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Beitrittsverhandlungen: Serbien soll EU-Kandidat werden

APDie Einigung mit dem Kosovo gab den Ausschlag: Serbien soll in der kommenden Woche bei der Ratssitzung in Brüssel der Status eines EU-Beitrittskandidaten zugesprochen werden. Das erfuhr SPIEGEL ONLINE aus diplomatischen Kreisen in Brüssel. Auch der Kosovo darf hoffen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...817433,00.html
  1. #30

    Serbien...

    Zitat von liaponoff Beitrag anzeigen
    ...
    Wenn ich Serbe wäre, würde ich niemals in die EU wollen. Ich würde die traditionell guten Beziehungen mit Russland und China ausbauen und der EU den Mittelfinger zeigen. Leider wird das Volk weder bei uns noch in Serbien nach ihrer Meinung gefragt.
    Ich sehe den Balkan als eine Reihe von unabhängigen Staaten(die nach und nach der EU beitreten, wirtschaftlich miteinander kooperieren, aber wo Menschen nicht so ohne weiteres von einem Land in das andere wandern können. Mir sind hier die Probleme zwischen Serben, Albanern, Bosniern, Kroaten ecc. sehr wohl bewußt.
    Auf den Balkan ist es halt etwas anderes als wenn sich bsw. ein deutscher Arzt in Italien niederlässt und eine Praxis eröffnet. Es wird noch Jahre dauern, Europa hat selbst Schwierigkeiten und muß sich ordnen...

    Schian Gruaß aus Südtirol...
  2. #31

    Serbien ist Russland treu !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Einigung mit dem Kosovo gab den Ausschlag: Serbien soll in der kommenden Woche bei der Ratssitzung in Brüssel der Status eines EU-Beitrittskandidaten zugesprochen werden. Das erfuhr SPIEGEL ONLINE aus diplomatischen Kreisen in Brüssel. Auch der Kosovo darf hoffen.

    Beitrittsverhandlungen: Serbien*soll EU-Kandidat werden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    was sollen wir mit dem Land in der EU?

    Armut, Brutalität, Bestechung wo man hinschaut usw. Der Westerwelle ist doch ein Hansel und für den Job gar nicht geeignet.
    Die Serben nehmen den doch gar nicht für voll.

    Die wollen Geld und Geld für ihren Laden !
    Serbien ist anders als die anderen Staaten im Ex Jugoslawien. Die leben eigene Gesetze.
  3. #32

    Etwas unverständlich

    ich finde es selbstverständlich, dass ein Land, das zu Europa gehört, Teil der EU werden kann.

    Alles andere würde die Utopie, an der so erfolgreich und konstruktiv gearbeitet wird, ja ad absurdum führen.

    Ich finde ebenfalls, dass unsere Politiker sich der ganzen Thematik mit einer gehörigen Portion Augenmaß, Sachverstand und Intelligenz widmen.

    Beitrittskandidat heißt ja gerade nicht: Mitglied - sondern Beitrittskandidat.

    Und die geifernden Forumskollegen, die vielleicht aus den neuen Ländern kommen, sollten sich fragen, welche Land wohl die besten wirtschaftlichen Chancen gehabt hätten, in die EU aufgenommen zu werden, wenn ein Teil nicht einen extrem reiche,n westlichen Bruder gehabt und der andere Teil nicht einen abscheulichen und desaströsen Krieg angefangen hätten.

    Und der Teil des Forums, welches sich über die unermeßlichen "Transferleistungen" erregen, die gezahlt werden, sollten sich die Frage stellen, wo dieser Reichtum herkommt - und ob nicht der Euro und die EU diese Möglichkeit erst geschaffen haben.
  4. #33

    EU-Gebilde

    Kann mir jemand mal genau sagen, was eigentlich die EU heutzutage ist und wem sie wirklich nützt? Ist sie nicht mitlerweile zu einem Verein geworden, der in einer tiefen Identitätskrise steckt? Warum das Hick-Hack von wegen Du kommst nicht in meinen Sandkasten aber Du vielleicht....und Du wirst noch warten müssen bis Du mir die blaue Schaufel bringst und den Eimer dazu....
    Also, das mit der Währung, der Kaufkraft, kaum Inflationsgetue ist ja auch wohl eine Farce...Hinzu dann noch pumpen ohne Ende in die Länder, die eh dem Bankrott geweiht sind...Was soll das ganze eigentlich noch...Was will man hier denn noch retten?
  5. #34

    Machen wir es uns einfach!

