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Bedrohter Bundesliga-Dino: Vom Aussterben bedroht

AFPDüsseldorf, Augsburg, Fürth: So heißen in der kommenden Saison die Konkurrenten des Hamburger SV. Der Club peilt zwar einen einstelligen Tabellenplatz an, wird aber gegen den Abstieg kämpfen. Selten war das Team schlechter besetzt.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...848022,00.html
  1. #1

    Wahre Worte!

    Wahre Worte.

    Weswegen der HSV aber auch da unten rumstand und zu befürchten ist dass er dort wieder sein wird, ist die Unfähigkeit zur Selbsteinschätzung.

    Aus irgendwelchen Gründen sieht sich der Club immer noch gaaaanz weit oben in der Liga. Da wird dann halt mal ein Training an einem Ort gemacht den sich sonst nur die Bayern leisten können, da blättert man halt mal ne Million hin, um gegen die beste Mannschaft der Welt spielen zu können - die dann aber, huch, grade mal mit ihrer B-Mannschaft anreist, weil die eben problemlos ausreicht, um den HSV zu besiegen.

    Wenn der HSV immer noch von weit oben - und "einstelliger Tabellenplatz" ist derzeit bereits "weit oben" träumt, dann muss er sich nicht wundern, die Tabelle auch mal ganz oben zu sehen - wenn man sie denn dann kopfüber hält.
  2. #2

    Der Anspruch...

    Was ich am HSV überhaupt nicht sympathisch finde....sollten sie von den ersten drei Spielen zwei gewinnen, wird gleich wieder von der Meisterschaft und dem dazugehörigen Championsleague-HF der darauffolgenden Saison gesprochen. Sollten sie aber die ersten zwei Spiele verlieren sind sie quasi sicherer Absteiger.

    Die Ansprüche schon wieder sind ein Witz...Statt dass man einfach mal das Ziel Platz 9-14 ausgibt, welches realistisch gesehen möglich wäre, sollte sich die Mannschaft den Hintern aufreißen und das Umfeld einigermaßen die Füße stillhalten, heißt es gleich wieder einstelliger Tabellenplatz. Ja dann Glück auf HSV...

    Freiburg hat nicht geschlafen und mit ihrem Trainer werden sie ziemlich sicher nicht absteigen. Diese Mannschaft hat den Kampf angenommen Ende der letzten Rückrunde und sie haben verheißungsvolle Spieler. Augsburg hat sich m.E. sehr sinnvoll verstärkt, bleibt abzuwarten was sie auf dem Parkett liefern werden...und strukturell sowie mental (also insgesamt) schätze ich eigtl nur Fürth schwächer ein. Aber das ist alles höchst subjektiver Spekulatius. Auf eine neue Saison
  3. #3

    Zitat von logikerhh Beitrag anzeigen
    Wahre Worte.

    Aus irgendwelchen Gründen sieht sich der Club immer noch gaaaanz weit oben in der Liga.
    Der HSV muss in der Tat aufpassen, nicht der neue 1. FC Köln zu werden. Die sehen sich, als eine der größten und wichtigsten Städte Deutschlands in Kombination mit ihrer nicht unerfolgreichen Vergangenheit, auch immer in sportlich anderen Regionen, als sie sich tatsächlich befinden. Diese verzerrte Selbstwahrnehmung hat dann dazu geführt, was die Kölner aktuell sind: eine Fahrstuhlmannschaft.

    Ganz so schlimm ist es beim HSV zwar nicht, ich sehe aber im Moment (noch) keine Anzeichen dafür, dass die kommende Saison besser wird als die vergangene.
  4. #4

    Bierseeliger Dünnsinn

    Auch ich bin HSV-Fan (mit Dauerkarte). Auch ich mache mir, wie alle in meinem Umfeld, Sorgen. Aber dieser Artikel ist so gehaltlos wie ausgepisstes Bier (sorry, aber es ist so). Birger Hamann hat hier einfach die blödesten Artikel aus der Hamburger Morgenpost zusammengepinnt.
  5. #5

    Hsv

    Auch ich bin HSV Fan,seit den sechziger Jahren. Und leider stimmt vieles von dem,was in dem Artikel steht.
    Diese Saison kann man nur hoffen,das es wieder drei schlechtere Mannschaften als den HSV am Ende gibt,sonst ist die Machtübernahme der HSV Supporter und der Fanclubs im HSV total mißglückt........!
    Allerdings bezweifle ich das,weil Köln und Hertha schon in Liga 2 spielen.
  6. #6

    Zitat von logikerhh Beitrag anzeigen
    Wahre Worte.

    Weswegen der HSV aber auch da unten rumstand und zu befürchten ist dass er dort wieder sein wird, ist die Unfähigkeit zur Selbsteinschätzung.

