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Behörden und Neonazi-Morde: Erdogan empfiehlt den Deutschen das türkische Vorbild

Unter den Opfern der Zwickauer Nazi-Zelle sind acht türkische Männer. Nun fordert Premier Recep Tayyip Erdogan, die Verwicklung*deutscher*Behörden in die Affäre genau zu prüfen. Dabei könne man sich ruhig die Türkei*als Beispiel*nehmen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...799240,00.html
  1. #130

    Diese Themenbezogenen

    Zitat von Endlager Beitrag anzeigen
    Die Türkei taugt nicht als Vorbild denn:

    - sie geht gewaltsam gegen die Kurden vor, und verlangt nicht nur deren Integration, sondern vollständige Assimilation,
    - sie bietet nach wie vor keine Religionsfreiheit, Christen werden mit staatlicher Unterstützung diskriminiert, Kirchen werden und wurden enteignet, Priester dürfen nicht ausgebildet werden, und immer wieder kommt es zu gewaltsamen Übergriffen gegen Christen, bis hin zu Morden an Priestern.
    - sie erkennt bisher nicht ihren Völkermerord an über 1,5 Mio. Armeniern an,
    - Die Türkei hat große Defizite bzgl. der Umsetzung der allgemeinen Menschenrechte (siehe die Berichte von ai).
    und im Forum ein Novum darstellenden Argumente und Historische Beweis, danke danke. Es geht nicht darum was gesagt wurde oder ob es den irgendwie richtig sein kann, Nein- wer hats gesacht, der Erdogan, nenene dat kann nit sein....
  2. #131

    Brauner Geist

    Zitat von ossimann Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte man mal fragen warum so viele dem "braunen" Gedanken verfallen sind . Neben der Perspektivlosigkeit vieler Jugendlichen , besonders in den zunehmend entvölkernden Gebieten in Ostdeutschland ist das Verhalten und Gebaren vieler Jugendlichen mit Migrationshintergrund ein zusätzlicher Brandbeschleuniger . Wenn wieder die Nachrichten im Umlauf sind das wieder mal jemand krankenhausreif oder tot geprügelt wurde weil er als "Deutsche Kartoffel" zuviel gelabert hat , oder falsch geguckt hat oder schlicht im Bezirk nichts zu suchen hat . Wenn viele Gegenden schlicht nicht mehr unter staatlicher Kontrolle sind , weil Clans und Familien mit Migrationshintergrund dort das Sagen haben und die Politik in der "Angst der braunen Vergangeheit" erstarrt dies ignoriert , verniedlicht oder ganz verleugnet um ja nicht anzuecken , darf nicht verwundert sein wenn man wieder die Ängste schürt die den braunen Geist aus der Flasche lockt .
    Der braune Geist und seine Gesinnung hat auch immer ein gesellschaftlichen und sozialen Hintergrund, wer das missachtet, der führt viele Bürger diesen brauen Horden zu, aber das sollten die Politiker ja schon aus der Vergangenheit gelernt haben, oder?
    Es wird mir von Seitens der Politik und den Behörden zu viel gejammert und viel zu wenig dagegen getan, man schaut zu und lässt diesen braunen Sunpf gedeihen und man regt sich immer nur dann auf, wenn die brauen Horden wieder einmal durch die Städte laufen.
    Selbst bei all ihren Terroraktivitäten unternimmt man nichts, denn es gibt ja nie ein öffentliches Bekennerschreiben, so wie es einst die Terroristen der RAF getan hatten, also hat man auch keinen Grund mal tiefgründiger nachzuhaken.
    Imgrunde ist die Politik doch nun mit sich selbst beschäftigt, oder einen den Spekulanten der Finanzwelt wieder unter die Arme zugreifen und dafür hat man dann auch immer genügend und ausreichend Steuermittel zur Verfügung, aber für die eigene Bevölkerung heißt es eher den Gürtel engerschnallen und bloß nichts für gesellschaftliche und soziale Zwecker herausgeben.
    Was heute so in der Politik abläuft das ist eigentlich eine Schande und diejenigen, die ihre gesellschaftlichen Aufgaben nicht nachkommen sind mit Schuld an dieser Misere.
    HR
  3. #132

