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Begründung für Einreiseverbot: Israels Innenminister schimpft Grass einen "antisemiti

REUTERSDie israelische Regierung legt nach: Der Schriftsteller Günter Grass sei ein "antisemitischer Mensch", erklärte Innenminister Jischai. Es sei eine Ehre, ihm die Einreise ins Land zu verbieten. In Deutschland überwiegt bei aller Kritik am Dichter Unverständnis über die Reaktion Jerusalems.

Begründung für Einreiseverbot: Israels Innenminister schimpft Grass "antisemitischen Menschen" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  1. #310

    Deswegen.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die israelische Regierung legt nach: Der Schriftsteller Günter Grass sei ein "antisemitischer Mensch", erklärte Innenminister Jischai. Es sei eine Ehre, ihm die Einreise ins Land zu verbieten. In Deutschland überwiegt bei aller Kritik am Dichter Unverständnis über die Reaktion Jerusalems.

    Begründung für Einreiseverbot: Israels Innenminister schimpft Grass "antisemitischen Menschen" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Bevor man über das intolerante, intellektuell bankrotte Vorgehen der israelischen Regierung urteilt, sollte man sich zuerst an Grass‘ Gedicht erinnern. Er degradierte Israel zu einem nuklearen Amokläufer, zur größten Gefahr für die Welt und spuckte damit der israelischen Demokratie, pluralistischen Gesellschaft und Existenzberechtigung ins Gesicht. Das tat er als ehemaliges Mitglied der Waffen-SS.

    Warum reagiert man nicht gelassener, ignoriert den alten Mann? Grass ist ein alter Mann, leider ist er aber auch Nobelpreisträger und renommierter Schriftsteller mit weltweitem Bekanntheitsgrad.

    Netanyahu und Kollegen geht es nicht darum, Grass‘ Hintern von den Stränden Tel Avivs und den Hummusiyas von Abu Gosh zu verbannen. Er stellt weder für das Nachtleben, noch für den Shabbat oder das (blutrünstige) Pessachfest eine Bedrohung dar. Es muss also etwas anderes sein.

    Günter Grass reist nicht wie Sie und Ich. Erst recht nicht ins Heilige Land. Grass würde eine Reise nach Israel dazu nutzen, um seine Person zu rehabilitieren und gleichzeitig seine politischen Positionen zu bekräftigen.

    Er würde sich mit Vertretern der israelischen „Friedensbewegung“ treffen und all seine jüdischen Alibi-Freunde einschalten, die vermutlich schon Schlange stehen, um seine Weste wieder weiß zu waschen. Grass würde wie ein Freund Israels durchs Land reisen, gleichgesinnte Irre mit Kippa auf dem Kopf treffen und sich somit seinen alten Status einverleiben. Es gäbe symbolische Fotos vor der Klagemauer, womöglich mit der Neturei Karta. Er könnte einen Zettel in die uralte Mauer stecken, vielleicht sein Gedicht? Natürlich würde Grass auch nach Yad Vashem gehen, der alte Antifaschist. Er würde das Denkmal für die Kinder besuchen und mit allen anderen trauern.

    Danach ginge es in die Westbank, wo ihn noch bessere Freunde begrüßen würden. Abbas wäre glücklich, mit einem Nobelpreisträger abgelichtet zu werden. Grass wäre rehabilitiert, nach dem er Juden und Araber getroffen, mit ihnen gesprochen und sein Gewissen beruhigt hätte. Auch sein Gedicht wäre plötzlich in Ordnung, immerhin hätte der Alte bewiesen, wie gut er sich mit beiden Seiten versteht. Aus Grass, dem Antisemiten würde Grass, der Kritiker.

    Ein Besuch in Yad Vashem wäre ein Schlag ins Gesicht des jüdischen Volkes.

    Günter Grass darf nicht nach Israel, auf keinen Fall.
  2. #311

    Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....