    Aus irgendwelchen Gründen sieht sich der Club immer noch gaaaanz weit oben in der Liga. Da wird dann halt mal ein Training an einem Ort gemacht den sich sonst nur die Bayern leisten können, da blättert man halt mal ne Million hin, um gegen die beste Mannschaft der Welt spielen zu können - die dann aber, huch, grade mal mit ihrer B-Mannschaft anreist, weil die eben problemlos ausreicht, um den HSV zu besiegen.

    Wenn der HSV immer noch von weit oben - und "einstelliger Tabellenplatz" ist derzeit bereits "weit oben" träumt, dann muss er sich nicht wundern, die Tabelle auch mal ganz oben zu sehen - wenn man sie denn dann kopfüber hält.
    Aus Ihrem Beitrag spricht die pure Unkenntnis. Der HSV hat sich den FC Barcelona nichts kosten lassen, sondern hat daraus unterm Strich einen Gewinn erlöst. Und welchen Ort sie in Bezug auf die Bayern meinten, erschließt sich nicht. Es gab zwei Trainingslager und ein Turnier in Fernost, das dem HSV ebenfalls Erlöse eingebracht hat.

    Also: wenn man schon draufhauen will, dann bitteschön vorher ein wenig informieren, ansonsten ist die Kritik beliebig und gehört auf die Toiletten-Rolle.

    Was den angestrebten Tabellenplatz betrifft: derzeit unrealistisch, aber man darf davon ausgehen, dass die endgültige Mannschaft, die diesen Platz erreichen soll noch gar nicht steht. Jedwede Kritik ist also auch in diesem Fall grober Unfug.

    Was der Beitrag im SPON leider überhaupt nicht aufgreift, ist der Umstand, weshalb die Probleme tatsächlich auftreten. Hier muss man Carl-Edgar Jarchow an erster Stelle aufführen, der ja eigentlich nur kommissarisch dem Vorstand vorsitzen sollte, bis der richtige Mann gefunden wird. In der Zwischenzeit ist ihm in Ermangelung einer vorhandenen Selbstreflektion offenbar der Platz im Vorstand ans Herz gewachsen. Dass der Mann aus einer ganzen Reihe von Gründen dort schlicht nicht hingehört, ist eigentlich jedem halbwegs objektiven Betrachter sehr schnell klar geworden. Allerdings erfreut er sich im Verein der Unterstützung der unseglichen Supporters, die einfach nur einen Grüßaugust präferieren, der ihnen ihre Stellung im Verein nicht streitig macht. Das Wohl des HSV interessiert da niemanden. Schon gar nicht Bednarek & Co. So zumindest muss der entstandene Eindruck interpretiert werden. Der HSV ist der Verein der Besitzstandswahrung, der fehlenden Visionen und der Vetternwirtschaft geworden. So wird es zweifelsohne immer weiter in die Bedeutungslosigkeit gehen.
  7. #7

    Moin erstmal!

    Herr Fink hatte neulich gefordert mit der schlechtrederei dieser Mannschaft aufzuhören, und er hat Recht!
    Mit dieser Mannschaft ist durchaus ein Platz unter den ersten acht auf der Tabelle drin, wahrscheinlich sogar ein EL- Platz.
    So gesehen ist die Vorgabe von mindestens 45 Punkten durchaus realistisch.

    Und notfalls gibt es bestimmt noch drei Mannschaften die noch schlechter sind, etwas Glück gehört ja zum Fußball dazu.
    Also, liebe Stellinger: Lehnt Euch einfach ganz entspannt zurück.
  8. #8

    mehr Objektivität bitte

    Der "Dino" bleibt erstklassig. In dem Bericht werden doch nur
    olle Kamellen komprimiert. Den gleichen Artikel lese ich jedes
    Jahr über einen anderen Verein. Dieses Mal ist eben der HSV dran ...
  9. #9

    Hsv

    @ logiker: ich glaube nicht, dass das barca spiel wirtschaftlich eine schlechte idee war. Das ausverkaufte stadion spielt bei einem durchschnittlichen kartenpreis von 40€ über 2 mio € ein. Dazu nochmal geschätzt 200.000€ vom fernsehen und sponsoren. Außerdem die einnahmen von catering- und fanartikelverKauf am spieltag (es gab limitierte trikots und stadion-sammelbecher). Dagegen ausgaben von 800.000€ antrittsprämie (ohne messi) und ca 300.000 für betriebskosten, spielerprämien etc.. Bleibt nen fettes plus von mind. 1 mio €...

    Unabhängig davon mache ich mir in dieser spielzeit auch sorgen um meinen hsv. Das ziel sollte es sein, diese und die nächste saison irgendwie zu überleben. Langfristig kann man mit dem umfeld schon wieder mehr hoffnung haben: die junge mannschaft kann sich noch deutlich entwickeln, der verein plant endlich mal langfristig (s. der innovativ finanzierte ausbau des nachwuchsleistungszentrums) und wenn in den nächsten jahren das stadion abbezahlt ist, steht pro jahr ein hoher millionenbetrag mehr an liquiden mitteln zur verfügung.

    @ birger: guter artikel - gruß vom ehemaligen hafo-kollegen andreas.








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