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Becel, Actimel und Co.: Ärzte sollen für Lebensmittel werben

UnileverDie Lebensmittelindustrie hat ein Milliardengeschäft entdeckt: Produkte mit "Zusatznutzen". Doch die Hersteller von Becel, Actimel und Co. sind dabei, die Grenze zur Medizin zu überschreiten. Laut der Verbraucherorganisation Foodwatch umgarnen die Firmen nun sogar Ärzte als Werbebotschafter.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...838459,00.html
  1. #30

    Nötigung

    Die Ärzte sollen dem Patienten verticken , das Schmierfett
    Becel Pro Activ sei Gesundheitsfördernt und so soll der Patient das Zeug kaufen. Es wird nicht lange dauern und der erste arzt hat wegen Nötigung und Schleichwerbung eine Klage am Hals.
    Ich glaube nicht, das die Ärzte so dumm sind , wie diese Schmierfettfabrikanten glauben.
  2. #31

    Der Lebensmittelmarkt

    schrumpft. Zum einen nimmt die Bevölkerung in Deutschland ab. zum anderen wird die Bevölkerung älter Der Energieumsatz von älteren und alten Menschen ist nicht so hoch wie bei jungen Menschen. Zu allem Überfluss steigt die Altersarmut, die Oma und Opa zurück an den Herd zwingen. Kartoffeln, Gemüse und ab und zu ein Stück Fleisch. Selbst kochen und backen. Joghurt selber machen macht Spaß, schmeckt und ist gesund. Kein Mensch braucht durchdrehende Bakterienkulturen in Actimel oder wie das Zeug auch heißen mag.
  3. #32

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Lebensmittelindustrie hat ein Milliardengeschäft entdeckt: Produkte mit "Zusatznutzen". Doch die Hersteller von Becel, Actimel und Co. sind dabei, die Grenze zur Medizin zu überschreiten. Laut der Verbraucherorganisation Foodwatch umgarnen die Firmen nun sogar Ärzte als Werbebotschafter.

    Foodwatch: Lebensmittelindustrie will Ärzte als Werbebotschafter - SPIEGEL ONLINE
    Das kann man doch bstimmt schnell gesetzlich verankern, Am besten gleich EU - weit. Es werden doch wohl genug Politiker finden, die auf der Vortragshalteliste von Unilever und Danone stehen.
  4. #33

    Yoooh

    Zitat von paulroberts Beitrag anzeigen
    ob das nützt? Früher vielleicht, als man den Ärzten noch traute, aber da wäre niemand auf so eine Idee gekommen.
    Ich traue den Ärzten auch nicht mehr. Im Krankenhaus hat man mir von einer bestimmten Tablettensorte wegen gesundheitlichen Probleme abgeraten und mein Hausarzt verordnet diese mir, obwohl er von den Rat der Kollegen weiß.
    Und dann wundert sich die Industrie, die Wirtschaft, die Ärzteschaft und wer noch alles, dass wir kein Vertrauen haben und teilweise uns störrisch geben?

    Übrigens, esse nie wofür speziell Werbung gemacht wird! Es wird schon seinen Grund haben, weshalb Werbung gemacht werden muss!
  5. #34

    und die Moral von der Geschichte:

    Es gibt nicht nur Lebensmittelhersteller und Ärzte, es gibt u.a. auch KFZ-Mechaniker, die des Profitwillens eine hochgepriesene chinesische Bremse einem ans Auto andrehen und dann gibts vielleicht nen Arzt oder Lebensmittelhersteller weniger. ;-)
  6. #35

    vom Gesetzgeber so gewollt!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Nicht nur die Pharmaindustrie, sondern auch Lebensmittelhersteller bedrängen Ärzte, den Patienten ihre zweifelhaften Produkte anzudienen", kritisiert Oliver Huizinga von Foodwatch

    Foodwatch: Lebensmittelindustrie will Ärzte als Werbebotschafter - SPIEGEL ONLINE
    Zumindest bzgl. der Pharmainsutrie ist das ja vom Gesetzgeber so gewollt!

    Wenn man Ärzte, die "chronisch Kranke" behandeln, besser bezahlt, dann wird es mehr "chronisch Kranke" geben. Wenn ich alleine sehe wieviele kerngesunden, sportlich durchtrainierte "Bluthochdruck"-Patienten sich in meinem Umfeld tummeln, wie gefühlt jede/r zweite plötzlich eine Lebensmittelunvertäglichkeit (besonders beliebt Lactose) entwickelt, dann wird mir klar: Politik und Gesetzgebung kann etwas bewirken - leider nur all zu selten zum Wohl der Menschen und immer zum Wohl der Begüterten.

    Widerlich, dass sich die Nutznießer dieser Gesetzgebung auf Hipokrates berufen dürfen. Aber was solls - Christus gehts ja nicht besser.
  7. #36

    Yoooh

    Zitat von Social_Distortion Beitrag anzeigen
    Das kann man doch bstimmt schnell gesetzlich verankern, Am besten gleich EU - weit. Es werden doch wohl genug Politiker finden, die auf der Vortragshalteliste von Unilever und Danone stehen.
    Vielleicht fürchtet man sich davor, dass man die Produkte öffentlich essen müsste.








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