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Becel, Actimel und Co.: Ärzte sollen für Lebensmittel werben

UnileverDie Lebensmittelindustrie hat ein Milliardengeschäft entdeckt: Produkte mit "Zusatznutzen". Doch die Hersteller von Becel, Actimel und Co. sind dabei, die Grenze zur Medizin zu überschreiten. Laut der Verbraucherorganisation Foodwatch umgarnen die Firmen nun sogar Ärzte als Werbebotschafter.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...838459,00.html
  1. #10

    Selbst Schuld...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Lebensmittelindustrie hat ein Milliardengeschäft entdeckt: Produkte mit "Zusatznutzen". Doch die Hersteller von Becel, Actimel und Co. sind dabei, die Grenze zur Medizin zu überschreiten. Laut der Verbraucherorganisation Foodwatch umgarnen die Firmen nun sogar Ärzte als Werbebotschafter.

    Foodwatch: Lebensmittelindustrie will Ärzte als Werbebotschafter - SPIEGEL ONLINE
    ...wer der Werbung traut und diesen überteuerten Abfall in sich reinstopft.
  2. #11

    Zitat von lafrench Beitrag anzeigen
    ist in Frankreich verschrien, denn die Baktrerien, die ja "ach so gut" sein sollen für den Darm, sind eigentlich entwickelt worden, um RINDER ZU MÄSTEN.

    Dementsprechend konnte auch am Menschen in einer Studie nachgewiesen werden, dass Actimel zu Dickleibigkeit führt, besonders (und das ist ja besonders tragisch) bei Kindern und jungen Frauen.
    Es ist immerhin die Hauptzielgruppe..


    Als Quelle kann ich leider den nur als Printausgabe vorhandenen Canard Enchainé nennen. Dieser hat es publik gemacht in Frankreich im vergangenen Jahr. Seitdem, sagt man, kaufen junge franzözische Frauen jedenfalls kein Actimel mehr. Und das ist auch gut so!
    Oder wollen wir uns von der Unilever mästen lassen?

    Was für ein Hohn!
    Jetzt verstehe ich, warum Vera Intveen Werbung für Actimel macht. Sie hängt ja ihren dicken Bauch ins Fernsehen und erzählt den Zuschauern, wie gut ihre Verdauung ist, seit sie Actimel löffelt. Sie ist quasi ein Actimel - Opfer :-)
  3. #12

    Wo sind die Beweise?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Lebensmittelindustrie hat ein Milliardengeschäft entdeckt: Produkte mit "Zusatznutzen". Doch die Hersteller von Becel, Actimel und Co. sind dabei, die Grenze zur Medizin zu überschreiten. Laut der Verbraucherorganisation Foodwatch umgarnen die Firmen nun sogar Ärzte als Werbebotschafter.

    Foodwatch: Lebensmittelindustrie will Ärzte als Werbebotschafter - SPIEGEL ONLINE
    Wo sind die Beweise dafür, dass diese Joghurts etc. tatsächlich gesundheitsfördernd sind? Falls ja, wo sind die Beweise dafür, dass andere Joghurts etc. auch ohne beworbenen Zusatznutzen nicht exakt das Gleiche bewirken?

    Bevor das nicht zweifelsfrei bewiesen ist, haben diese Produkte keinen gesundheitsfördernden Zusatznutzen, sondern lediglich eine sehr gut funktionierende Werbung - und wie jeder weiß, wird in der Werbung immer maßlos übertrieben ...
  4. #13

    Zitat von paulroberts Beitrag anzeigen
    Ärzte sind inzwischen nichts als ganz normale Kaufleute; allerdings
    ohne das Reklamationsproblem.
    Das waren noch Zeiten, als das Vorbid der Ärzte noch Albert Schweitzer
    hiess und nicht Josef Ackermann.
    Hiernach sollen Ärzte sich richten Genfer Deklaration):
    "Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich:
    mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.
    Ich werde meinen Lehrern die schuldige Achtung und Dankbarkeit erweisen.
    Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben.
    Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.
    Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod des Patienten hinaus wahren.
    Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten.
    Meine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Brüder sein.
    Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung.
    Ich werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden.
    Dies alles verspreche ich feierlich und frei auf meine Ehre."
    Das ist schon modern und aufgeweicht und hat mit Hippokrates nichts mehr zu tun. Ach ja, und freiwillig ist es auch.
  5. #14

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Lebensmittelindustrie hat ein Milliardengeschäft entdeckt: Produkte mit "Zusatznutzen". Doch die Hersteller von Becel, Actimel und Co. sind dabei, die Grenze zur Medizin zu überschreiten. Laut der Verbraucherorganisation Foodwatch umgarnen die Firmen nun sogar Ärzte als Werbebotschafter.

