Forum


 

Bei Stuttgart-21-Stopp: Baden-Württemberg drückt Schadenersatz an die Bahn

Ein neues Gutachten macht einen Stopp von Stuttgart 21 für die Grünen und die Gegner in Baden-Württemberg noch attraktiver: Bislang wurden die etwaigen Ausstiegskosten auf 1,5 Milliarden Euro beziffert - offenbar liegen sie jedoch bei nur 350 Millionen. Die Deutsche Bahn sieht das anders.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...795773,00.html
  1. #180

    der K 1922 ist an Ende der Leistungsfähigkeit

    Zitat von nick999 Beitrag anzeigen
    Der Kopfbahnhof K20 hat einen entscheidenden Vorteil. Er ist bereits da und bezahlt.
    Die Fahrzeiten ergeben sich aus den unterschiedlichen System, des Sackbahnhofes (auch allg. Kopfbahnhof genannt) und den Durchgangsbahnhof. Die Einfahrzeiten sind bei letzteren deutlich höher u.a. durch eisenbahnrechtliche Vorschriften (Im Kopfbahnhof Stuttgart limitiert auf 60 km/h bis hin auf 30km/h und das ändert auch keine Modernisierung - weil bestehendes Eisenbahnrecht ((Sicherheit)). Mit Einsteigezeiten hat das nur am Rande zu tun. Jetzt bringen die Gegner wieder die Ängste zum Ausdruck, der Zug könnte ja durchrutschen. Gab es noch nie und es ist auch unwahrscheinlich das es passieren könnte (Anmerkung: In Wolfsburg fahren die Züge mal durch - statt zu halten, dies wäre allerdings im Sackbahnhof eine Katastrophe). Das Vorbringen fußt auf der Tatsache, dass man sonst dem Durchgangsbahnhof praktisch nichts entgegen setzen kann.
  2. #181

    Gestern im SWR

    konnte man sehen, dass der Bahnvorstand Kefer allesamt, sei es Palmer, Hermann, etc..., argumentativ ganz locker in die Tasche stecken kann.
    Kefer belegte, dass Ausstiegkosten von 350 Millionen Wunschdenken sind.

    Wer Interesse hat (sehr aufschlußreich), Stream zur Sendung:

    http://www.swr.de/nachrichten/bw/stu...r6j/index.html
  3. #182

    Klar doch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein neues Gutachten macht einen Stopp von Stuttgart 21 für die Grünen und die Gegner in Baden-Württemberg noch attraktiver: Bislang wurden die etwaigen Ausstiegskosten auf 1,5 Milliarden Euro beziffert - offenbar liegen sie jedoch bei nur 350 Millionen. Die Deutsche Bahn sieht das anders.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...795773,00.html
    wie gute grüne Milchfrauen rechnen können sieht man ja bei Claudia Roth und der Ton, Steine , Scherben Pleite.
    Jetzt haben sie vermutlich einen griechischen Experten für kretive Buchführung angeheuert.
    Vor der Abstimmung nur 350 Millionen, nach der Abstimmung der Kater
  4. #183

    Klugschei ... rchen

    181 Naklarsowas

    Die Fahrzeiten ergeben sich aus den unterschiedlichen System, des Sackbahnhofes (auch allg. Kopfbahnhof genannt) und den Durchgangsbahnhof. Die Einfahrzeiten sind bei letzteren deutlich höher u.a. durch eisenbahnrechtliche Vorschriften (Im Kopfbahnhof Stuttgart limitiert auf 60 km/h bis hin auf 30km/h und das ändert auch keine Modernisierung - weil bestehen-des Eisenbahnrecht ((Sicherheit)). Mit Einsteigezeiten hat das nur am Rande zu tun. Jetzt bringen die Gegner wieder die Ängste zum Ausdruck, der Zug könnte ja durchrutschen. Gab es noch nie und es ist auch unwahrscheinlich das es passieren könnte (Anmerkung: In Wolfsburg fahren die Züge mal durch - statt zu halten, dies wäre allerdings im Sackbahnhof eine Katastrophe). Das Vorbringen fußt auf der Tatsache, dass man sonst dem Durchgangs-bahnhof praktisch nichts entgegen setzen kann.

    #########################################

    Keine Ahnung von nichts und davon viel. Die Einfahrtgeschwindigkeiten hängen im Regelfall von den vorgeschalteten Weichen ab, die je nach Preis und auch Baujahr nur langsam überfahren werden dürfen, insbesondere abzweigend. In Köln (Durchgangssackbahnhof) etwa muß extrem langsam über die Innenbogenweichen am Ostportal gefahren werden. In Stuttgart wird es auch bei der Tunnellösung jede Menge Weichen vor und hinter dem Bahnhof geben, weil diese in den weiterführenden Tunneln nicht herstellbar sind.
    Und dann hängt die Geschwindigkeit vom Gewicht eines Zuges ab und seinen Bremsen, weil der Zug normalerweise an einer ganz bestimmten Stelle ruckfrei zum Stehen gebracht werden soll, und auch da unterscheiden sich die Bahnhöfe rein gar nicht. Außer daß der Lokführer im Durchgangsbahnhof etwas mehr riskieren kann, wenn er z.B. eine Verspätung reinholen will. Es kann dann aber blitzschnell passieren, daß er anderntags Rangierhelfer ist.
  5. #184

    Quod licet jovi...

    Zitat von sedanon Beitrag anzeigen
    konnte man sehen, dass der Bahnvorstand Kefer allesamt, sei es Palmer, Hermann, etc..., argumentativ ganz locker in die Tasche stecken kann.
    Kefer belegte, dass Ausstiegkosten von 350 Millionen Wunschdenken sind.