    ++

    Zitat von baloo64 Beitrag anzeigen
    In der Türkei sind Christen eine unterdrückte Minderheit, Kurden eine unterdrückte Minderheit, der Genozit an den Armeniern wird geleugnet, im Ausland lebenden Türken gegen ihr Gastland aufgehetzt und jetzt sollen wir uns von dem fundermentalistischen rechtsextremen Erdogan Tipps geben lassen?
    Unfassbar!
    Der tiefe Frust Erdogans über die schleppende politische Behandlung eines Beitrittes der Türkei in die EU lässt ihn offenbar zu solchen abstrusen Formulierungen greifen. Eine differenziertere Betrachtung der Verhältnisse in seinem eigenen Land stünde ihm gut zu Gesichte. Dass der Genozid an den Armenieren immer noch offiziell geleugnet wird ist ein Riesenskandal!!
  4. #133

    Verantwortliche...

    Zitat von Endlager Beitrag anzeigen
    Die Türkei taugt nicht als Vorbild denn:
    Erdogan bezog sein Beispiel auf das Vorgehen der türkischen Regierung gegen die Verschwörer im Staatsapparat (Ergenekon). Da ist die Türkei konsequent vorgegangen.

    Und genau das muss Deutschland auch tun und dem türkischen Vorbild folgen. Sollten es Unterstützer im deutschen Staatsapparat geben, seien es Verfassungsschützer, Polizisten, Staatsanwälte oder V-Männer, dann müssen diese Leute gestellt und bestraft werden. Konsequent und mit aller Härte, die der Rechtsstaat ermöglicht. Hier geht kein Weg vorbei...
  5. #134

    .

    Zitat von morrisonic Beitrag anzeigen
    1) Es sind zwischen 2000 und 2006 8 türkische und ein griechischer Staatsbürger ermordet worden.
    Es waren deutsche Staatsbürger! Diesen entscheidenden Sachverhalt sollte man nicht unterdrücken. Türkische Bürger haben ihr Heimatland verlassen, weil die eigenen Politiker versagt haben. Diesen Spiegel müsste man Erdogan deutlich vorhalten.
  6. #135

    ?

    Ist schon sehr bezeichnend, dass Einigen in diesem Forum die Tatsache, dass Neonazis Türken hingerichetet haben, weniger brisant erscheint ,als der Umstand dass sich der türkische Ministerpräsident Erdogan zu diesen Verbrechen geäussert hat.
  7. #136

    Das ist richtig,

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    Das ist ein harter Vorwurf, aber er ist nicht ganz unberechtigt. Die Feuerwehr zieht immer auch Brandstifter an, genauso wie die Bundeswehr oder eben die Polizei einschlägige Typen anzieht. Dafür können die Institutionen selber nichts. Das einzige, was sie können, ist erhöhte Vorsicht. Daran allerdings mangelt es offensichtlich manchmal.
    ... man darf das Kind nun nicht mit dem Bade ausschütten, aber die Dimensionen, die hier zutage treten, sind schon von einer etwas anderen Qualität. Es ist zum Beispiel nicht mit institutioneller Nachlässigkeit erklärbar, dass man mit einer (vorsichtig ausgedrückt) am extremen rechten Rand angesiedelten Weltanschauung zum Präsidenten einer Verfassungsschutzbehörde berufen werden kann, wie das bei Roewer in Thüringen offenbar der Fall war. Ebenso wenig habe ich Verständnis dafür, dass Menschen mit dem Spitznamen "kleiner Adolf" bei einem deutschen Verfassungsschutz für das Referat Ausländerextremismus zuständig sein können. Bei Polizisten kann ich schon eher nachvollziehen, dass das eine oder andere braune Schaf durchs Raster fällt. Aber nicht bei Geheimdiensten, die eigentlich niemanden in den Staatsdienst lassen, über dessen verfassungskonforme Gesinnung auch nur der geringste Zweifel besteht. Davon, dass die Objekte der Beobachtung - die rechtsextremen Szenen im Lande - offenbar systematisch unter dem Deckmäntelchen des V-Mann-Systems in erheblichem Maße finanziert und zum Teil so erst aufgebaut, resp. am Leben gehalten wurden, will ich gar nicht erst anfangen.








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