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Befürworter von laxen Gesetzen: Brad Pitt fühlt sich ohne Waffe nicht sicher

Getty ImagesIm Kindergarten bekam er sein erstes Luftgewehr, in der ersten Klasse eine Schrotflinte und mit acht Jahren eine Pistole: Brad Pitt outet sich in einem Interview als Waffennarr. Er fühle sich sonst nicht sicher - daran könnten auch Anschläge wie das Attentat von Aurora nichts ändern.

Brad Pitt fühlt sich ohne Waffe unsicher - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Glaubwürdigkeit sieht anders aus

    Es ist schon komisch, wie die sogenannten Stars im Privatem ticken. Der eine spielt gern mit Waffen, der andere unterhält sich mit einem leeren Stuhl, eine andere adoptiert sich eine Familie zusammen.
    All das soziale Geschwafel, die Spenden oder das Gutmenschentum vieler Promis ist doch nur leeres Geschwätz.
  2. #2

    Und? Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Kindergarten bekam er sein erstes Luftgewehr, in der ersten Klasse eine Schrotflinte und mit acht Jahren eine Pistole: Brad Pitt outet sich in einem Interview als Waffennarr. Er fühle sich sonst nicht sicher - daran könnten auch Anschläge wie das Attentat von Aurora nichts ändern.

    Brad Pitt fühlt sich ohne Waffe unsicher - SPIEGEL ONLINE
    Und "die Amerikaner" warten bestimmt nicht auf "uns Deutsche", damit wir sie mit unserer Meinung zu Waffen beglücken.
    Allerdings stellt sich mir auch die Frage, warum ein ähnlich ausgestaltetes Waffenrecht in Kanada nicht zur gleichen Waffenkriminalität führt.
    Aber egal, nicht mein/unser Bier, dass muss die amerikanische Bevölkerung im Diskurs selber klären.
  3. #3

    Zitat von lensenpensen Beitrag anzeigen
    Allerdings stellt sich mir auch die Frage, warum ein ähnlich ausgestaltetes Waffenrecht in Kanada nicht zur gleichen Waffenkriminalität führt.
    Ja, irgendwie sollten wir da auch anfangen vor der eigenen Haustür zu kehren. Trotz unserer Waffengesetzt in Deutschland haben wir dann doch in Europa vergleichweise auch ein Problem durch Schusswaffenanwendungen. Weit mehr als z.B. Großbritannien und fast das Niveau von Kanada.

    Link auf eine Statistik: Waffenrecht (Vereinigte Staaten)

    Aber es ist halt bequem nur auf die USA zu zeigen.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Kindergarten bekam er sein erstes Luftgewehr, in der ersten Klasse eine Schrotflinte und mit acht Jahren eine Pistole: Brad Pitt outet sich in einem Interview als Waffennarr. Er fühle sich sonst nicht sicher - daran könnten auch Anschläge wie das Attentat von Aurora nichts ändern.

    Brad Pitt fühlt sich ohne Waffe unsicher - SPIEGEL ONLINE
  5. #5

    Nun

    wir sollten auch über eine Lockerung unserer Waffengesetze nachdenken. Unbescholtene Bürger sollten die Freiheit des Waffenbesitzes eingeräumt bekommen. Im Waffenrecht zeigt sich wie sehr ein Staat freiheitlich handelt..
  6. #6

    typisch

    Zitat von lensenpensen Beitrag anzeigen
    Und "die Amerikaner" warten bestimmt nicht auf "uns Deutsche", damit wir sie mit unserer Meinung zu Waffen beglücken.
    Allerdings stellt sich mir auch die Frage, warum ein ähnlich ausgestaltetes Waffenrecht in Kanada nicht zur gleichen Waffenkriminalität führt.
    Aber egal, nicht mein/unser Bier, dass muss die amerikanische Bevölkerung im Diskurs selber klären.
    Man braucht sich dazu nur hier in D das Verbot vom Schusswaffenbesitz anzusehen und dies in einen Kontext zu den absolut lächerlichen Strafen für illegalen Waffenbesitz zu setzen.
    Waffen bitteschön doch nur für Kriminelle, und wenn sie denn erwischt werden dann auch dürfen wir sie ja auch ja nicht zu hart anfassen.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Kindergarten bekam er sein erstes Luftgewehr, in der ersten Klasse eine Schrotflinte und mit acht Jahren eine Pistole: Brad Pitt outet sich in einem Interview als Waffennarr. Er fühle sich sonst nicht sicher - daran könnten auch Anschläge wie das Attentat von Aurora nichts ändern.