    Foodwatch: Lebensmittelindustrie will Ärzte als Werbebotschafter - SPIEGEL ONLINE
    Stell ich mir schon recht lustig vor.

    "Diese Blinddarm-OP wird ihnen präsentiert von Actimel!"

    Aber mal im Ernst, kein Arzt mit Verstand wird Werbung für dieses wirkungslose und zumTeil gesundheitsschädliche Zeug machen.
  6. #15

    es wäre weitaus besser

    vermehrt die bisherigen Untersuchungsergebnisse für angeblich " gesunde " Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungmittel zu veröffentlichen. Ich mag eigentlich nicht glauben, dass auch nur ein verantwortungsvoller Arzt zweifelhafte oder gesundheitlich wirkungslose Erzeugnissse empfehlen wird. Aber . . . . alles hat seinen Preis und bei gewissen Medikamenten werden auch Ärzte schwach.
  7. #16

    Ach ja wieder ein schöner Hysteriebericht und der Aufschrei folgt auf dem Fuß. Ich habe gerade ein Wiener Wurst gegessen, laut Verpackung ist da Zeug mit insgesamt 12 E-Nummern drin. MMMh lecker.
    Wer sich von seinem Arzt Actimel usw.aufschwatzen lässt hat es nicht besser verdient.
    Wir sind ein freies Land. Jeder kann essen was er will, ob billigen Müll oder biologisch reine, handgestreichelte Superprodukte. Satt macht beides.
  8. #17

    Werbeetat

    Zitat von Rodelkoenig Beitrag anzeigen
    Diese Konzerne scheinen alle etwas zu viel Geld für ihren Werbeetat zu haben. Da sollte man mal ein bissl was wegbesteuern und es direkt den Ärzten, Krankenschwestern, Pflegekräften und Gesetzlichen Krankenversicherungen geben.
    Den Werbeetat brauchen die aber dringend selbst. Welchen Grund hätte man sonst, z.B. für zuviel Geld winzige Joghürtchen zu trinken, wenn man nicht glauben würde, man täte sich was Gutes.
  9. #18

    regel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Lebensmittelindustrie hat ein Milliardengeschäft entdeckt: Produkte mit "Zusatznutzen". Doch die Hersteller von Becel, Actimel und Co. sind dabei, die Grenze zur Medizin zu überschreiten. Laut der Verbraucherorganisation Foodwatch umgarnen die Firmen nun sogar Ärzte als Werbebotschafter.

    Foodwatch: Lebensmittelindustrie will Ärzte als Werbebotschafter - SPIEGEL ONLINE
    alles, was auch nur irgendeine wirkung hat, wird nur in apotheken verkauft; irgendeine margarine, ein produkt der chemischen industrie hat keine wirkung, ausser dass die abfallstoffe der produktion der umwelt zu last fallen; mit diversen milchsärebakterien aufgemotzte lebensmittel haben ausser einer wirkung, die jeder nicht durch hitze getötete joghurt auch hat, nur den effekt, teuer und kalorienreich zu sein (ohne zucker glaubt man, schmeckts nicht);
    empfehlungen durch ärzte verschaffen solchen produkten nicht mehr reputation, sondern ruinieren die der ärzte.
  10. #19

    Endlich mehr Landärzte !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Lebensmittelindustrie hat ein Milliardengeschäft entdeckt: Produkte mit "Zusatznutzen". Doch die Hersteller von Becel, Actimel und Co. sind dabei, die Grenze zur Medizin zu überschreiten. Laut der Verbraucherorganisation Foodwatch umgarnen die Firmen nun sogar Ärzte als Werbebotschafter.

    Foodwatch: Lebensmittelindustrie will Ärzte als Werbebotschafter - SPIEGEL ONLINE
    Die Idee hat Charme. Endlich könnten so Ärzte aufs Land gelockt werden, wenn sie nicht nur für Lebensmittel werben, sondern diese auch gleich verkaufen ! Ich würde die Schleckerfilialen mal noch nicht so schnell weiter veräussern, sondern als lukrative Tante-Emma-Praxis an die Ärzteschaft vermieten.








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