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Beinahe-Crash am in Köln/Bonn: "Pilot am Ende seiner Leistungsfähigkeit"

APAm Flughafen Köln/Bonn entging ein Germanwings-Flugzeug nur knapp einem Crash, giftiges Gas trieb beide Piloten an den Rand der Ohnmacht - dieser schwere Zwischenfall hat eine Vorgeschichte. Schon einmal klagten Piloten des Airbus A319 über Unwohlsein, die Fluglinie sieht aber keine Parallelen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-858551.html
  1. #1

    optional

    Natürlich versucht Germanwings (Lufthansa) da was zu vertuschen!

    Sorry, vergleicht man die Darstellung von Germanwings mit der Aussage der Piloten (aus dem Bericht der BFU), dann kann ist die Sachlage wohl eindeutig! Das hat hoffentlich Konsequenzen!
  2. #2

    Anflug

    Hmm ... interessanterweise ist in direkter Verlängerung der Landebahn 14L Leverkusen. Leverkusen ??? Da ist einiges an Chemieindustrie beheimatet

    Am 16.12.2010 gab es auch einen Vorfall in Koeln/Bonn bei dem auch ein Rauchgeruch beim Anflug auf 14L auftauchte, der auch nicht geklaert werden konnt. Am 11 Dezember war es allerdings eine Maschine die auf 24 runtergehen sollte ... aber ... die maschine kam aus barcelona (also aus westen), 24 ist aber der Anflug von Osten .... also muss der flieger ja irgendwie um den Flughafen herumgekommen sein. Und da ist im Norden wieder Leverkusen ...

    Hmm ...
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Am Flughafen Köln/Bonn entging ein Germanwings-Flugzeug nur knapp einem Crash, giftiges Gas trieb beide Piloten an den Rand der Ohnmacht - dieser schwere Zwischenfall hat eine Vorgeschichte. Schon einmal klagten Piloten des Airbus A319 über Unwohlsein, die Fluglinie sieht aber keine Parallelen.

    Dramatische Landung: Germanwings-Maschine war vorbelastet - SPIEGEL ONLINE
    Kam da niemand auf die Idee, nach der Landung mal eine Luftprobe zu nehmen? Ach, ich vergaß, das Ganze soll ja vertuscht werden.
  4. #4

    steif und fest, wenn Passagiere schon über Schwindel und Übelkeit klagen, oder bereits erbrechen müssen, weil giftige Abgase in hoher Konzentration in die Kabine dringen.
    Wie oft habe ich das schon erlebt. Und trotzdem hat das Bordpersonal ausnahmslos darauf beharrt, dass dem nicht so wäre und sie selbst nichts riechen würden. Anschließend haben sie sich hinter einer Mauer aus Schweigen verschanzt.
  5. #5

    @#1:

    Dass ein Bericht der BFU vorliegt zeigt ja wohlk eindeutig, dass man es nicht vertuscht hat. NEIN, man muss nicht dem Spiegel alles sagen, nur weil der seine Nase überall reinstecken will. Was die BFU öffentlich kundtut, ist ihre Sache.
  6. #6

    Die Geschäftsinteressen

    erlauben es GermanWings natürlich nicht, irgend etwas zuzugeben. Da wird verharmlost, verschwiegen, vertuscht was das Zeug hält. Erst wenn es gar nicht mehr anders geht, wenn Fehler länsgt nachgewiesen sind, die Öffentlichkeit alarmiert und das Image in Gefahr ist, wird man vielleicht einen winzigen Fehler einräumen. Und versprechen, die Qualitätssicherung zu optimieren. Natürlich wird man auch behaupten, daß zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Passagiere oder das Personal bestanden hätte. Da wette ich meinen Hut drauf.- Das ist aber praktisch bei jedem Unternehmen so. Fehler gibts keine, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Regressansprüchen und Beschwerden wird so schon mal vorgebeugt. Daß das mittelfristig ein viel schlechteres Image abwirft als das Zugestehen eigener Fehler, ist den Managern wohl nicht bewusst.
  7. #7

    Wo bleibt die ernsthafte Ursachenforschung??

    Offensichtlich hat es in den letzten Jahren eine ganze Reihe von Zwischenfällen mit verseuchter Kabinen- und Cockpitluft (die Fälle mit Abgasen gingen ja schon vorher durch die Presse...) gegeben. Ziemlich genaue Berichte findet man übrigens bei avherald (der Tipp kommt von einem ZEIT-Leser...) - Wenn denn klar wäre, was defekt ist, könnte man ja etwas dagegen tun - noch wesentlich beunruhigender als das Abwiegeln von Germanwings finde ich insofern, dass die Probleme nach Putzen und Schrauben irgendwie verschwinden und dann genauso undefinierbar woanders wieder auftauchen. - In Anbetracht der Gefährdung, die ein kaum mehr kontrollierbares Verkehrsflugzeug darstellt - warum nimmt man es nach einem derart ensten Vorfall nicht so auseinander, dass man hinterher wirklich weiß, was passiert ist? Muss es wirklich erst einen Absturz geben?
  8. #8

    optional

    Es gab auch schon mal Berichte darüber, dass die Luftaufbereitung für die Flugzeuge ihre Schwachstellen hat. Die Luft, die in die Kabine geblasen wird, ist zuvor in den Triebwerken verdichtet worden. Sind da dann Dichtungen oder ähnliches Defekt, kann es passieren, dass Öldämpfe oder ähnliches in die Kabine gelangen.
  9. #9

    Climatisation-Pack-Failure...

    - fällt mir nur ganz spontan ein:

    Fehler in der Klimaanlage - CO-haltige Triebwerkszapfluft...

    Zapfluft: Zapfluft kommt in den unterschiedlichsten Systemen eines Flugzeugs zur Anwendung. Dabei wird sie unter anderem zur Wärmeregulierung und Druckversorgung der Flugzeugzelle (Druckkabine) eingesetzt.

    Beginnende Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung. Das Gas ist zwar geruchlos, aber mit Verbrennungsgasen, die mit der Zapfluft vermischt sind, könnte der "fremdartige" Geruch erklärbar sein.


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