    Brad Pitt fühlt sich ohne Waffe unsicher - SPIEGEL ONLINE
    Also jedes mal wenn er in einem anderen Land ist als die USA, fühlt er sich ohne Waffe schutzlos und hat Angst? Oder trägt er einfach seine Waffen weiter, weil er den Promistatus hat?

    Probleme haben diese Personen...
  8. #8

    Zitat von Jean P. v. Freyhein Beitrag anzeigen
    Ja, irgendwie sollten wir da auch anfangen vor der eigenen Haustür zu kehren. Trotz unserer Waffengesetzt in Deutschland haben wir dann doch in Europa vergleichweise auch ein Problem durch Schusswaffenanwendungen. Weit mehr als z.B. Großbritannien und fast das Niveau von Kanada.

    Link auf eine Statistik: Waffenrecht (Vereinigte Staaten)

    Aber es ist halt bequem nur auf die USA zu zeigen.

    ..und weitere Recherche zeigt, dass Großbritannien ein heftiges Kriminalitätsproblem hat und London in Sachen Gewaltverbrechen alle anderen europäischen Metropolen in den Schatten stellt. Und, dass in Deutschland über 90% der Waffen, die bei Verbrechen genutzt werden, nich legaler besessen sind. Oder, dass die USA sowohl bezüglich des Waffenrechts als auch bezüglich der Mordrate höchst inhomogen sind. Aber das ist alles viel zu kompliziert, lieber hält man das Klischee (Amerikaner sind alles Waffennarren und ballern sich permanent über den Haufen) hoch und betet, dass in Deutschland nie "amerikanische Verhältnisse" herrschen.
  9. #9

    Die Frage ist einfach zu beantworten

    Zitat von lensenpensen Beitrag anzeigen
    Allerdings stellt sich mir auch die Frage, warum ein ähnlich ausgestaltetes Waffenrecht in Kanada nicht zur gleichen Waffenkriminalität führt.
    In den nördlichen Bundesstaaten, die an Kanada grenzen, ist die Gewaltkriminalität nicht höher wie in Kanada oder bei uns.

    Selbst für Colorado wo der letzte Amoklauf war ist sie nicht höher als bei uns.

    Vergleichen wir doch mal die Mord- und Totschlagrate von Colorado mit der des Bundeslandes Hessen mit 6,0 Mio Einwohner,

    Dann stellen wir folgendes fest:

    In Hessen gab es im Jahr 2010, Mord- und Totschlag - 247 Fälle www.polizei.hessen.de/icc/internetzentral/nav/5a7/binarywriterservlet?imgUid=70b3fc9f-599d-d214-13bd-512109241c24&uBasVariant=11111111-1111-1111-1111-111111111111"] http://www.polizei.hessen.de/icc/int...1-111111111111 www.polizei.hessen.de/icc/internetzentral/nav/355/35570ee1-825a-f6f8-6373-a91bbcb63046.htm"]
    http://www.polizei.hessen.de/icc/int...1bbcb63046.htm

    Das sind dann also 2010 in Hessen im Jahr 4,1 Mord- und Totschlagfälle auf 100.000 Einwohner und damit 1,7 mehr als in Colorado.

    In Colorado gab es im Jahr 2010, (Murder and nonnegligent manslaughter) Mord- und Totschlag - 120 Fälle www.fbi.gov/about-us/cjis/ucr/crime-in-the-u.s/2010/crime-in-the-u.s.-2010/tables/10tbl05.xls" http://www.fbi.gov/about-us/cjis/ucr...s/10tbl05.xlsl
    Das sind in 2010 im waffenstarrenden Colorado im Jahr 2,4 Mord- und Totschlagfälle auf 100.000 Einwohner und damit 1,7 weniger als in Hessen.

    Mit anderen Worten die Gefahr Opfer eines Mordes oder Totschlages zu werden ist in Hessen rund 70% höher als bei den berühmten amerikanischen Verhältnissen in Colorado, dem Ort des tragischen Geschehens.


    Nicht die Waffen sind das Problem in den USA, sondern die Bevölkerungszusammensetzung und die Sozialen Verhältnisse in Staaten wie Louisiana z.B.








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