APDie Firmenbüros sind bereits von Soldaten besetzt: Bolivien hat eine Tochter des spanischen Stromkonzerns REE enteignet. Das Unternehmen betreibt fast drei Viertel des nationalen Elektrizitätsnetzes - Präsident Morales hatte bereits mehrfach angekündigt, die Energieversorgung zu verstaatlichen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...830804,00.html
Es ist verständlich und fast liebenswert, dass alte Denkmuster –
Kapitalismus oder doch lieber Sozialismus? – verwendet werden, um ein Thema zu kapieren…
Ich möchte keinesfalls das Forumsmitglied Mononatrium… diskreditieren, denn er hat sehr wohl recherchiert, bevor er gepostet hat (ich habe mir erlaubt, das zu überprüfen im Zusammenhang mit seinem Beitrag #77 hier im Thread). Es scheint aber im aktuellen Konflikt zwischen Red Eléctrica und dem Staat Bolivien darum zu gehen, ob der spanische Mutterkonzern in das bolivianische Tochterunternehmen (Transportadora de Electricidad) investiert oder es ausbeutet. Wir Bayern sind wegen dem Desaster bei der Maxhütte und dem unerfreulichen Auftreten der Aktieneigner Thyssen und Krupp wie sagt man? GEBRANNTE KINDER?
Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass die spanische Presse nicht befürchtet, der Sozialismus komme wieder. Dort wird statt dessen gefragt, ob sich Red Eléctrica seiner Verantwortung bewusst sei oder ob hier Bolivien in den Strudel des spanischen Schuldendesasters gesogen wird. Aber warten wir vielleicht erst einmal ab?!
Verzeihen Sie, aber genau diesem Ansatz meines Vorposters fxe1200, Posting Nr. 49, hatte ich in meinem Beitrag Nr. 79 widersprochen. Wobei mein Thema eigentlich eher Ordoliberalismus als Kapitalismus ist, aber das nur am Rande.
Danke. Wenigstens einer... ;-)
Das tue ich (fast) immer. Für mich ist gerade das der Gewinn an Foren wie diesen: noch viel mehr als das, was andere sagen, nutzt mir jenes, worauf deren Beiträge mich bringen.
Wie gesagt: darauf habe ich mich in meinen Beiträgen nicht bezogen. Mir ging es darum, die Aussagen von fxe1200 nicht unwidersprochen dort stehen zu lassen und ihm nahezubringen, dass sich seine Lösung leider besser anhört, als sie es tatsächlich ist.
Nunja, sehr viel anderes wird uns vermutlich ohnehin nicht übrig bleiben. Mein Einfluss auf die bolivianische Regierung und die Führung von Red Eléctrica ist eng begrenzt, um nicht zu sagen: nicht vorhanden.