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Behinderte Kinder an Regelschulen: Gemeinsamer Unterricht kostet hunderte Millionen

DPABehinderte und lernschwache Kinder sollen nicht länger auf Sonderschulen verbannt sein. Dazu hat sich Deutschland verpflichtet. Doch es wird teuer, alle Schüler gemeinsam zu unterrichten: Eine Studie beziffert die Kosten auf 660 Millionen Euro im Jahr - nur für zusätzliche Lehrer.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...823365,00.html
  1. #1

    Anforderungen idiotisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Behinderte und lernschwache Kinder sollen nicht länger auf Sonderschulen verbannt sein. Dazu hat sich Deutschland verpflichtet. Doch es wird teuer, alle Schüler gemeinsam zu unterrichten: Eine Studie beziffert die Kosten auf 660 Millionen Euro im Jahr - nur für zusätzliche Lehrer.

    Behinderte Kinder an Regelschulen: Gemeinsamer Unterricht kostet Hunderte Millionen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
    Klar ist das zu teuer, wenn jede Schule sofort einen eigenen Behindertenaufzug braucht, allte Treppen mit Rampen versehen muss, alle Klassentüren verbreitern muss, Sozialdienste.....und und und

    Vor nicht allzulanger Zeit gab es kein Gesetz, dass Behinderte an Regelschulen dürfen - dennoch haben viele Schulen/Rektoren/Lehrer das gewagt.
    Die Klasse war verantwortlich, dass immer genügend da waren um dafür zu sorgen, dass ein Schüler im Rollstuhl überall hinkommt. Diese Klassen kennen übrigens kein Ausgrenzen von Behinderten.

    Wenn die anderen Schüler jedoch die Sonderbehandlung sehen, was sinnlos Geld rausgepulvert wird, um für einzelne alles Bodeneben zu machen, während alle anderen noch nicht mal einen vernünftigen Stuhl bekommen (meine Kinder sitzen in ihrer Schule auf dem gleichen Mobiliar, wie ich vor 30 JAhren) , kein Schulbuch die Wende kennt ...

    Natürlich muss Geld in die Hand genommen werden - es gilt aber das notwendige zu identifizieren und nicht das machbare blind zu fordern...
  2. #2

    Bin

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Behinderte und lernschwache Kinder sollen nicht länger auf Sonderschulen verbannt sein. Dazu hat sich Deutschland verpflichtet. Doch es wird teuer, alle Schüler gemeinsam zu unterrichten: Eine Studie beziffert die Kosten auf 660 Millionen Euro im Jahr - nur für zusätzliche Lehrer.

    Behinderte Kinder an Regelschulen: Gemeinsamer Unterricht kostet Hunderte Millionen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
    Bin ja ein Vertreter gemäßigter PC, aber das geht zu weit. Das ist Humbug, der niemandem hilft, weder den Behinderten noch den Normalen. Es ist dumm so zu tun, als seien Behinderte nicht besonders huilfebedèrftig, oder zumindest besonderer Hilfe bedürftig. Aber jeden in eine Klasse, nur damit man ein fröhlich-weltfremdes Heidideidi-Bild erfüllt, wie es vielleicht auf dem ekelhaften Prenzberg, aber nicht in der Realität existiert, das ist gefährlich und zumal einfach oll.
  3. #3

    Luftschloß

    Da verkaufen uns unsere ideologischen Bildungspolitiker und -experten eine große Illusion. Sie werden nie bereit sein die notwendige (!) Finanzierung bereitzustellen, das wird ein potemkinisches Dorf. Ich hatte selbst die Möglichkeit, die Inklusion an einigen Schulen in Skandinavien und Nordamerika zu beobachten. Es war leider niederschmetternd, eine echte Förderung nach ihren Bedürfnissen wie an unseren Förderzentren erfahren die Behinderten da nicht. Schade um unsere Förderzentren, die in den letzten Jahren wesentlich verbessert wurden!
  4. #4

    Punkt.

    Eigentlich könnte der Artikel nach dem zweiten Satz aufhören:

    Behinderte und lernschwache Kinder sollen nicht länger auf Sonderschulen verbannt sein. Dazu hat sich Deutschland verpflichtet.

    Punkt. Die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention, zu der sich Deutschland 2009 entschlossen hat, bedeutet - endlich! - ein Ende der Be-und Aus-Sonderung von Menschen, die man "behindert" nennt. Eine Diskussion ums liebe Geld ist an dieser Stelle müßig.

