Behandlungsfehler : Tausende Patienten beschweren sich bei der Ärztekammer

dapdDie Gutachterstellen der Ärztekammern geben immer mehr Patienten im Streit über Behandlungsfehler recht. Die Zahl der geschädigten Patienten und der Beschwerden ist 2011 gestiegen. Doch die Dunkelziffer ist hoch, der Weg für die Patienten beschwerlich.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...839690,00.html
  1. #1

    Ach ja?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gutachterstellen der Ärztekammern geben immer mehr Patienten im Streit über Behandlungsfehler recht. Die Zahl der geschädigten Patienten und der Beschwerden ist 2011 gestiegen. Doch die Dunkelziffer ist hoch, der Weg für die Patienten beschwerlich.

    Ärztepfusch: Mehr Patienten durch Ärztefehler 2011 zu Schaden gekommen - SPIEGEL ONLINE
    Müssen wieder mal medienwirksam die Ärzte dran glauben, indem man vielleicht 0.1% aller Heilbehandlungen als fehlerhaft tituliert! Und was ist mit den hundertausenden ärztlichen Eingriffen, die erfolgreich waren? Über die redet natürlich keiner! Oh Gott, die Medien meinen wirklich, sie könnten alles und jeden schlecht machen!
  2. #2

    Gierhälse

    Das Problem ist doch, dass die vielen Behandlungsfehler der Patient ausbaden muss und so gut wie keinen Schadenersatz bekommt. In anderen Branchen muss man für gemachte Fehler bezahlen, nur die gierigen Ärzte wollen sich drücken.
  3. #3

    Zitat von sosonaja Beitrag anzeigen
    Das Problem ist doch, dass die vielen Behandlungsfehler der Patient ausbaden muss und so gut wie keinen Schadenersatz bekommt. In anderen Branchen muss man für gemachte Fehler bezahlen, nur die gierigen Ärzte wollen sich drücken.
    So ein Blödsinn! Schadensersatzansprueche sind auf diesem Sektor mit genauso viel Aufwand verbunden wie in vielen anderen Bereichen. Bezahlen will keiner gerne! Immer wieder die
    Eier von den gierigen Ärzten, schon Mist wenn man so unter sozialneid leidet!
    Das dumme ist bei arztfehlern die unumkehrbarkeit und die Konsequenzen für den Patienten. Fehler passieren leider immer wenn Menschen etwas tun, wichtig ist nur, wie man damit umgeht...
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gutachterstellen der Ärztekammern geben immer mehr Patienten im Streit über Behandlungsfehler recht. Die Zahl der geschädigten Patienten und der Beschwerden ist 2011 gestiegen. Doch die Dunkelziffer ist hoch, der Weg für die Patienten beschwerlich.

    Ärztepfusch: Mehr Patienten durch Ärztefehler 2011 zu Schaden gekommen - SPIEGEL ONLINE
    Der Gesetzgeber hat ewig lang gebraucht, die katastrophalen Arbeitszeiten im Medizin/Kliniksektor zurechtzubiegen, trotzdem ist noch vieles im Argen. Und da wundert man sich über Fehler...
  5. #5

    Aua!

    Zitat von sosonaja Beitrag anzeigen
    Das Problem ist doch, dass die vielen Behandlungsfehler der Patient ausbaden muss und so gut wie keinen Schadenersatz bekommt. In anderen Branchen muss man für gemachte Fehler bezahlen, nur die gierigen Ärzte wollen sich drücken.
    Und wenn´s bei Ihnen mal irgendwo "Aua, Aua" macht und sie natürlich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung brauchen, gehen Sie zum Bäcker, oder? Ich bin für die Einführung "südeuropäischer Systeme", wo man für ärztliche Leistungen bezahlen muss (wie z.B. bei jedem Anwalt oder Automechaniker) und nicht in dieser unsäglichen Abholermentalität nur nimmt und Ansprüche hat.
  6. #6