    Zitat von _ab Beitrag anzeigen
    Die "EU" schadet doch gerade den ärmeren Menschen in den Ländern direkt. Gut, hat ausser den Betroffenen kaum jemand wirklich interessiert, schlimm genug. Aber jetzt geht die gutsherrenmässige Umverteilungsmentalität der Herrschaften Regenten aus Brüsselstrassburg auch der unteren & mittleren Mittelschicht zu sehr an die Taschen.
    Interessante These - sehr populistisch - aber ich halte sie für grundfalsch. Ich denke, Spanien, Polen oder Portugal hat der Zugang zu zentraleuropäischen Märkten massiv geholfen - und das nicht den "Eliten" - sondern dem "kleinen Mann".

    Und der kleine deutsche Mann der die Exportüberschüsse erwirtschaftet?

    Die Umverteilungsmentalität, die helfen soll, dass die Schwächeren sich stärken - wie erfolgreich geschehen in Irland, in Polen (ein Nettozahler - meines Wissens!)

    Nicht perfekt - aber besser als egozentrisches Nationalstaatenthum.

    Zitat von _ab Beitrag anzeigen
    Gleichzeitig kommen sich immer mehr Leute komplett verarscht vor (zu Recht), weil wichtige Probleme ignoriert werden (Zuwanderung, kulturelle Inkompatibilitäten, Schulden, unkontrollierte Banken, Energieprobleme durch CO²-Wahn, etc.), aber stattdessen tolle Sachen wie Glühlampenverbote, Gurkenkrümmungsgrade, zwingende Seilbahngesetze auch für Flachgegenden, Genderfirlefanz, verordneter "umsichtiger" Umgang mit Gewohnheitstriebtätern & weitere Veralberungen zum Besten gegeben werden.
    Das ist mein Lieblingsargument. Die Gurke, die Glühlampe - oder innerdeutsch: das Dosenpfand. Das ist wie den Verkehrspolizisten bei der Alkoholkontrolle (mit 1.2 Promille) zu fragen, ob sie nichts besseres zu tun haben.

    Jeder in der EU macht seinen Job. Der eine rettet Banken - der andere kümmert sich um Kleinkram in den tiefen der Gurken - und das ist auch gut so.
  6. #35

    Auch das noch

    Warum nehmen wir nicht auch sofort Beitrittsverhandlungen mit Simbabwe oder dem Kongo auf?
    Bei den Ausweitungsplänen der EU Politiker gehören die Länder doch sicher auch dazu.
  7. #36

    klasse Idee, her mit den Unruhestiftern

    Wegen serbischer Probleme brach mal der 1. Weltkrieg aus. Wegen Serbien brach der Vielvölkerstaat Jugoslawien auseinander und nun wird das der Katalysator zum Ende der unsäglichen EU.

    Bei uns sagt man, mit Serben macht man keine Geschäfte, dabei ist dann eigentlich nur ein Serbe gemeint. Mit dem kompletten Volk werden sie viel Spaß bekommen, dagegen ist Griechenlands Schuldenproblem "Peanuts".

    Für die die es nicht mehr wissen, Serbien hat gegen die anderen Teilstaaten exJugoslawiens in den 90ern Krieg geführt und es wurden damals fürchterliche Kriegsverbrechen begangen.
  8. #37

    beschleunigte Abwärtsspirale

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Einigung mit dem Kosovo gab den Ausschlag: Serbien soll in der kommenden Woche bei der Ratssitzung in Brüssel der Status eines EU-Beitrittskandidaten zugesprochen werden. Das erfuhr SPIEGEL ONLINE aus diplomatischen Kreisen in Brüssel. Auch der Kosovo darf hoffen.

    Beitrittsverhandlungen: Serbien*soll EU-Kandidat werden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Welche Länder nun noch Beitrittskandidaten werden, oder nicht, spielt keine Rolle mehr. Längst kann keiner mehr nachvollziehen, warum die EU sich ein Problem nach dem anderen aufhalst, ohne wirklich integratoinsfähig zu sein. Hier kommt die alte Scheckbuchdiplomatie durch, mit der die Wiedervereinigung bei uns erkauft und der Rückzug der russischen Soldaten aus der DDR abgefedert wurde.

    Die EU ist aber heute schon ein Sonnensystem, deren zentripetalen Kräfte jede weitere Integration wirksam verhindern. Unsere Politiker wissen längst, daß sie ein Feuer entfacht haben, das europa nicht wärmen, sondern zerstören wird.

