Forum


 

Befehl des Präsidenten: Bolivien enteignet spanischen Stromversorger

APDie Firmenbüros sind bereits von Soldaten besetzt: Bolivien hat eine Tochter des spanischen Stromkonzerns REE enteignet. Das Unternehmen betreibt fast drei Viertel des nationalen Elektrizitätsnetzes - Präsident Morales hatte bereits mehrfach angekündigt, die Energieversorgung zu verstaatlichen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...830804,00.html
  1. #40

    Südamerika ist gemessen an dessen realen Reichtum eines der ungleichsten Regionen der Welt... Es gibt eine passable Mittelschicht, eine kleinere Oberschicht, und eine noch kleinere Minderheit, welche extrem viel Vermögen besitzt.... auf der anderen Seite gibt es eine gigantische Mehrheit die zwischen 30-60% je nach südamerikanischen Land variiert (auch das hochgelobte Chile) welche absolut nichts vom nationalen Reichtum abbekommen und bitterarm sind...
    Nun wundern sich Leute warum in vielen südamerikanischen Ländern Leute wie Chavez in Venezuela oder Morales in Bolivien gewählt werden, weil diese arme Mehrheit mit dem wählen dieser linkspopulistischen Politikern absolut nichts zu verlieren hat...
    in den letzten Jahrzehnten wurden in ganz Südamerika staatliche Unternehmen privatisiert, verkauft, und die Kohle haben sich die Politiker selber eingesteckt....
    Dann wundern sich echt noch Leute, warum jetzt plötzlich so radikale Massnahmen genommen werden.... und diese von der Mehrheit der Bevölkerung unterstützt werden....
  2. #41

    absolut korrektes vorgehen. dass investoren-parasiten in zukunft die finger vom land lassen ist nur zu erstrebenswert und sicherlich kein bärendienst.
  3. #42

    das haben die investoren ........

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...Land nicht einen Bärendienst erwiesen hat. Wer jetzt noch als Ausländer in Bolivien investiert ist, wird sein Geld abziehen.
    das haben die investoren doch wohl schon lange gemacht.
    und wenn dieser typ das land vor die wand gefahren hat darf die internationale gemeinschaft mal wieder helfen.
  4. #43

    Zitat von Incubus6 Beitrag anzeigen
    An jeder Ostdeutschen Uni mal ein Ausstellung die Uni-Historie anschauen.
    Was sind denn diese Ausstellungen historisch (wissenschaftlich) wert? Nichts! Geschichte ist immer noch die Geschichte der Sieger. (Und das heute viel mehr als zu Napoleons Zeiten, von dem dieses Zitat stammt).
  5. #44

    Dann

    Zitat von der.letzte.dodo Beitrag anzeigen
    Oder bei den Kumpels von Morales?

    Oder bei ihm selbst?

    Man darf gespannt sein
    seien Sie gespannt. Oder ist von Morales schon etwas im Zusammenhang mit Korruption bekannt? Soviel ich weiß, nicht.
  6. #45

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Firmenbüros sind bereits von Soldaten besetzt: Bolivien hat eine Tochter de
    Das ist ja schon die Alternative zu alternativlosen Politik der Machthaber in der EU. Schlüsselindustrien verstaatlichen. Den restlichen Konzernen und Banken ordentlich Steuern abzwacken und schon flutschen die Konjukturprogramme und auch der unbezahlbare Sozialstaat wird garnicht mehr so unbezahlbar sein.

    Der Neoliberalismus hat seine Anfänge in Südarmerika in den 70ern genommen und genau von dort kommt auch die Lösung wie man ihn wieder loswird. 6 Mrd. Menschen auf der Welt machen uns vor wie man ohne Heuschrecken leben kann aber bei uns soll das angeblich nicht gehen.

    Mal sehen wie lange es noch dauert bist die Europäer die Nase endgültig voll haben von Nullrunden, Sparprogrammen, Krise und leeren Versprechungen. Natürlich werden wir Deutschen die letzten sein die die Zeichen der Zeit erkennen, aber das war bei uns ja schon immer so und hat uns bisher auch nicht geschadet.
  7. #46

    ...

    Zitat von ritotschka Beitrag anzeigen
    Wen hat die DDR eingesperrt? Die Pastorentochter Merkel oder Thierse oder Gauck oder oder. In Meiner Klasse waren zwei Pastorenkinder, sie wurden Ärzte. Eingesperrt war keiner. Hat Merkel im Gefängnis gesessen oder hat sie in der damaligen UdSSR studiert? Bitte mehr Realität und Objektivität ihn Ihren Beiträgen.
    Meine Tochter war glücklich, dass sie als Einzelkind mit gleichaltrigen aufwachsen durfte.
    Einfach Mal wie so wenige Ostbürger in den Stasiknast nach Hohenschönhausen fahren und sich mit den ehemaligen Inhaftierten unterhalten, die dort die Führungen machen, Sie werden es nicht glauben, da kann man ganz schön was lernen.
  8. #47

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich in diesem Artikel zum ersten Mal das Wort "linkspopulistisch" gelesen habe. Beeindruckend!
  9. #48

    Herzlichen Glückwunsch ...

    ... zu diesm mutigen Vorgehen, die Verbrechen der Privatisierungen Rückgängig zu machen (hoffe ich).

    Und den Leuten, die glauben daß das ausländische Investoren abschrecken würde, sei gesagt, daß staatliche Infrastrukturaufgaben auch in staatliche Hände gehören. Dagegen müssen Branchen, die sich nicht auf Feldern staatlicher Infrastrukturleistungen bewegen, auch keine Sorgen machen, sondern sind herzlich willkommen.

    Ich sehe in der Verstaatlichung eher einen Vorteil als Nachteil, da staatliche Infrastrukturen in westlichen Ländern (im Gegensatz zu kommunistischen) eher Garanten für eine gewisse Qualität der Leistung sind, was man von deren privatisierten Pendants, die maximale Profite mit kontinuierlichem Qualitätsverlust und Investitionsresistenz erkaufen, nicht behaupten kann (siehe z.B. Englische Bahn).

    Auch in Deutschland werden wir viele der IMO größtenteils betrügerischen Privatisierungen wieder Rückgängig machen müssen und sogar neue staatliche Infrastrukturaufgaben definieren müssen, wie z.B. die Sicherstellung des Zahlungsverkehrs und die garantierte Unternehmensfinanzierung durch eine Staatsbank OHNE zwischengeschaltete Privatbanken.
  10. #49

    Energie, Wasser, oeffentlicher Nahverkehr gehoeren in die Haende des Volkes und nicht privatisiert. Es geht nicht an, dass sich eine kleine Elite an den Grundbeduerfnissen der Menschen gesundstoesst. Das sollte ueberall so sein. Ueberdies ist die Verstaatlichung von Betrieben nichts weiter als die direkte Verwirklichung von Demokratie im aristotelischen Sinne. Schlecht ist das nicht, profitieren doch alle von der Verstaatlichung und nicht nur ein paar Manager und Aktionaere. Diese positiven Aspekte koennen auch in diesem Forum nicht wegdiskutiert werden.








TOP



TOP