Züge fallen aus, ICEs und Intercitys fahren mit reduzierter Geschwindigkeit: Eis und Schnee setzen der Bahn und ihren Fahrgästen zu. Oppositionspolitiker und der Fahrgastverband Pro Bahn werfen dem Konzern schlechtes Krisenmanagement vor - Hauptschuldiger ist aus ihrer Sicht aber die Regierung.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...735677,00.html
wirklich, es spielt in diesem falle keine rolle, ob rot grün oder schwarzbraun ähh gelb meine ich nein, die politikerkaste meint von oben herab dem gemeinen bürger tröpfchenweise eine bittere medizin zu verabreichen und das merkt der bürger dann doch irgendwann. und das rächt sich. und der name für diesen so miesen bürger ist wutbürger, oder??
An sich funktioniert gar nichts. Aufgrund einfachen Mißmanagements hat die Bahn fast vollständig die Gütertransport-Option verloren (mehr als ein Jahrzehnt Mehdorn sei Dank). Ihre so tollen ICE Strecken kann man nicht gemischt betreiben, die Züge sind den aktuellen Anforderungen schlicht nicht gewachsen (egal ob Sommer oder Winter ....), der Fuhrpark ist bis auf ein Minimum in den Reserven beschnitten. Eigentlich ist die aktuelle Situation vorprogrammiert. Aber was will man verlangen von Managern, die selber nicht Ihr eigenes Produkt verstehen und auch sonst eher die Weichen in Richtung alter Seilschaften ausrichten (auch Dr. Grube ist kein Bahner ....). Der Güterverkehr wird sich in den nächsten 10 Jahren verdoppeln, aber wir haben keine Züge + keine Strecken, um dieses zu leisten. Man hat in Stuttgart gesehen, wie leicht man fremdes Geld ausgeben möchte, wie wäre es dieses strategische Potential doch einmal sinnvoll einzusetzen ....
Damals hatte die Bahn auch noch ein Heer von Angestellten bzw. Beamten. Die Bundesbahn hatte in den 60er Jahren noch 600.000 Mitarbeiter. Mechanische Stellwerke, die noch in Sichtweite gestellt wurde, Bahnwärter, die für bestimmte Gleisabschnitte zuständig waren. Bei dem Personalaufwand war es ein leichtes, die Strecken rechtzeitig frei zu räumen.
Man kann der gute alte Zeit ewig nachtrauern. Tatsache ist, dass in unserer heutigen Zeit so viele Mitarbeiter gar nicht mehr finanzierbar wären. Da bleibt nun mal nur noch Elektronik einzusetzen, um den Bahnbetrieb rentabel zu halten. Und diese ist nun mal anfällig, da gebe ich Ihnen Recht
normalerweise gibts weihnachten eine recht entspannte autobahnfahrt ohne lkw staus, aber mit piek sauberen SANIFAIR toiletten. und alle 20 minuten erinnert chris rea via autoradio daran, dass auch er zum jährlichen familientreffen unterwegs ist.
doch heuer weiss selbst der wettermann vom morgenmazin nicht, ob die strassen heiligabend sicher ohne eis und schnee zu befahren sein werden.
was ist die alternative?
ganz zu schweigen von der ebenfalls wetterbedingten ungewissheit, kommt fliegen nicht in frage, schon allein wegen der horrenden übergepäck-aufschläge für die vielen geschenke. es ist aber auch fraglich, ob überhaupt kurzfristig teure flugtickets zu haben wären.
bliebe also nur die bundesbahn, im bewusstsein, dass viele mitmenschen die gleiche entscheidung treffen werden.
das heisst, ein teurer fahrschein ohne sitzplatzanspruch, aber mit gedränge in den abteilen. wenn doch einen freien platz ergattert, ständiger kontrollblick auf das "wertvolle", sperrige gepäck, welches in einiger entfernung zu deponieren ist.
um dem "weg-gegangen-platz-vergangen-syndrom" zu entgehen, in bester mallorca manier das sitzmöbel markieren und wasserfestes schuhwerk für den gang auf die bepinkelte hightech-zugtoilette verwenden.
auf dem arsch, äh, arg kalten umsteigebahnhof im laufschritt eiligst mit klammen händen das gepäck treppe rauf, treppe runter schleppend, um dann doch auf zugigem bahnsteig dem verspäteten anschluss zu harren.
vielleicht sollte ich doch lieber mit reichlich heissen getränken, notration nahrung, polardecke und ersatzkanister benzin für die heizung das abenteuer autobahn eingehen.
in der konkurrenz mit der bahn hat die tür-zu-tür-fahrt im eigenen vehikel entscheidende vorzüge.
Fatal ist vor allem, daß die Bahn gezielt falsche Informationen verbreitet, was die Fahrgastrechte angeht.
So erlebt am Freitag in einem IC, der mit 2,5 Stunden Verspätung unterwegs war. Da machte der Zugbegleiter eine Durchsage, wonach man aus Kulanz einen Fahrpreisnachlaß von 20 Prozent in Gestalt eines Gutscheins bekommen könne.
Richtig wäre gewesen: Nicht 20, sondern 50 Prozent. Nicht als Gutschein, sondern in bar. Und nicht aus Kulanz, sondern weil es im Gesetz (Fahrgastrechteverordnung) steht.
Auch auf persönliche Nachfrage blieb der Zugbegleiter bei seiner Meinung. Meine Vermutung besteht darin, daß die Zugbegleiter von ganz oben angewiesen werden, diese bewußt falschen Informationen zu verbreiten, um denjenigen Fahrgästen, die ihre Rechte nicht kennen, diese zu nehmen.
Im Reisezentrum habe ich dann übrigens anstandslos 50 Prozent meines Fahrpreises erstattet bekommen. Aber wieviele meiner Mitreisenden haben wohl darauf verzichtet, weil sie die falsche Information geglaubt haben?
das sehe ich auch so. früher war alles anders.... nur heute ist eben heute. und ich werde irgendwann mal nach madagaskar reisen und eine fahrt mit der bahn machen. das fände ich toll. wirklich.
aber sehen sie. hier: die preise, die preise. ich fliege in der regel, leider, denn ein ticket von berlin nach freiburg und zurück scheint auf dauer was für millionäre zu sein! es kostet 280 EURO!!!!! hin und zurück, allerding 2 klasse. wenn sie fliegen, dann können sie damit erste klasse fliegen und am abend danach noch in ein nettes restaurant gehen!
da sehen sie, wie unser sozialstaat aus dem volksverkehrsmittel bahn ein eliteprojekt macht. der bürger darf zuhause sitzen bleiben oder eben zahlen.
die bahn hat in kürzester zeit schwarze zahlen verkündet. warum bloss?? dreimal darf man raten? aber der böse bürger ist sauer, wie kommt das bloss. das fragt sich auch immer wieder der mappus.
ich bin der meinung, nun sollte der bürger sagen: BASTA!