    Wer Interesse hat (sehr aufschlußreich), Stream zur Sendung:

    http://www.swr.de/nachrichten/bw/stu...r6j/index.html
    Werter sedanon,
    meine Wahrnehmung der gestrigen Diskussion war eine andere:
    Herr Kefer-der in der Schlichtung durchaus kompetent und ruhig argumentierte-schien mir sehr fahrig und unverbindlich im Detail.
    Er äußerte letztlich auch nur die Forderungen der DB AG und die Rechtsauffassung derselben bzgl. der Verträge.
    Ob diese vollumfänglich richtig sind,wird hoffentlich ein ordentliches deutsches Gericht entscheiden und nicht der Technikvorstand einer bundeseigenen Bahngesellschaft.

    Nur dies wollen die S21-Gegner ERMÖGLICHEN mit ihrem JA-zum Ausstieg.

    Zu wünschen wäre freilich,das der gesunde Menschenverstand der Entscheidungsträger aller Beteiligten schon vorher zu realpolitisch tragfähigen Lösungen kommt,bevor zwar die Juristen beschäftigt,der Steuerzahler aber noch mehr geschröpft wird.
  6. #185

    Kefer

    Zitat von sedanon Beitrag anzeigen
    konnte man sehen, dass der Bahnvorstand Kefer allesamt, sei es Palmer, Hermann, etc..., argumentativ ganz locker in die Tasche stecken kann.
    Kefer belegte, dass Ausstiegkosten von 350 Millionen Wunschdenken sind.

    Wer Interesse hat (sehr aufschlußreich), Stream zur Sendung:

    http://www.swr.de/nachrichten/bw/stu...r6j/index.html
    Volker Kefer beherrscht die Kunst des überzeugend wirkens. Das kann ihm keiner absprechen. Allerdings hat diese Überzeugungskraft Grenzen. Nur bei einem sachunkundigen Publikum entfaltet sie ihre volle Wirkungskraft. Ein schönes Beispiel ist, als Kefer die Sachzwänge darlegt, denen Vorstand und Aufsichtsrat hinsichtlich einer Klage zwischen Staatsunternehmen und Bundesland unterliegen. Was er auslässt, ist die Hauptversammlung, die Peter Ramsauer als einziger Aktionärsvertreter mit sich selber abhält und sich dabei (falls vorhanden) auch an Beschlüsse des Bundestags halten müsste.

    Man kann Volker Kefer nicht leichtfertig nachsagen, er würde die Unwahrheit sagen. Er weiß aber genau, was er auslassen muss.
  7. #186

    die Abstimmung wird ein Volksfest

    158 naklarsowas

    Plakativ ist in jüngster Zeit zu hören, ohne Stuttgart 21 Ende die Neubaustrecke Wend-lingen–Ulm “auf dem Acker”.

    ##########################################

    Ziemlich genau das Gegenteil ist der Fall. Die Grünen sind fanatische Befürworter des behämmerten Albaufstiegs, auch K21 behält diese Lösung bei. Lediglich die Ingenieure S22 halten ihn aus gutem Grund für rausgeschmissen Geld. Er lohnt nicht.

    Die Verbindung S21 mit dem Albaufstieg war immer das schlagende und auch einzige Argument für die S21 – Befürworter, neben der Anbindung an den popeligen Flughafen), und dieses Argument war nie stichhaltig, sondern reine Volksverblödung. Übrigens auch nachgeschoben, wie später die "Wendlimnger Schleife", die für sich allein besehen schon der reine Irrsinn ist.
  8. #187

    ot

    Zitat von Rainer Daeschler Beitrag anzeigen
    Volker Kefer beherrscht die Kunst des überzeugend wirkens. Das kann ihm keiner absprechen. Allerdings hat diese Überzeugungskraft Grenzen. Nur bei einem sachunkundigen Publikum entfaltet sie ihre volle Wirkungskraft. Ein schönes Beispiel ist, als Kefer die Sachzwänge darlegt, denen Vorstand und Aufsichtsrat hinsichtlich einer Klage zwischen Staatsunternehmen und Bundesland unterliegen. Was er auslässt, ist die Hauptversammlung, die Peter Ramsauer als einziger Aktionärsvertreter mit sich selber abhält und sich dabei (falls vorhanden) auch an Beschlüsse des Bundestags halten müsste.

    Man kann Volker Kefer nicht leichtfertig nachsagen, er würde die Unwahrheit sagen. Er weiß aber genau, was er auslassen muss.
    Es ist schon merkwürdig, wenn Sie als überzeugter Keintologe dem Gegner so anerkennend loben. Denn schließlich hat ein Unternehmensvorstand in erster Linie andere Aufgaben als ein Publikum zu überzeugen. Das ist doch klassische Feld von Berufspolitikern. Und die waren nicht in der Lage dagegenzuhalten...
  9. #188

    Heureka

    Zitat von trafowärter Beitrag anzeigen
    Wunschdenken, da muss man erst mal planen, um zu sehen, was benötigt wird, was machbar ist und was finanziert werden muss.
    Die Sensation überhaupt: Die Bahn sucht in der Stuttgarter Zeitung vom 07.01.12 Ingenieure, die sich mit Tunneln, Brücken und anderen Kunstbauwerken auskennen, und zwar für die Planung von S21. Es scheint also, als wollte die Bahn jetzt tatsächlich zu planen anheben. Ab jetzt wird man ihr nicht mehr fahrlässige Faulheit vorwerfen können, ist sie doch emsig bemüht, Ergebnisse zu erarbeiten.








TOP



TOP