Befehl des Präsidenten: Bolivien enteignet spanischen Stromversorger

APDie Firmenbüros sind bereits von Soldaten besetzt: Bolivien hat eine Tochter des spanischen Stromkonzerns REE enteignet. Das Unternehmen betreibt fast drei Viertel des nationalen Elektrizitätsnetzes - Präsident Morales hatte bereits mehrfach angekündigt, die Energieversorgung zu verstaatlichen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...830804,00.html
  1. #10

    Na, super!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Firmenbüros sind bereits von Soldaten besetzt: Bolivien hat eine Tochter de
    Erst privatisiert - das heißt einen Haufen Geld für den Laden kassiert - dann enteignet. Erst Argentinien, jetzt Bolivien. Wer jetzt noch Geld in Südamerika investiert, geht ein ziemliches Risiko ein, scheint mir.
  2. #11

    In meinen Augen ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite kann ich Morales verstehen: Was im Zuge der Privatisierungen in den 90ern in Bolivien ablief war teilweise schon kriminell. Vor allem europäische Firmen haben das damals mit Hilfe des IWF extrem ausgenutzt und große Teile der bolivianischen Bevölkerung mussten darunter leiden.

    Auf der anderen Seite habe ich so meine Zweifel ob eine dauerhafte Verstaatlichung wirklich die Lösung ist und Morales muss aufpassen Bolivien international nicht immer mehr zu isolieren. Denn damit wird dann auch keines der Probleme des Landes gelöst.
  3. #12

    Zitat von Europa! Beitrag anzeigen
    Erst privatisiert - das heißt einen Haufen Geld für den Laden kassiert - dann enteignet. Erst Argentinien, jetzt Bolivien. Wer jetzt noch Geld in Südamerika investiert, geht ein ziemliches Risiko ein, scheint mir.
    Bei aller teilweise berechtigten Kritik an den Verstaatlichungen in Südamerika....das Geld für die Privatisierungen in den 90ern hat in den meisten Fällen nicht das Land kassiert sondern es landete über IWF und Weltbank auch wieder in Europa. Und FALLS es im Land blieb, dann bei der kleinen korrupten Elite....welche es aber auch wieder nach Europa brachte.
  4. #13

    ???

    Zitat von ritotschka Beitrag anzeigen
    In der DDR hatte jeder junge Mensch Anspruch auf einen Ausbildungsplatz und anschließend auf eine Arbeit.
    Nur nicht auf die, die er wollte oder das was sie wollten. Die Jugendliche wurden eingeteilt was sie zu lernen haben und wo sie arbeiten müssen.
    Zitat von ritotschka Beitrag anzeigen
    Jede Mutter konnte arbeiten gehen und wusste ihr Kind gut in der Kita untergebracht.
    Klar, um den Kindern eine Gehirnwäsche zu verpassen. War doch erklärtes Ziel den Einfluss der Eltern zu minimieren.
    Zitat von ritotschka Beitrag anzeigen
    Wer krank war bekam die bestmögliche Behandlung, ...
    LOL. Nur da war bestmöglich 20 Jahre hinter dem Stand der Wissenschaft und Medizin. Vielen Dank. Recherchiere bitte mal wann die ersten CT und MRT in DDR und BRD durchgeführt wurden und wieviele Geräte jeweils zur Verfügung standen.
  5. #14

    Zitat von ron_ben_david Beitrag anzeigen
    "Der Staat erzielt aus seiner unternehmerischen Tätigkeit Erträge. Die Erzielung zusätzlicher Erträge wird als Motiv für Verstaatlichungen genannt."

    Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Versta...che_Interessen
    Das ist aber nur eines der vielen Motive.

    "Es werden vorzugsweise wichtige „strategische“ Wirtschaftszweige oder ganze Wirtschaftszweige verstaatlicht, damit diese nicht unter ausländischen Einfluss geraten („Nationalisierung“).

    In Entwicklungsländern (Trikont-Ländern) begründen Regierungen Verstaatlichungen häufig damit, das Land aus einer Abhängigkeit von transnationalen Unternehmen herausführen zu wollen. Gängig ist die Praxis, strategisch wichtige Rohstoffquellen oder Schlüsselindustrien eines Landes zu verstaatlichen; oft, um einen vorher erfolgten politischen Machtwechsel abzusichern."

