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Begleiter von Schwarzem Loch: Stern ermöglicht Test der Relativitätstheorie

Ethan Tweedie PhotographyEs ist ein gefährliches Miteinander: Im Zentrum der Milchstraße kreist ein Stern erstaunlich nah um ein riesiges Schwarzes Loch. Die Beobachtung seiner Umlaufbahn soll helfen, Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie in der Praxis zu überprüfen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-859666.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein gefährliches Miteinander: Im Zentrum der Milchstraße kreist ein Stern erstaunlich nah um ein riesiges Schwarzes Loch. Die Beobachtung seiner Umlaufbahn soll helfen, Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie in der Praxis zu überprüfen.

    Relativitätstheorie: Mit Sternen um Schwarzes Loch überprüfen - SPIEGEL ONLINE
    Hmm. Das wurde doch schon vor ca 100 Jahren durch Eddington verifiziert, der eigens eine Expedition dafür startete.
  2. #2

    Zitat von ehf Beitrag anzeigen
    Hmm. Das wurde doch schon vor ca 100 Jahren durch Eddington verifiziert, der eigens eine Expedition dafür startete.
    Auch verifizierte Theorien werden immer wieder getestet, um mit verbesserter Präzision die Grenzen der Theorie auszuloten. Eddingtons Expedition vor 100 Jahren hatte noch nicht die Genauigkeit, die wir heute erreichen können. Außerdem waren seine Messungen auf unser Sonnensystem beschränkt, während die neuen Beobachtungen bei sehr viel stärkerer Raumkrümmung nach Abweichungen suchen. Gerade die allgemeine Relativitätstheorie (ART) lässt sich nicht gut im Labor untersuchen, daher wird jede Möglichkeit im All wahrgenommen, ihre Vorhersagen zu testen. Insbesondere hofft man Abweichungen zu finden, die uns in die richtige Richtung weisen, um die ART mit der Quantenfeldtheorie zu vereinen, da die beiden in ihrer jetztigen Form inkompatibel sind.
  3. #3

    Schon längst bekannt.

    "Laut der Theorie müsste das Schwarze Loch mit seiner gigantischen Masse demnach messbar die Raumzeit verbiegen. Nun können die Forscher überprüfen, ob dies auch in der Realität passiert."
    Das Phänomen der stellaren "Gravitationslinse" ist bekanntermaßen ein Resultat von gravitätischen Raum-Zeit-Krümmungen.
  4. #4

    Es wäre schön...

    wenn der Artikel erklären wurde, welchen Vorteil zwei Sterne in der Nähe bieten. Sie werden sicherlich zueinander in Beziehung gesetzt werden. Wie jedoch, darauf geht der Artikel nicht im Geringsten ein. Wie die Ellipsenbahn eines einzelnen Sterns beeinflußt wird, läßt sich bestimmt jederzeit beobachten.
  5. #5

    Im Physikuntericht nicht aufgepasst?

    Hallo,
    Meines Wissens nach gibt es schon länger eine Reihe von Beobachtungen im Experiment und in der Natur, die die Relativitätstheorie und speziell den oben genannten Effekt beweisen.
    - Änderung von scheinbaren Sternenpositionen durch Lichtbeugung an der Gravitation der Sonne beobachtet bei Sonnenfinsternissen
    - Epiheldrehung des Merkur
    - Vergleich der Uhren in Satelitten mit Uhren am Boden
    - Längere Halbwertszeiten von Teilchen in der Höhenstrahlung und in Beschleunigern
    - Massenzunahme von Teilchen in Beschleunigern
    - Existenz von schwarzen Löchern
    - Lorenz Fritzgerald Experiment

    Das sind nur die Beweise, die mir spontan einfallen und ich bin kein Physiker.
  6. #6

    Generation Wikipedia

    Da schlägt die Generation W aber mal wieder voll zu und erklärt diesen trotteligen Eierköpfen wie das Universum funktioniert!
  7. #7

    Zitat von kioto Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Meines Wissens nach gibt es schon länger eine Reihe von Beobachtungen im Experiment und in der Natur, die die Relativitätstheorie und speziell den oben genannten Effekt beweisen.
    - Änderung von scheinbaren Sternenpositionen durch .....
    Nur um das kurz richtig zu stellen, es gibt zwei Relativitätstheorien, nämlich die spezielle (SRT) und die allgemeine (ART). Aussagen der SRT lassen sich im Labor recht einfach überprüfen, ihre Punkte 4, 5 und 7 sind klassische Tests der SRT. Die ART ist schwieriger zu testen, und für die meisten Test sind astronomische Beobachtungen nötig. Außer dem Uhren-im-Flugzeug-Experiment und gravitative Rotverschiebung im Fallturm fallen mir keine Tests ein, die auf der Erde durchgeführt werden können, und beide testen nur das Relativitätsprinzip, nicht die volle ART. Was in dem Artikel nicht rauskommt ist die Tatsache, dass es bei dem Experiment nicht um die Verifikation der ART geht, sondern um das ausloten ihrer Grenzen bei stärkeren Raumzeitkrümmungen als wir in unserem Sonnensystem finden können.

    BTW, die relativistische Massenzunahme ist eine veraltete Interpretation, die leider immer noch in der Schule unterrichtet wird. Heute verwendet man nur noch die invariante Ruhemasse m und die veränderliche Bewegungsenergie E, aber die relativistische Masse m_r, die sich über E=m_r c² als Massenäquivalent aus der Bewegungsenergie ergibt, wird nicht mehr verwendet.
  8. #8

    Zitat von kioto Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Meines Wissens nach gibt es schon länger eine Reihe von Beobachtungen im Experiment und in der Natur, die die Relativitätstheorie und speziell den oben genannten Effekt beweisen.
    - Änderung von scheinbaren Sternenpositionen durch Lichtbeugung an......
    Also es steht nicht die ATR zur Disskussion.
    Nur wäre es doch fahrlässig ein Experiment nicht zu starten, nur weil man glaubt das man schon mehr als genug Beweise gesammelt hat und eh alles versteht. ;)

    Die Wissenschaft muß sich immer wieder selbst in frage stellen. Sonst wird sie zur Religion, mit dogmatischen Gesetzen statt naturwissenschaftlicher Forschung.
    Vieleicht finden die Forscher ja auch tatsächlich eine ungewöhnliche Abweichung. Das wäre sogar äußerst spannend. Das hieße aber noch lange nicht, das die ATR falsch wäre. ;)
  9. #9

    selbes thema anderer artikel








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