    Zitat von sosonaja Beitrag anzeigen
    Das Problem ist doch, dass die vielen Behandlungsfehler der Patient ausbaden muss und so gut wie keinen Schadenersatz bekommt. In anderen Branchen muss man für gemachte Fehler bezahlen, nur die gierigen Ärzte wollen sich drücken.
    Schon im zweiten Beitrag das von den "Qualitätsmedien" initiierte
    Ärzte-Bashing. Toll.
    Aber überlegen Sie ma:l auch Ärzte haben eine Haftpflicht.
    Warum sollten sie sich "drücken" ?
    Und wo sind DIE Ärtze gierig ?
  7. #7

    Habe nach einem

    Behandlungsfehler meines Zahnarztes geklagt.
    Durch nachweisliche (4 Gutachter) Fehlbehandlungen habe ich 3 Zähne verloren.
    Die Beweislast lag bei mir.
    Natürlich hat man als Patient das Recht, seine Behandlungsakte einzusehen.
    Der Arzt seinerseits kann sie aber ganz schnell als verloren gegangen melden.
    Hat er nicht die entsprechende Sicherheitskopie, bekommt er eine kleine Geldstrafe.
    Also hat man nichts in der Hand - Röntgenaufnahmen und so weiter gehören immer dem Krankenhaus/ der Praxis.
    Man darf sie ansehen, aber nicht mitnehmen.
    Kopieren geht nur, wenn die Akte noch auffindbar ist.

    Vor dem Hintergrund hat man eine schlechte Ausgangsposition.

    Nach knapp 3 Jahren mit Gutachten, Gegengutachten, Gutachten für das Gegengutachten, Gutachten von der Krankenkasse usw. habe ich dann 2.000,- € Entschädigung bekommen.
    Die haben dann nicht mal für den Zahnersatz gereicht.
    Im Übrigen habe ich im Zuge der Verhandlungen mal die Abrechnung des Arztes an die Krankenkasse einsehen dürfen.
    War sehr erleuchtend, wenn bei jeder Behandlung (17 in 20 Monaten) eine Röntgenaufnahme abgerechnet wurde, aber dann keine vorgezeigt werden konnte vor Gericht.
    Und ich konnte mich auch nur an 2 Aufnahmen erinnern.

    Auch an andere Behandlungen, die abgerechnet wurden, konnte ich mich nicht erinnern.

    Fazit: ein langer, steiniger Weg liegt vor einem, wenn man gegen die Götter in Weiß klagt....
  8. #8

    Lächerlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gutachterstellen der Ärztekammern geben immer mehr Patienten im Streit über Behandlungsfehler recht. Die Zahl der geschädigten Patienten und der Beschwerden ist 2011 gestiegen. Doch die Dunkelziffer ist hoch, der Weg für die Patienten beschwerlich.

    Ärztepfusch: Mehr Patienten durch Ärztefehler 2011 zu Schaden gekommen - SPIEGEL ONLINE
    Wie oft verschwindet eine Schere in Bauchraum? Dieses reißerische Foto hilft niemandem, außer den Werbeeinnahmen der Online-Medien.

    Wenn die Klagerei wegen Nichtigkeiten so weiter gehen, dann werden die Kosten für die Krankenkassen bald sehr gering werden, weil es keine Ärzte mehr geben wird. Denn merke, keine Behandlung, keine Kosten, keine Fehler. Beten war immer schon erfolgreicher. :(

    Wir sehen die Entwicklungen deutlich bei freien Hebammen, gravierender, aber weniger auffällig ist der Dokumentationswust. Anstatt sich um Patienten zu kümmern, werden seitenlange Berichte geschrieben. Es wird immer lächerlicher.
  9. #9

    das Problem ist

    Zitat von sosonaja Beitrag anzeigen
    Das Problem ist doch, dass die vielen Behandlungsfehler der Patient ausbaden muss und so gut wie keinen Schadenersatz bekommt. In anderen Branchen muss man für gemachte Fehler bezahlen, nur die gierigen Ärzte wollen sich drücken.
    das manche das Problem nicht verstehen. Wenn es um vermeintliche Behandlungsfehler geht, arbeiten daran Haftpflichtversicherungen. Mit den Ärzten persönlich hat das nichts zu tun, bei Ihnen allenfalls mit der Auffassungsgabe.