das erinnert frappierend and das rechte Gesindel in Deutschland, die zuweilen immerhin hinter vorgehaltener Hand den Holocaust leugnen, aber ansonsten immer nur wiederholen, das die Wehrmacht eine saubere Armee war und man ja nicht die Opfer des Bombenterrors vergessen sollte - als ob man Opfer gegen Opfer aufwiegen könnte! - #6 24.02.2012 10:32 von
- #7 24.02.2012 10:37 von
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Filme sind nie objektiv. Für mich sieht es eher so aus, als ob man in Serbien noch nicht wirklich mental in der Lage ist, sich mit der Kriegsschuld zu befassen. Das fiel den Deutschen ja auch schwer.
- #8 24.02.2012 10:51 von
- #9 24.02.2012 11:01 von
hetze
die staendige hetze gegen serben ist einfach unertraeglich. auch die uck war eine terrorgruppe die serbien terrorisierte, zum dank haben wir ihnen einen eigenen staat (kosovo) geschenkt. nur seltsam, das der bis heute von nicht einmal 100 staaten anerkannt ist. immer das gleiche spiel: serbien=russland=boese
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