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Bedrohter Traumstrand: Kampf um Mallorcas Kronjuwel

GOB-MallorcaFeuchtgebiete, bewaldete Dünen und der Traumstrand Es Trenc: Die spektakulär schöne Natur im Süden Mallorcas ist in Gefahr, weil Investoren ein Luxus-Resort bauen wollen. Anwohner kämpfen beherzt gegen Betonpisten, sie wollen nicht noch mehr Küste dem Tourismus opfern.

http://www.spiegel.de/reise/europa/0...851445,00.html
  1. #20

    Ich könnte

    Zitat von toledo Beitrag anzeigen
    Häh?
    Ausgerechnet das deutsche BauVERHINDERUNGSRECHT als beispielhaft anzuführen, hat sowas wie am deutschen Wesen... Na, Sie wissen schon!

    Dieses deutsche Baurecht hätte mit Sicherheit einen Bauboom auf Mallorca oder anderswo vereitelt, sowie es derzeit in Deutschland nahezu jedes größere Bauprojekt welches größer als ein Einfamilienhaus ist, behindert, verzögert und oft unmöglich macht!

    Eine Einladung für Querulanten, Verweigerer, Besserwisser, Nörgler, Ruhehabenwoller und ähnliche jedwedes Projekt kaputt zu prozessieren!
    Ihnen jetzt was erzählen vom Haus meiner Nachbarn.

    Als Eigentümer eines kleinen 1-Familienhauses war ich vor 10 Jahren froh, als nach Erschließung eines Neubaugebietes der neue Nachbar die Pläne vorlegte. Prima, alles normal.

    Umso verwunderter war ich, als ich nach Urlaub sah, dass der Rohbau gänzlich vom Bebauungsplan und dem vorgelegten Plan abwich, 1 Geschoß höher als lt. Bebauungsplan erlaubt, Balkone und Gauben dort, wo vorher keine waren. Die Kellerdecke ungewöhnlich hoch, Kniestock ebenso, dadurch Überschreitung der Traufhöhe um mehrere Dezimeter.

    Trotz Baueinstellung meinerseits wurde Sonntags das Dach aufgeschlagen. Seit 10 Jahren kämpfe ich gegen Gleichgültigkeit, Faulheit, Verlogenheit, Ignoranz seitens der Behörden und gegen den Bauherrn selbst. Alle Einwände wurden als Verdacht abgetan, erst als das Kind in den Brunnen gefallen war, lies man sich zu der Aussage hinreißen "es sei dumm gelaufen".

    Der Bauherr ist selbständiger Handwerker im Baugewerbe und erzählt bei der Anhörung, er habe sich vermessen.

    So ist das in Deutschland. Und dann kommen Sie mit einem solch saudummen Kommentar. Ihnen guckt ja auch keiner von einem illegalen Balkon einer illegalen Wohnung in ihr sauer erarbeitetes 1-Familienhaus oder in den Garten ohne die Möglichkeit des Rückzuges. Ganz dicht an der Grenze wäre man geschützt, aber da stinken die Komposthaufen der netten neuen Nachbarn.
  2. #21

    "Auch der aus New York stammende und in Spanien lebende Polit-Clown Leo Bassi wird eine Vorstellung geben."
    Lieber SPIEGEL zuviel falsche Schubläden für den Universal Artisten Leo Bassi. Macht doch einfach einen gut recherchierten Artikel über ihn. Es lohnt sich. Dieser Mann ist großartig.
  3. #22

    Dann gebe ich Ihnen den Tipp:

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    (...)
    Naturschutz schön und gut...aber wie bei uns in Deutschland auch sollten die Spanier abwägen was im Moment wichtiger ist...ein unberührter Naturstrand oder zahlenden Touris und Migranten.
    Fahren Sie doch mal hin!
    Derartige Strand- und Dünenabschnitte sind auf Mallorca absolute Mangelware.
    Was wollen Sie mit mehr Hotels, die am Ende doch nicht ausgebucht sind?

    Der touristische Sektor hat seinen Boom hinter sich. Es zeigt sich mittlerweile hingegen, dass die Menschen dorthin fahren, wo Einzigartigkeit zu finden ist. Das wird in Zukunft der Sektor im Tourismus sein, der letztlich Geld bringt.

    Die Bausünden der 60er/70er hatten wir doch eigentlich schon hinter uns gelassen, oder?

    Gleichwohl bleibt es natürlich den Spaniern überlassen, das selbst zu entscheiden.
    Ich wünsche ein glückliches Händchen dabei!
  4. #23

    Danke fürs Nichthinfahren

    Zitat von Kvert Beitrag anzeigen
    Dieser Strand ist Ende Juli eine Zumutung. Man liegt wie eine Sardinelle einer neben dem anderen. Die Zufahrt ist nur mit einem Kleinstwagen fahrbar (den hatten wir glücklicherweise), weil man Spiegel an Spiegel mit 1 cm Spalt an den entgegenkommenden Fahrzeugen vorbeifahren muss. Nie wieder Es Trenc!
    Es gibt drei generelle Zufahrtsmöglichkeiten (und noch die eine oder andere "nichtoffizielle", über die hier nicht gesprochen werden soll). Es ist halt die Frage, welche der drei Sie benutzt haben und ob Sie bereit waren, ein bisschen (fünf bis acht Euro) Parkgebühr zu zahlen, oder um jeden Preis für lau die Kiste abstellen wollten.