    Zitat von paulhaupt Beitrag anzeigen
    ... wenn das bloße Existenzrecht unseres Landes von den meisten Nachbarländern ernsthaft in Frage gestellt würde, wenn unser Land von Nachbarn umgeben währe deren Ziel es ist, uns von der Erde zu vertilgen. Und die das auch offiziell in alle Welt hinausschreien.
    Ich möchte Sie mal hören wenn in unserem Land regelmäßig Raketen einschlagen würden die von unseren Nachbarländeren aus abgefeuert wurden, wenn in unseren Städten Selbstmordattentäter Furcht und Schrecken verbreiten.
    Ich möchte Sie mal sehen wenn ein Land, dessen Führung seinen Hass auf uns bei jeder Gelegenheit in die Welt hinausbrüllt, auf dem Weg ist sich Atomwaffen zu beschaffen. Wenn unser Land so klein währe, daß man es mit ein, zwei Atombobmben für alle Zeit vernichten könnte ...

    Ich sage Ihnen bei uns währe sowas von Alarm!
    Wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

    Israel fällt ja auch durch seine besonders konstruktive Art mit seinen Nachbarn umzugehen auf.
  3. #312

    ignorieren ist schon zuviel Aufmerksamkeit

    Hallo zusammen,
    Die Medien sollten dem Grass nicht so viel Raum einräumen.
    Ignorieren ist für den eigentlich schon viel zu viel Aufmerksamkeit.
    Zieht er dieses Medienecho an, weil er Geld braucht?
    Frohes Osterfest noch!
    WB
  4. #313

    Solange Obama....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die israelische Regierung legt nach: Der Schriftsteller Günter Grass sei ein "antisemitischer Mensch", erklärte Innenminister Jischai. Es sei eine Ehre, ihm die Einreise ins Land zu verbieten. In Deutschland überwiegt bei aller Kritik am Dichter Unverständnis über die Reaktion Jerusalems.

    Begründung für Einreiseverbot: Israels Innenminister schimpft Grass "antisemitischen Menschen" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    ...nicht der "Friedensnobelpreis" aberkannt wird, kann Grass ruhig den seinigen behalten.
  5. #314

    Das Ganze ist doch lächerlich!

    Warum regt Israel sich so auf? Ich finde was Grass da losgelassen hat ist vollkommen unwichtig, und zeugt nur von einem senilen alten Mann, der die Realität verloren hat. Israel dagegen macht sich lächerlich, da es diese Sache (oder Grass) wichtig nimmt. Mehr Verhältnismäßigkeit wäre angebracht!
  6. #315

    Offensichtlich hat der israelische Staat....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die israelische Regierung legt nach: Der Schriftsteller Günter Grass sei ein "antisemitischer Mensch", erklärte Innenminister Jischai. Es sei eine Ehre, ihm die Einreise ins Land zu verbieten. In Deutschland überwiegt bei aller Kritik am Dichter Unverständnis über die Reaktion Jerusalems.

    Begründung für Einreiseverbot: Israels Innenminister schimpft Grass "antisemitischen Menschen" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    .....für sich gepachtet, zu bestimmen, wer ein Antisemit ist und wer nicht. Ins gleiche Horn stösst der Zentralrat der Juden in Deutschland. Der geneigte Bürger erkennt aber hoffentlich die Absicht, dass hier Mundtot gemacht werden soll, wer nicht die richtige Meinung hat. Diese Methoden sind bekannt und werden hoffentlich auch langsam bei der deutschen Presse mal wahrgenommen. Ganz klar ist, dass Herr Grass mit seinem Prosa, einen Nerv getroffen hat.
    Politische Korrektheit muss zur Diskussion gestellt werden. Es kann und darf nicht mehr, jeder Mundtot gemacht werden, der angeblich nicht für die Mehrheit spricht. Dieses aktuelle Ereignis zeigt deutlich, dass insbesondere die dt. Presse nicht mehr am Puls des Bürgers ist und die tatächliche Meinung verkennt.

    Lieber Spiegel!
    Kehrt zu euren Wurzeln zurück. Das Zurückrudern im Fall Grass ist ein guter Anfang.

