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Beihilfeverfahren: Ryanair-Chef wirft EU "Rachefeldzug" vor
DPADer Chef der Billigfluglinie Ryanair hat EU-Verfahren wegen staatlicher Beihilfen für Regionalflughäfen scharf kritisiert: Die Union verschwende mit ihrem "Rachefeldzug" gegen Low-Cost-Airlines Millionen von Euro. Auch der Flughafen Frankfurt-Hahn klagt über das "Damoklesschwert".
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...832272,00.html
- #1 09.05.2012 14:19 von
schon erstaunlich...
...daß sich Ryanair neuerdings über die Verschwendung öffentlicher Gelder Sorgen macht - aber auch erst, seit die EU die Beihilfen untersucht. Die Verschwendung öffentlicher Gelder, um Ryanair heruntersubventionierte Flughafengebühren zu ermöglichen, haben sie dagegen nie interessiert.
- #2 09.05.2012 14:25 von
Lächerlich
Verfahrenskosten von 1 Mio Euro bei Beihilfen die in die hunderte Millionen Euro gehen, sind sicher angemessen.
Bezeichnend ist auch, dass Ryanair kein Interesse an den sie finanzierenden Regionalflughäfen hat.
Wer will schon einen Flughafen zum Nulltarif betreiben - am allerwenigsten die Fluglinien selber.
Sicher gefällt es O'Leary nicht, dass sein auf Subventionen beruhendes Geschäftsmodell nicht weiter wachsen kann - die Umwelt und der Staatshaushalt tut dies jedoch sehr gut. - #3 09.05.2012 14:26 von
Nix-billig
Mir ist nicht verständlich, warum eigentlich Ryanair immer noch - auch bei Spiegel Online - als "Billigfluglinie" bezeichnet wird?
Wenn man die vielen Tricksereien diese Gierhalses O'Leary anschaut, um dem Reisenden mit allen nur erdenklichen Lumpereien das Geld für einen Flug aus der Tasche zu ziehen, muß man sich über die Weinerlichkeit bezüglich Subventionierung von Regionalflughäfen - speziell in Deutschland - schon wundern.
Dieser Ire hat das gleiche miese Gebahren am Leib, so wie seine irischen Landleute aus dem Bankensektor, als es darum ging, noch mehr fremdes Geld für schlechte Dienstleistungen zu generieren. - #4 09.05.2012 15:15 von
Leary ist schon lange Anti-EU
in einer sehr spassigen Art kann man das auf youtube sehen auf einer Konferenz in Brüssel.
- #5 09.05.2012 15:26 von
Dummheit
Sehr gut dass Velociped darauf hinweißt, dass Rynair gar kein Interesse an einer Beteiligung hat. Wo doch Frankfurt-Hahn (selbst dies ist schon lächerlich) zu einer der größten Basen für Rynair zählt. Und der Kunde merkt nicht, dass er sein "günstiges Flugticket" mit Steuergelder selbst subventioniert
- #6 09.05.2012 15:41 von
- #7 09.05.2012 15:45 von
Eine billige Moeglichkeit
dem Geschaeftsmodel von Rynair und Co einen Riegel vorszuschieben ist, dass Flughaefen nur den Namen ihres Standortes fuehren duerfen und keine Kombination wie Luebek-Hamburg. Das klingt nach Naehe und geringen Kosten und Zeit diese Orte zu erreichen. Its aber genauso wie die angeblich so billigen Fluege wie in der Werbung angegeben, reine Fiktion und Kundenverdummung.
- #8 09.05.2012 17:23 von
optional
Möchtegern-Billigflieger, reine Fiktion, Kundenverdummung...also bei allen hier aufgeführten moralisch verwerflichen Geschäftspraktiken etc., die Tatsache, dass Ryanair der mit Abstand günstigste Anbieter auf dem Markt ist, kann man schlicht nicht leugnen. Wer hier gegenteiliges behauptet hat offensichtlich nur sehr unzureichende Erfahrungen gemacht. Außerdem möchte ich doch gerne wissen, wer von den Schimpfenden hier sich nicht in den nächsten Ryanair-Flieger setzt, wenn er dafür für weniger als die Hälfte an sein Ziel kommt...
- #9 09.05.2012 17:55 von
optional
Ich bin beim besten Willen kein Ryanair- Fan, aber ich kann mich an die Preise von Flugtickets erinnern, bevor O'Leary auftauchte.
Und jedes Mal, wenn ich mit Ryanair geflogen bin, war das Flugzeug voll, also nehme ich an, dass es noch andere 'dumme' Kunden gibt.
Ausserdem muss ich insgeheim zugegeben, dass Michael O'Leary oft Recht hat: man erwartet von einer Fluglinie einen ganz anderen Service als , zum Beispiel, von der Bahn.
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