    Verstaatlichung/Strategische Branchen
  6. #15

    Grenzgängig

    Zitat von ritotschka Beitrag anzeigen
    DDR war nicht reich, aber menschenfreundlich.
    Den Rest ihres Beitrages kann man noch als blinde Ostalgie abtun. Aber diese Aussage?!?
    Die DDR menschfreundlich-Darum hat sie alle eingesperrt und auf die geschossen die aus diesem Paradies abhauen wollten.
  7. #16

    mußte nun auch Morales seinen Beitrag leisten, um lateinamerikanische Länder als Investitionsstandorte in Misskredit zu bringen. Gleichsam wirbt die bolivianische Botschaft in Berlin auf ihrer Internetseite für Auslandsinvestitionen in ein sicheres Land. Diese Werbung dürfte Morales noch nie gelesen haben, denn sonst müßte er das große Würgen bekommen.
  8. #17

    Zitat von Incubus6 Beitrag anzeigen
    Nur nicht auf die, die er wollte oder das was sie wollten. Die Jugendliche wurden eingeteilt was sie zu lernen haben und wo sie arbeiten müssen.

    Klar, um den Kindern eine Gehirnwäsche zu verpassen. War doch erklärtes Ziel den Einfluss der Eltern zu minimieren.


    LOL. Nur da war bestmöglich 20 Jahre hinter dem Stand der Wissenschaft und Medizin. Vielen Dank. Recherchiere bitte mal wann die ersten CT und MRT in DDR und BRD durchgeführt wurden und wieviele Geräte jeweils zur Verfügung standen.
    Meine Mutter erkrankte 1968 an Krebs. Operation, weil Patientin zu schwach nicht möglich. Also musste eine andere Lösung her. Zum Glück kannten die Rostocker Mediziner schon die Methode, die Lübeck 2003 als Weltsensation verkündete. Ohne Operation, nur mit gezielter Bestrahlung wurde meine Mutti 95 Jahre alt und verstarb im Jahr 2004.
    Meine Mutti war keine Prominente. In Ihren Verständnis ausgedrückt, war sie eine Putze - also Unterschicht.
  9. #18

    Zitat von Incubus6 Beitrag anzeigen
    Den Rest ihres Beitrages kann man noch als blinde Ostalgie abtun. Aber diese Aussage?!?
    Die DDR menschfreundlich-Darum hat sie alle eingesperrt und auf die geschossen die aus diesem Paradies abhauen wollten.
    Wen hat die DDR eingesperrt? Die Pastorentochter Merkel oder Thierse oder Gauck oder oder. In Meiner Klasse waren zwei Pastorenkinder, sie wurden Ärzte. Eingesperrt war keiner. Hat Merkel im Gefängnis gesessen oder hat sie in der damaligen UdSSR studiert? Bitte mehr Realität und Objektivität ihn Ihren Beiträgen.
    Meine Tochter war glücklich, dass sie als Einzelkind mit gleichaltrigen aufwachsen durfte.
  10. #19

    Zitat von ritotschka Beitrag anzeigen
    Meine Mutter erkrankte 1968 an Krebs. Operation, weil Patientin zu schwach nicht möglich. Also musste eine andere Lösung her. Zum Glück kannten die Rostocker Mediziner schon die Methode, die Lübeck 2003 als Weltsensation verkündete. Ohne Operation, nur mit gezielter Bestrahlung wurde meine Mutti 95 Jahre alt und verstarb im Jahr 2004.
    Meine Mutti war keine Prominente. In Ihren Verständnis ausgedrückt, war sie eine Putze - also Unterschicht.
    Also gezielte Bestrahlung wurde nicht 2003 in Lübeck als Weltsensation gefeiert.
    Nicht das die DDR keine engagierten Mediziner hatten. Sie aber hatte nicht das Geld um bei Geräten auf den neusten Stand der Technik zu sein. das hat sich natürlich auch auf die Ausbildung und den allgemeinen Medizinstand ausgewirkt. Gleiches gilt für neue Medikamente. Ausnahmen seien hiervon natürlich ausgenommen.