    Außenspiegel klappt man auf Mallorca beim Parken und auf unbefestigten Pisten überlicherweise ein (wenn einem an anderen Autofahrern und am eigenen Spiegel liegt).

    Aber jeder, der den Strand nicht aufsucht, ist mir ein willkommener Tourist. Insofern: Danke.
  5. #24

    Es wird Zeit

    Zitat von stefankwittlin Beitrag anzeigen
    Es darf wie bis anhin KEIN EINZIGES HAUS ODER HOTEL DIESES PARADIES VERSCHANDELN! Hoffen wir auf die Vernunft der Menschen und auf dass Flora und Fauna so einzigartig bleiben dürfen. Wir sind es diesem Ort schuldig!
    Ich finde, allmählich sollten die Häusergerippe bei Ses Covetes mal aktiv abgerissen werden. Der natürliche Verfall dauert einfach zu lange.
  6. #25

    Kreislauf

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Feuchtgebiete, bewaldete Dünen und der Traumstrand Es Trenc: Die spektakulär schöne Natur im Süden Mallorcas ist in Gefahr, weil Investoren ein Luxus-Resort bauen wollen. Anwohner kämpfen beherzt gegen Betonpisten, sie wollen nicht noch mehr Küste dem Tourismus opfern.

    Es Trenc: Bau eines Luxus-Hotels bedroht Mallorcas Traumstrand - SPIEGEL ONLINE
    "...doch langfristig gesehen verliere die Insel immer mehr an Attraktivität - auf Kosten der Tourismusbranche."

    Und was passiert wenn die Attraktivität verloren geht? Richtig die Touris bleiben weg und damit auch die Einnahmen.
    Dann hätte man ein Hotel mehr das leer steht...

    Es gibt zwar immernoch den Sauftourismus, aber sollte der einmal weg bleiben kommt auch sonst keiner mehr wenn man die Natur verdrängt hat.
  7. #26

    optional

    Hier ist ein Link zu einer Petition gegen das Bauvorhaben. Wer also aktiv werden will, kann das da gerne machen!

    http://www.change.org/es/peticiones/salvem-es-trenc-qui-estima-mallorca-no-la-destrueix-salvemos-es-trenc-quien-ama-mallorca-no-la-destruye
  8. #27

    Wenn der Mensch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Feuchtgebiete, bewaldete Dünen und der Traumstrand Es Trenc: Die spektakulär schöne Natur im Süden Mallorcas ist in Gefahr, weil Investoren ein Luxus-Resort bauen wollen. Anwohner kämpfen beherzt gegen Betonpisten, sie wollen nicht noch mehr Küste dem Tourismus opfern.

    Es Trenc: Bau eines Luxus-Hotels bedroht Mallorcas Traumstrand - SPIEGEL ONLINE
    ueberleben will, muss er wachsen, Arbeitsplaetze schaffen, Geld verdienen. Das geht nur auf Kosten der Umwelt. Irgendwann sind die Grenzen des Wachstum dann mal erreicht. Aber das verdraengt der Mensch indem er sagt: in meiner Zeit passiert das noch nicht.
  9. #28

    ........

    Zitat von Kvert Beitrag anzeigen
    Dieser Strand ist Ende Juli eine Zumutung. Man liegt wie eine Sardinelle einer neben dem anderen. Die Zufahrt ist nur mit einem Kleinstwagen fahrbar (den hatten wir glücklicherweise), weil man Spiegel an Spiegel mit 1 cm Spalt an den entgegenkommenden Fahrzeugen vorbeifahren muss. Nie wieder Es Trenc!
    Dann hat die Abgeschiedenheit schon seinen Zweck erfüllt. Schon einer weniger, der dieses Kleinod versaut! Es müßte noch schwieriger werden , dahin zu kommen. Es reicht doch, was so am Ballermann passiert!
  10. #29

    Zitat von dosmundos Beitrag anzeigen
    Das Problem ist letztlich ganz einfach: die Felder in dieser Gegend sind nicht sonderlich ergiebig, eben weil es an Wasser fehlt und das Klima eher einer Steppe entspricht. Daher kann man es den Grundstücksbesitzern aus Campos eigentlich nicht wirklich verübeln, wenn sie ein Verkaufsinteresse haben. Allerdings sind "Steppenfelder" nun wirklich nicht für die Anlage satter Golfplatz-Greens geeignet. Und dass die massive Entnahme von Grundwasser in einem Gebiet wie Campos auch massive Auswirkungen auf die Umwelt haben wird, sollte nun wirklich auch einem Nicht-Geologen ziemlich schnell einleuchten.

    wir waren erst vor kurzem in der nähe von es trenc. allein wie salzig das leitungswasser dort schmeckt... da macht man sich schon seine gedanken. mit einem weiteren brunnen wirds gewiss nicht besser.

    und was ich in meiner zeit in spanien (festland) gelernt habe: umweltschutz ist in spanien etwas eher nachrangiges. zumindest war das vor wenigen jahren noch so, bezogen darauf was die politik ihr für eine stellenwert zugesteht.

    und was ich in meiner zeit in spanien (festland) gelernt habe:








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