Forum


 

Beinahe-Crash: Lufthansa entwickelt Warnsystem für giftige Kabinenluft

dapdDie dramatische Landung eines Germanwings-Flugzeugs hat Konsequenzen: Nach Informationen des SPIEGEL arbeitet der Mutterkonzern Lufthansa an einem Warnsystem für giftige Öldämpfe. Die waren offenbar auch Grund für den Beinahe-Crash - was Germanwings aber bislang dementiert.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-858741.html
  1. #1

    Antwort

    Um Behörden und Passagiere zu beruhigen, wird nach solchen sogenannten Fume-Events gern Enteisungsmittel als Grund angegeben. Eine deutsche Airline hat dies in über hundert Fällen gemacht - sogar bei Flügen im Sommer.
    Man merkt, dass der Author wenig bis keine Ahnung von Fliegerei hat.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die dramatische Landung eines Germanwings-Flugzeugs hat Konsequenzen: Nach Informationen des SPIEGEL arbeitet der Mutterkonzern Lufthansa an einem Warnsystem für giftige Öldämpfe. Die waren offenbar auch Grund für den Beinahe-Crash - was Germanwings aber bislang dementiert.

    Lufthansa entwickelt Warnsystem gegen giftige Kabinenluft - SPIEGEL ONLINE
    Feuerwehr hat sowas, also was will die Lufthansa da noch entwickel was es schon seit Jahren gibt? Let's talk about bullshit ;-)
  3. #3

    kein Einzelfall?

    es ist schon erstaunlich dass die Lufthansa reagiert. Besonders vor dem Hintergrund wo Unternehmen so profitorientiert sind und alles vermeiden was nicht unbedingt notwendig ist lässt so eine Nachricht schon aufhorchen.
    Man sollte mal Passagiere befrahen ob ihnen ein merkwürdiger Geruch in der Kabine aufgefallen ist.
    Jedenfalls ist es eine erfreuliche Nachricht die das Vertrauen in den Kranich stärkt. Auch wenn deshalb die Flüge teuerer werden ich würde nie mit einer anderen Airline fliegen.
  4. #4

    optional

    Technische Frage hierzu: Jedes Cockpit ist m.W. mit einer eigenen Sauerstoffversorgung durch entsprechende Masken ausgestattet.

    Warum wurden diese nicht benutzt?
  5. #5

    Das ist doch Wahnsinn

    Liebe Ingenieure, an dem System, das ihr euch da ausgedacht habt, ist doch grundsätzlich etwas faul. Wenn die Zapfluft für die Gewähleistung des Druckaufschlags für die Kabinen aus der Fanstufe des Triebwerkes oder aus anderen Triebwerksteilen entnommen wird, kann natürlich nicht ausgeschlossen werden, dass flüchtige Spuren der Trieb- und Schmiermittel in das System gelangen. Anstatt die Zapfluft für die Kabine aus den Triebwerken zu entnehmen sollten sich Airbus & Co ganz schnell Alternativen überlegen. Warum zum Beispiel wird wenigstens die Klimaanlage nicht über ein von den Haupttriebwerken unabhängiges System versorgt?
  6. #6

    bitte um Klärung

    In Titel geht es um ein Warnsystem. Darunter verstehe ich eine Einrichtung, die bei Auftreten dieser Gefahr sofort warnt und Gegenmaßnahmen erlaubt wie z.B. Sauerstoffmaske aufsetzen und das Notverfahren für Rauch oder Dämpfe einleiten.
    Erst am Ende des Textes wird
  7. #7

    ... Fortsetzung

    Erst am Ende des Artikels wird darauf eingegangen und ein zu entwickelndes Analysegerät genannt.
    Das klingt aber mehr nach Grundlagenforschung als nach einer bald geplanten Nachrüstung der Flugzeugflotten.
  8. #8

    Alarm Starter über eine Chemisorption

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die dramatische Landung eines Germanwings-Flugzeugs hat Konsequenzen: Nach Informationen des SPIEGEL arbeitet der Mutterkonzern Lufthansa an einem Warnsystem für giftige Öldämpfe. Die waren offenbar auch Grund für den Beinahe-Crash - was Germanwings aber bislang dementiert.

    Lufthansa entwickelt Warnsystem gegen giftige Kabinenluft - SPIEGEL ONLINE
    Bei dem speziellen Fall einer chemischen Adsorption, auch Chemisorption genannt, werden Stoffe durch chemische Bindungen auf die Oberfläche eines Feststoffes gebunden. Die Chemisorption kann erhebliche Konsequenzen für den adsorbierten Stoff haben und unterscheidet sich damit von einer Physisorption. Durch Brechen und Knüpfen chemischer Bindungen können sich andere Stoffe bilden und ein desorbierter Stoff (Desorbat) kann ein Produkt einer chemischen Reaktion sein. In der Regel treten bei der Chemisorption hohe Reaktionswärmen auf, was als ein Kriterium zur Unterscheidung zwischen Physisorption und Chemisorption genutzt werden kann. Chemisorption ist oft keine Gleichgewichtsreaktion, also irreversibel, findet unter Umständen nur bei hohen Temperaturen statt, was bei Öl-Austritt an Triebwerken ja der Fall wäre, und führt häufig nicht zu einer Anreicherung von Stoffen auf der Oberfläche. Dies könnte aber die elektrische Leitfähigkeit beim Anlegen einer Prüfspannung verändern, und somit als „Starter“ für einen Alarm darstellen. Chemisorptionen sind wichtige Schritte, die bei Prozessen der heterogenen Katalyse auftreten.
  9. #9

    Warum?

    Wie kann man überhaupt auf die Idee kommen, die Kabinenluft dich am Triebwerk einzusaugen?
    Es ist doch klar, dass jeder Fehler und Brand im Triebwerk dann in die Kabinenluft dringt.

    Also wie kann man auf so einen Schwachsinn kommen und ein Flugzeug seit Jahrzehnten so dämlich bauen? :-)


TOP



TOP