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Befehl des Präsidenten: Bolivien enteignet spanischen Stromversorger

APDie Firmenbüros sind bereits von Soldaten besetzt: Bolivien hat eine Tochter des spanischen Stromkonzerns REE enteignet. Das Unternehmen betreibt fast drei Viertel des nationalen Elektrizitätsnetzes - Präsident Morales hatte bereits mehrfach angekündigt, die Energieversorgung zu verstaatlichen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...830804,00.html
  1. #1

    Kommen die Gewinne jetzt beim Volk an?

    Oder bei den Kumpels von Morales?

    Oder bei ihm selbst?

    Man darf gespannt sein
  2. #2

    Wenn er damit mal seinem...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Firmenbüros sind bereits von Soldaten besetzt: Bolivien hat eine Tochter de
    ...Land nicht einen Bärendienst erwiesen hat. Wer jetzt noch als Ausländer in Bolivien investiert ist, wird sein Geld abziehen.
  3. #3

    Zitat von der.letzte.dodo Beitrag anzeigen
    Oder bei den Kumpels von Morales?

    Oder bei ihm selbst?

    Man darf gespannt sein
    Müssen verstaatlichte Unternehmen überhaupt Gewinne erzielen?
  4. #4

    Morales ist seinem . . .

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...Land nicht einen Bärendienst erwiesen hat. Wer jetzt noch als Ausländer in Bolivien investiert ist, wird sein Geld abziehen.
    . . . Volk verpflichtet + nicht dem Wohlergehen einiger geldgieriger Spekulanten !

    Wie naiv sind Sie eigentlich zu glauben , daß das bolivianische Volk , genauer gesagt der indigene Großteil der bolivianischen Bevölkerung , durch das ausländische Blutgeld in Saus + Braus leben ?
    Welchen Bärendienst hat Morales also seinem Land erwiesen ?

    Machen Sie sich ersteinmal bewußt wie das bolivianische Volk seit Jahrhunderten auf ' s unerträglichste durch die Spanier gelitten hat bevor Sie etwas von einem " Bärendienst " schwadronieren ! ! !
  5. #5

    ...geht ein Teil in die eigene Tasche, der andere Teil wird zerwirtschaftet. Gruß aus der Ex-DDR.
  6. #6

    Zitat von king_pakal Beitrag anzeigen
    Müssen verstaatlichte Unternehmen überhaupt Gewinne erzielen?
    Müssen staatliche Unternehmen investieren, oder nur das Vorhandene abnutzen? Der ehemalige Ostblock sendet historische Grüße ...
  7. #7

    Zitat von king_pakal Beitrag anzeigen
    Müssen verstaatlichte Unternehmen überhaupt Gewinne erzielen?
    "Der Staat erzielt aus seiner unternehmerischen Tätigkeit Erträge. Die Erzielung zusätzlicher Erträge wird als Motiv für Verstaatlichungen genannt."

    Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Versta...che_Interessen
  8. #8

    Sehr viel Inbrunst, sehr viel Gerechtigkeit

    Zitat von Vanagas Beitrag anzeigen
    . . . Volk verpflichtet + nicht dem Wohlergehen einiger geldgieriger Spekulanten !

    Wie naiv sind Sie eigentlich zu glauben , daß das bolivianische Volk , genauer gesagt der indigene Großteil der bolivianischen Bevölkerung , durch das ausländische Blutgeld in Saus + Braus leben ?
    Welchen Bärendienst hat Morales also seinem Land erwiesen ?

    Machen Sie sich ersteinmal bewußt wie das bolivianische Volk seit Jahrhunderten auf ' s unerträglichste durch die Spanier gelitten hat bevor Sie etwas von einem " Bärendienst " schwadronieren ! ! !
    Dieser Beitrag ist sicherlich erfüllt von einem tiefen Gerechtigkeitsempfinden. Natürlich schlägt auch mein Herz links und ich liebe Lateinamerika. Was ich jedoch bei diesem Coup für bemerkenswert halte, ist der aktuelle Zeitpunkt: Spanien ist schwach, die spanischen Wirtschaft hat ernsthafte (monetäre) Probleme. Es scheint neben Bolivien auch Argentinien, Venezuela und sogar Ecuador der spanischen Industrie die rote Karte zu zeigen. Ob sich Spanien und letztlich auch wir Europäer soviel Gerechtigkeit gut finden, da bin ich jetzt wirklich gespannt.
  9. #9

    Zitat von langenscheidt Beitrag anzeigen
    ...geht ein Teil in die eigene Tasche, der andere Teil wird zerwirtschaftet. Gruß aus der Ex-DDR.
    In der DDR hatte jeder junge Mensch Anspruch auf einen Ausbildungsplatz und anschließend auf eine Arbeit. Jede Mutter konnte arbeiten gehen und wusste ihr Kind gut in der Kita untergebracht. Wer krank war bekam die bestmögliche Behandlung, ohne Ansehen der Person. Ich habe es bei meiner Mutter erlebt. In Ihren Augen war sie nur "Putze", aber die Ärzte in der Uniklinik Rostock ermöglichten ihr ein langes Leben. Heute hätte sie sterben müssen, weil sie die Kosten nicht tragen könnte. DDR war nicht reich, aber menschenfreundlich.


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