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Befehl des Präsidenten: Bolivien enteignet spanischen Stromversorger
APDie Firmenbüros sind bereits von Soldaten besetzt: Bolivien hat eine Tochter des spanischen Stromkonzerns REE enteignet. Das Unternehmen betreibt fast drei Viertel des nationalen Elektrizitätsnetzes - Präsident Morales hatte bereits mehrfach angekündigt, die Energieversorgung zu verstaatlichen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...830804,00.html
- #1 01.05.2012 19:38 von
Kommen die Gewinne jetzt beim Volk an?
Oder bei den Kumpels von Morales?
Oder bei ihm selbst?
Man darf gespannt sein - #2 01.05.2012 19:40 von
- #3 01.05.2012 19:52 von
- #4 01.05.2012 19:59 von
Morales ist seinem . . .
. . . Volk verpflichtet + nicht dem Wohlergehen einiger geldgieriger Spekulanten !
Wie naiv sind Sie eigentlich zu glauben , daß das bolivianische Volk , genauer gesagt der indigene Großteil der bolivianischen Bevölkerung , durch das ausländische Blutgeld in Saus + Braus leben ?
Welchen Bärendienst hat Morales also seinem Land erwiesen ?
Machen Sie sich ersteinmal bewußt wie das bolivianische Volk seit Jahrhunderten auf ' s unerträglichste durch die Spanier gelitten hat bevor Sie etwas von einem " Bärendienst " schwadronieren ! ! ! - #5 01.05.2012 20:07 von
...geht ein Teil in die eigene Tasche, der andere Teil wird zerwirtschaftet. Gruß aus der Ex-DDR.
- #6 01.05.2012 20:18 von
- #7 01.05.2012 20:23 von
"Der Staat erzielt aus seiner unternehmerischen Tätigkeit Erträge. Die Erzielung zusätzlicher Erträge wird als Motiv für Verstaatlichungen genannt."
Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Versta...che_Interessen - #8 01.05.2012 20:24 von
Sehr viel Inbrunst, sehr viel Gerechtigkeit
Dieser Beitrag ist sicherlich erfüllt von einem tiefen Gerechtigkeitsempfinden. Natürlich schlägt auch mein Herz links und ich liebe Lateinamerika. Was ich jedoch bei diesem Coup für bemerkenswert halte, ist der aktuelle Zeitpunkt: Spanien ist schwach, die spanischen Wirtschaft hat ernsthafte (monetäre) Probleme. Es scheint neben Bolivien auch Argentinien, Venezuela und sogar Ecuador der spanischen Industrie die rote Karte zu zeigen. Ob sich Spanien und letztlich auch wir Europäer soviel Gerechtigkeit gut finden, da bin ich jetzt wirklich gespannt.
- #9 01.05.2012 20:28 von
In der DDR hatte jeder junge Mensch Anspruch auf einen Ausbildungsplatz und anschließend auf eine Arbeit. Jede Mutter konnte arbeiten gehen und wusste ihr Kind gut in der Kita untergebracht. Wer krank war bekam die bestmögliche Behandlung, ohne Ansehen der Person. Ich habe es bei meiner Mutter erlebt. In Ihren Augen war sie nur "Putze", aber die Ärzte in der Uniklinik Rostock ermöglichten ihr ein langes Leben. Heute hätte sie sterben müssen, weil sie die Kosten nicht tragen könnte. DDR war nicht reich, aber menschenfreundlich.
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