    Was kann man als machtbesessene Elite tun? Man setzt auf ein System - die Europäische Staatenunion, deren gesichtslose Bürokraten und Technokraten in seelenlosen Zentren die Bürger verwalten und ausbeuten. Was kann einem Politiker besseres passieren, als nach Brüssel zu entschwinden, wie Juncker, Barroso, Rehn, Verheugen etc. Sie sind schon lange nicht mehr demokratisch legitimiert und drehen ihr eigenes Ding. Wer wollte in Europa eine gute alte Revolution machen - wen soll man verjagen, in den Orkus schicken? Wenn griechische Bürger in Athen auf die Straße gehen, läuft der Protest ins Leere, denn Brüssel ( im Hintergrund DE ) ist Schuld. Würden sie sich nach Brüssel aufmachen, würde das erst recht keiner verstehen. So kann man sich in Brüssel demokratisch geben, andrerseits entsetzt sein, wenn in GR ein Referendum abgehalten werden soll.

    Die Auflösung der Nationalstaaten ist das Ziel dieser Politik, hinter der ein entfesselter Kapitalismus steckt, der in den allzu kleinen nationalen Grenzen seine Akkumulationsfähigkeit verloren hat. EU-Beitritte, Rettungsschirme, Transferunion - alles Mechanismen, die dieses ( heimliche ) Ziel anstreben. Eine lebendige Demokratie kann sich in einem solchen Moloch über Jahrzehnte nicht entwickeln, wenn überhaupt.

    Ich habe kein Interesse an einem solchen mir übergestülpten und angsteinflößenden Europa der Techno-, Kleptokraten und Oligarchen.

    Ich liebe die Eigenheiten der Völker, der Regionen, die sich in einem dezentralisierten, föderalen Europa wunderbar entfalten und gegenseitig befruchten könnten.

    Abhilfe können nur wir Deutschen leisten, indem wir uns finanziell verweigern, oder Länder wie Griechenland, indem sie die EU zum finanziellen Zusammenbruch treiben.

    Solange wir bei uns nicht reinen Tisch machen können, sollten wir den Griechen, wie auch jedem neuen Beitrittskandidaten, der neue Zerreißproben für uns bereit hält, für ihre "Entwicklungshilfe" dankbar sein.
  9. #38

    Zukunft Deutschlands in der EU

    Der hier zum Teil schon vertretene "Hass" auf die EU und ihre Institutionen ist meiner Meinung nach absolut nicht nachzuvollziehen.
    Zunächst hilft doch die ganze Schwarzmalerei die hier betrieben wird doch nichts. Trotz der bösen EU sinkt das Defizit in Deutschland. Und hätten sich (auch D und Frankreich) schon früher an die Maastricht Defizitquoten gehalten wäre die jetzige Schuldenkrise auch vermeidbar gewesen (immerhin haben sich ja die Nationalstaaten selbst verschuldet).
    Des Weiteren hat die EU eine Menge auch für die kleinen Bürger gemacht. Dabei meine ich, dass man nur gerade Gurken kaufen kann, sondern vor allem Mobilfunkkosten in Europa, und ganz besonders den Verbraucherschutz. Und in Zukunft schnelleren el. Geldverkehr. Davon mal abgesehen bleibt Deutschland (als Exportnation) von einem funktionierendem europäischem Binnenmarkt abhängig. Ihre Jobs hängen doch auch zumindest mittelbar davon ab, dass deutsche Exporte einen große EU-Markt haben!!!
    Auch wenn es hier zu Lande ganz offensichtlich Anti-EU Tendenzen gibt (siehe diese Diskussion) gibt es Staaten und ihre Bürger (siehe Volksabstimmung in Kroatien) die die Vorteile Europas noch erkennen! Gerade auf dem Balkan wird die europäische Einigung auch wieder ein Garant für den Frieden darstellen (was hier viel zu oft vergessen wird).
  10. #39

    Vielleicht verstehen Sie jetzt,.....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Einigung mit dem Kosovo gab den Ausschlag: Serbien soll in der kommenden Woche bei der Ratssitzung in Brüssel der Status eines EU-Beitrittskandidaten zugesprochen werden. Das erfuhr SPIEGEL ONLINE aus diplomatischen Kreisen in Brüssel. Auch der Kosovo darf hoffen.

    Beitrittsverhandlungen: Serbien*soll EU-Kandidat werden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    warum ich für die dringende, gestzliche Volksabstimmung in Deutschland bin? Damit Merkel und ihre Hilfstruppen der Regieung endlich per Volks-Mandat in die Schranken gewiesen wird. Die Anbiederung Westerwelles und seine innige Umarmung in Serbien sprach Bände!!!








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