    P.S. Die palästinensichen Aktivisten sind nicht mit dem Fall Grass vergleichbar.
  7. #316

    Kopfschüttel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die israelische Regierung legt nach: Der Schriftsteller Günter Grass sei ein "antisemitischer Mensch", erklärte Innenminister Jischai. Es sei eine Ehre, ihm die Einreise ins Land zu verbieten. In Deutschland überwiegt bei aller Kritik am Dichter Unverständnis über die Reaktion Jerusalems.

    Begründung für Einreiseverbot: Israels Innenminister schimpft Grass "antisemitischen Menschen" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    So so, eine "Ehre" sei es ihm gewesen. Bislang habe ich die Begriffe Verbot und Ehre noch nie in eibnem Zusammenhang gehört oder gelesen, aber man lernt ja schließlich nicht aus... Dann sei ihm die Ehre gegönnt. Im Übrigen hat GG halt auch eine Steilvorlage geliefert, um vom eigentlichen Thema abzulenken.
    Das einzige, was GG meiner Meinung nach vorzuwerfen ist, er hätte wissen müssen, dass jede, aber wirklich jede Kritik am Staat Israel und/oder an seiner Regierung unweigerlich mit der Antisemitismuskeule beantwortet werden würde. Insbesondere in Anbetracht seiner "SS-Vergangenheit". Über Sinn/Unsinn seines "Gedichts" sage ich bewußt nichts.
  8. #317

    Schluss ...!

    Da ruf ich am Morgen SPON auf und schon wieder springt mir eine Grass-Story ins Auge. Gibt es denn nichts anderes zu berichten? Was für ein Medienzirkus um ein mäßiges Gedicht mit einem Standpunkt, der wahrscheinlich durchaus auch eine Berechtigung hat.

    Und jeder Hinterbänkler aus der geistigen Provinz muss jetzt seinen Senf dazu geben. Und alle Medien müssen brav darüber berichten. Danke, Günthe Grass! Nicht für dein "Gedicht", aber dafür, dass du uns gezeigt hast, in welch erbärmlichen Zustand unsere Medienlandschaft ist.

    (Aber das nächste Mal publizierste bitte ins Sommerloch hinein, wenn wir alle im Urlaub sind...)
  9. #318

    Au weh!

    Schade.....

    So einfach geht das also.....
  10. #319

    Was für ein Problem haben die isr....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die israelische Regierung legt nach: Der Schriftsteller Günter Grass sei ein "antisemitischer Mensch", erklärte Innenminister Jischai. Es sei eine Ehre, ihm die Einreise ins Land zu verbieten. In Deutschland überwiegt bei aller Kritik am Dichter Unverständnis über die Reaktion Jerusalems.

    Begründung für Einreiseverbot: Israels Innenminister schimpft Grass "antisemitischen Menschen" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Was für ein Problem haben all die Kritiker von G Grass mit seinen Worten?
    Wenn israelische Politiker von einem Judenhass, oder Antisemitismus sprechen dann wollen sie nur damit abweisen das man sie und ihre Politik kitisieren darf.
    Herr Grass hat sich nie und nimmer judenfeindlich gezeigt, er hat nur die Gefahr des von isralischen Politikern geforderten atomaren Erschtschlag gewarnt.
    Aber Politiker sollte man ihren Worten nie wirklich ersnt nehmen, denn sie verstecken sich nur dahinter, aber sie meinen oft ganz was anderes.
    Wir leben zum Glück heute in einer Welt wo nicht nur einer das Sagen hat und er hat sich dann auch die Kritik von anderen gefallen zu lassen.
    Diese israelischen Politiker und die westlichen Personen die noch immer nicht mit ihrer eigenen Vergangenheit zurecht kommen sollten endich mal begreifen das Demokratie und Meinungsfreiheit auch dann was gilt wenn es ihnen nicht gefällt.
    Antisemitismus ist nicht die Kritik an einmer Politik.
    HR


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