    Nur so viel: Jedes Jahr verschwinden Milliarden in Sondereinrichtungen der Behindertenhilfe mit aufgeblähten Verwaltungsapparaten im Hintergrund und Vorständen mit fetten Dienstwagen im Vordergrund. Da sehe ich echtes Einsparpotential!
  5. #5

    Titel:

    Achwas! So einen Blödsinn selten gelesen.
    Das ganze spart sogar noch Geld!
    Man packt die behinderten Kinder einfach zu den nicht behinderten und stellt keine zusätzlichen Lehrkräfte ein.
    Die Lehrer die bisher an Sonderschulen unterrichteten übernimmt man aber die Planstellen für diese Schulen streicht man ein da es diese Schulen ja nicht mehr gibt....siehe da man macht sogar noch kohle aus dem Verkauf der Grundstücke wo einst die Sonderschulen standen.
    Klingt doof für die Kinder (egal ob behindert oder nicht) ist es sicher auch aber genau so und nicht anders wird es laufen in Deutschland des Jahres 2012
  6. #6

    Tja,

    wer die UN-Konvention nicht richtig lesen kann, der muss eben richtig draufzahlen!

    Es steht nirgendwo, dass behinderte Kinder im selben Raum mit nichtbehinderten Kindern sitzen müssen, es steht noch nicht einmal was davon, dass sie an derselben Schule wie Nichtbehinderte unterrichtet werden müssen!
    Nur der Zugang zur passenden Schulbildung muss frei und ohne Kosten sein. That's all, folks.
  7. #7

    Quark

    Zitat von albus_severus Beitrag anzeigen
    Eigentlich könnte der Artikel nach dem zweiten Satz aufhören:

    Behinderte und lernschwache Kinder sollen nicht länger auf Sonderschulen verbannt sein. Dazu hat sich Deutschland verpflichtet.

    Punkt. Die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention, zu der sich Deutschland 2009 entschlossen hat, bedeutet - endlich! - ein Ende der Be-und Aus-Sonderung von Menschen, die man "behindert" nennt.
    Wieso "behindert nennt"? Was sind die denn sonst? Wer blind ist, ist behindert, wer taub ist, auch. Wer stumm ist, ebenso. Und wer schwerst geistig und körperlich behindert ist, so daß er ohne Unterstützung kaum alleine atmen kann - auch. Was wollen Sie hier sagen? Daß wir uns das alles nur einbilden? Und daß es tatsächlich keinerlei Behinderungen gibt? Wo leben Sie denn?

    Eine Diskussion ums liebe Geld ist an dieser Stelle müßig.
    Sie meinen, wir drucken einfach welches? Oder weswegen sollte man nicht darüber diskutieren, wie es bezahlt wird?

    Nur so viel: Jedes Jahr verschwinden Milliarden in Sondereinrichtungen der Behindertenhilfe mit aufgeblähten Verwaltungsapparaten im Hintergrund und Vorständen mit fetten Dienstwagen im Vordergrund. Da sehe ich echtes Einsparpotential!
    Und Sie meinen, durch das Verschlanken von Verwaltungsapparaten und das Einsparen eines Dienstwagens können zig tausend Bildungseinrichtungen (wir reden ja hier über *jede* Schule) für beliebig behinderte Schüler umgerüstet werden? Da gibt es dann also Schüler, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, Schüler, die blind sind, Schüler, die taub oder stumm sind, Schüler, die geistig schwerst behindert sind und gegen Wände oder Türen stoßen, so daß Glasfronten gegen was anderes ausgetauscht werden muß. Etc. pp. Und das alles wollen Sie finanzieren durch das Entschlanken von Verwaltungsapparaten? Das klingt sehr phantastisch, um es mal nett zu sagen.

    zx6
  8. #8

    Solange Behinderte Kinder dann nicht bevorzugt (außer evtl. Befreiung von Sport) werden, finde ich das ok. Aber wenn man dann geistig behinderte Kinder in eine Klasse setzt, diese nicht mithalten können und dann aus Mitleid trotzdem immer die 3 sicher haben, fände ich das ungerecht.
    Überhaupt: Würden Eltern sich beispielsweise trauen das Kind in eine Real- oder Hauptschule zu stecken, wenn es für ein gymnasium nicht reicht? Wohl kaum, deswegen sind speziell dafür eingerichtete Schulen doch super.

    Ich verstehe das Grundproblem nicht (vor allem nicht, was dies mit Menschenrechten zu tun hat).
  9. #9

    Zitat von zx6 Beitrag anzeigen
    Wieso "behindert nennt"? Was sind die denn sonst? Wer blind ist, ist behindert, wer taub ist, auch. Wer stumm ist, ebenso. Und wer schwerst geistig und körperlich behindert ist, so daß er ohne Unterstützung kaum alleine atmen kann - auch. Was wollen Sie hier sagen? Daß wir uns das alles nur einbilden? Und daß es tatsächlich keinerlei Behinderungen gibt? Wo leben Sie denn?
    zx6
    Richtig, behindert ist man nicht, behindert wird man. Ein Mensch im Rollstuhl in einer barrierefreien Umgebung ist nicht behindert.
    Menschen mit einem Handicap sind weiterhin in erster Linie Menschen und nicht ihr Handicap, deshalb nennt man diese Menschen behindert, sie sind es nicht, denn sie sind Menschen und sie werden behindert.








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